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Was auf Facebook bewegte

Von Fukushima bis zum Dschungelcamp: Facebook hat eine Liste mit den deutschen Top-Themen des Jahres veröffentlicht. An der Spitze: der Tod von Amy Winehouse.

  Der Tod von Amy Winehouse war für die deutschen Facebook-Nutzer das meistdiskutierte Ereignis des Jahres, gefolgt von der Krankheit Ehec und der Tötung von Osama bin Laden

Der Tod von Amy Winehouse war für die deutschen Facebook-Nutzer das meistdiskutierte Ereignis des Jahres, gefolgt von der Krankheit Ehec und der Tötung von Osama bin Laden

Welche Ereignisse beschäftigten die Menschen in diesem Jahr am meisten? Das Atom-Unglück von Fukushima? Oder der Tod von Steve Jobs? Das soziale Netzwerk Facebook hat in seinem Trend-Barometer 2011 die zehn wichtigsten Gesprächsthemen ermittelt.

Den ersten Platz weltweit belegte der Tod von Osama bin Laden Anfang Mai. Auch in Deutschland war das Ableben des einstigen Al-Kaida-Anführers ein wichtiges Thema, landete aber nur auf Platz drei. Das wichtigste Thema der Deutschen war der Tod der Soul-Sängerin Amy Winehouse, gefolgt von der lebensbedrohlichen Krankheit Ehec auf dem zweiten Platz.

Deutschland setzt andere Prioritäten

Mit Amy Winehouse (Platz 1), Osama bin Laden (Platz 3) und Muammar al Gaddafi (Platz 8) finden sich insgesamt drei Todesfälle in der Rangliste der deutschen Schlagwörter. Das Atom-Unglück von Fukushima landete nur auf Platz sieben und damit sogar hinter dem Dschungelcamp (Platz 6). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaffte es gerade noch in die Top Ten, gleich hinter dem deutschen Meister Borussia Dortmund. Weitere wichtige Themen waren das Videospiel "Call of Duty: Modern Warfare 3" und der wegen der Plagiatsaffäre zurückgetretene Minister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Facebook berücksichtigt für seine jährliche "Memology"-Rangliste, welche Begriffe und Themen am häufigsten in den Statusmeldungen auftauchten. Das weltgrößte soziale Netzwerk ist auch hierzulande stark: Nach Zahlen des Marktforschers Comscore besuchten knapp 73 Prozent der deutschen Internet-Nutzer im Oktober Facebook-Seiten.

Die Top Ten in Deutschland

Platz 1

Tod von Amy Winehouse

Platz 2

Ehec

Platz 3

Tod von Osama bin Laden

Platz 4

Karl-Theodor zu Guttenberg

Platz 5

Call of Duty: Modern Warfare 3

Platz 6

Dschungelcamp

Platz 7

Fukushima

Platz 8

Tod von Muammar al-Gaddafi

Platz 9

Borussia Dortmund

Platz 10

Angela Merkel

Die Top Ten weltweit

Platz 1

Tod von Osama bin Laden

Platz 2

Sieg der Green Bay Packers beim Superbowl

Platz 3

Freispruch von Casey Anthony

Platz 4

Charlie Sheen

Platz 5

Tod von Steve Jobs

Platz 6

Hochzeit zwischen William und Kate

Platz 7

Tod von Amy Winehouse

Platz 8

Call of Duty: Modern Warfare 3

Platz 9

Militärische Operationen in Lybien

Platz 10

Hurrikan Irene

Die USA sind wichtigster Facebook-Markt

Die weltweiten Top-Themen wurden stark durch die vielen US-Nutzer unter den mehr als 800 Millionen Mitgliedern geprägt. Bin Ladens Tod wurde laut Facebook global am spannendsten gefunden. Es folgten der Gewinn des American-Football-Superbowls durch die Green Bay Packers und der Freispruch für die Amerikanerin Casey Anthony, der vorgeworfen wurde, ihre kleine Tochter ermordet zu haben.

Der skandalumwitterte Komödiant Charlie Sheen aus der Erfolgsserie "Two and a half Men" schaffte es auf Platz vier im internationalen Trend-Barometer vor dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs und der königlichen Hochzeit in Großbritannien. Der Tod von Winehouse kam weltweit auf Platz sieben.

Der am häufigsten von Nutzern untereinander geteilte Nachrichtenartikel war ein Bericht der "New York Times" mit Satellitenaufnahmen zur Tsunami-Katastrophe in Japan.

Soul-Star Rihanna war demnach die populärste Musikerin, Megan Fox kam an die Spitze bei den Schauspielern. Meistgespielter Song im weltweiten Facebook-Netz war "We Found Love" von Rihanna and Calvin Harris, gefolgt von Katy Perrys "Last Friday Night". Das meistgenutzte Facebook-Spiel war die Stadt-Simulation "CityVille" von Zynga. Populärster Sportler war Fußballer Lionel Messi, einem der Anwärter auf den Titel "Fußballer des Jahres". Der FC Barcelona wurde zudem die meistdiskutierte Mannschaft.

cf/dpa/DPA

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