Irgendwie haben die Menschen ja schon immer vermutet, dass die US-Geheimdienste sie im Internet ausforschen. Mit den neuen Enthüllungen ist aus dem Gefühl eine Gewissheit geworden.Im Netz organisiert sich Gegenwehr.
Die Internet-Konzerne Google , Facebook und Microsoft wollen offener über bisher geheime Anfragen von US-Behörden nach Nutzerdaten berichten können. Facebook und Microsoft schlossen sich in der Nacht zum Mittwoch einem entsprechenden Vorstoß von Google an.
Die großen Internetkonzerne wehren sich gegen den Verdacht, die US-Geheimdienste könnten bei ihnen nach Belieben ein- und ausgehen. Google will die Einzelanfragen der Behörden veröffentlichen.
Google unternimmt in der US-Spionageaffäre um das Ausspähen des Internets einen Vorstoß für mehr Transparenz.
Die Chefs von Google und Facebook haben mit Nachdruck den Vorwurf zurückgewiesen, dem US-Geheimdienst uneingeschränkten Zugang zu Nutzer-Daten zu gewähren.
Zwei Jahre ermittelte die US-Kartellbehörde gegen den Suchmaschinen-Giganten. Jetzt hat sie das Verfahren eingestellt. Der Vorwurf einer Benachteiligung von Konkurrenten ist vom Tisch.
Google könnte sich laut dem "Wall Street Journal" für den Kauf von Yahoo! interessieren. Der Suchmaschinengigant soll sich bereits in Gesprächen mit mindestens zwei privaten Investoren befinden.
Google hat Microsoft und Apple öffentlich den Krieg erklärt, da die Konzerne laut Google durch Patentrechte eine "feindselige, organisierte Kampagne gegen Android" führen.
Im Streit mit China über Zensur und Einflussnahme hat Google eingelenkt, um seine Lizenz zu behalten. Die automatische Weiterleitung von der chinesischen Adresse Google.cn nach Hongkong wird aufgehoben. Aber irgendwie bleibt sie doch bestehen.
Auf einer Weltkarte veröffentlicht Google ab sofort alle Anfragen von staatlichen Stellen zur Löschung von Internetseiten und zur Herausgabe von Nutzerdaten. Ganz weit vorne: Deutschland.
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