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Wer flüstert Politikern in Berlin und Brüssel die entscheidenden Sätze ein? Unternehmen haben dafür mächtige Lobby-Verbände. Eine neue Organisation will jetzt die Interessen der Internetnutzer vertreten. Entscheidend ist, ob die Netzgemeinde mitspielt - und zahlt.
Netzaktivisten wollen Bundestagsabgeordnete verstärkt mit ihren Anliegen konfrontieren. Dazu stellte der Verein Digitale Gesellschaft auf der Bloggerkonferenz re:publica die Initiative «Adoptier Deinen Abgeordneten» vor.
Auch die Grünen hatten das Thema Internet verpennt - die Enttäuschten wählten die Piratenpartei. Nun soll es Konstantin von Notz richten, ein Adeliger mit iPhone. stern.de hat ihn besucht.
Aufrufe zum Urheberrecht gab es zuletzt genug, jetzt sind Vertreter der widerstreitenden Interessen in einen Dialog eingetreten.
Wie viel Staat brauchen wir im Netz? Die Berliner Konferenz re:publica hat eindrucksvoll gezeigt, dass die politische Verfassung des Internets ein zentrales politisches Thema der nächsten Jahre ist.
In der EU-Kommission bröckelt die Unterstützung für das umstrittene Urheberrechtsabkommen Acta. «Macht Euch um Acta keine Sorgen mehr», sagte die EU-Kommissarin Neelie Kroes am Freitag den Netzaktivisten auf der Konferenz re:publica in Berlin.
Es ist das Klassentreffen der deutschen Netzszene: Rund 4000 Besucher diskutieren auf der Re:publica in Berlin über die Spannungen der digitalen Gesellschaft. Eine Konferenz zwischen Technik-Optimismus und düsteren Visionen.
«ACT!ON» lautet das Motto der re:publica - in Großbuchstaben und mit einem Ausrufezeichen mitten im Wort. Die Macher der Internet-Konferenz wollen die Besucher zum Mitmachen und Einmischen bewegen.
Wie keine andere Partei stehen die Piraten, die sich am Wochenende in Neumünster zum Bundesparteitag treffen, für die Themen Internet und Transparenz.
Bei Google+ müssen Nutzer mit ihrem echten Namen auftreten. Eine Gruppe von Netzaktivisten und Politikern wendet sich mit einem offenen Brief gegen den Klarnamenzwang und fordert das Recht auf Pseudonym.
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