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Neben ".de" oder ".com" können Firmen sich bald auch ihren eigenen Namen als Internetendung sichern. Es ist die größte Neuordnung des Webverzeichnisses, die sich aber viele nicht leisten können - oder wollen.
Es ist eine kleine Revolution im Internet: Künftig können Internet-Adressen frei gewählte Endungen bekommen. Neben den bisher üblichen Namen kann es künftig auch Städte- oder Firmen-Namen geben. Allerdings sind die neuen Andressen nicht ganz billig.
Ist der Megaupload-Chef Verbrecher oder Freiheitskämpfer? Im stern.de-Interview spricht Ex-Pirate-Bay-Sprecher Sunde über Schmitz, über Kopieren als Menschenrecht - und über Julian Assange.
Ist meine Wunsch-Homepage im Web eigentlich noch frei? Die App MyDomains findet es heraus und zeigt das Ergebnis sofort an. Ebenso leicht ist es, bei Facebook, Twitter und eBay nach belegten oder freien Namen zu suchen. Der Anwender kann in der Gratis-App sogar nachschauen, ob ein Suchbegriff bereits als Markenname verzeichnet ist. Für Firmen ist die digitale Präsenz im Internet sehr wichtig. Wer hier verpennt, sich rechtzeitig die richtigen Namen und Adressen zu reservieren, verschenkt Aufmerksamkeit und damit letztlich Kundenbesuche und Umsatz. Doch es ist noch nicht zu spät - hoffentlich. Wer jetzt so richtig im Web durchstarten möchte, holt sich das kostenlose MyDomains auf das iPhone. Doch nicht nur gewerbliche Anwender, sondern wirklich jeder Anwender mit Web-Ambitionen kann diese App gut gebrauchen. Im ersten Schritt nimmt das Programm einen möglichen Domain-Namen entgegen. Umgehend prüft die App, ob dieser Name für die Domain-Endung .DE, .COM und .NET bereits vergeben ist. Ein grünes Häkchen besagt, dass der Name noch frei ist. Ein rotes Kreuzchen sorgt für Trauer: Diese Domain ist bereits vergeben. Geschickt eingefädelt: Eine freie Domain kann gleich über united-domains registriert werden. Dieses Unternehmen hat die App nämlich auch entwickelt. Übrigens ist es in der App auch möglich, den Domainnamen für insgesamt 150 Domain-Endungen zu checken - so etwa für die anderen europäischen Länder, falls man vorhat, demnächst eine Web-Dependence in Spanien oder in Frankreich aufzumachen. Die App kann aber noch mehr. So schaut sie auch gleich nach, ob der gewünschte Name noch bei Facebook, Twitter oder eBay frei ist. Vor allem bei Facebook und bei Twitter sollte man ihn sich schnell reservieren. Schließlich ist es auch in den sozialen Medien möglich, eine Menge Buzz für das eigene Unternehmen zu machen. Eine solche gebündelte Recherche-Möglichkeit ist mir bislang noch nicht untergekommen. Das ist wirklich sehr gut. Und es kommt noch besser: Das Programm überprüft, ob der eingegebene Name bereits als Marke eingetragen wurde. Dazu werden gleich mehrere Marken-Datenbanken gescannt, darunter die des DPMA (Deutsches Patent und Marken Amt), des HABM (Amt der Europäischen Union für die Eintragung von Marken und Geschmacksmuster) und der World Intellectual Property Organization (WIPO). Wichtig: Sollte ein Name bereits als Marke geschützt sein, so sollte man tunlichst davon absehen, den Namen im Web zu verwenden. Das könnte schnell großen Ärger mit Abmahnungen und Anwälten geben. Drei wichtige Online-Recherchen in einer App - und das bei einem so wichtigen Thema: Das ist wirklich eine nützliche App. Dass sie verschenkt wird, ist natürlich umso schöner. ( Carsten Scheibe ) MyDomains 1.0 Anbieter: united-domains AG Größe: 1,4 MB Preis: Gratis-App Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Wichtig : Allemeineapps.de stellt jeden Tag neue Apps vor, die nur einen Tag lang deutlich günstiger oder ganz umsonst zu haben sind. Wer diesen Schnäppchenticker mit im Auge behält, spart viel Geld und versorgt sich mit coolen Apps.
Seit 1994 registriert und verwaltet das DE Network Information Center (DENIC) die de-Domains. Mit der Zulassung der Umlaute in Internet-Adressen vervielfachten sich die Neu-Anmeldungen.
Schien das Internet in seinen Anfängen noch als rechtsfreie Zone, so begann mit der Kommerzialisierung auch seine rechtliche Durchdringung. Besonders gilt dies für Domainstreitigkeiten. Folge sieben der Serie über Online Recht.
Bei der Namensauswahl für neue Webseiten gibt es jetzt mehr Möglichkeiten. An diesem Freitag erweitert die Registrierungsstelle Denic den Spielraum für die Namensgebung der Internetseiten mit der Endung «.de».
Vor 40 Jahren bastelten ein paar Wissenschaftler in Kalifornien an der Vernetzung von Computern herum - und legten unbewusst den Grundstein für das heutige Internet. Niemand hätte sich vorstellen können, mit welchen Problemen das Netz heutzutage zu kämpfen hat.
Immerhin die Versandgebühren will der Verkäufer selbst tragen: 100.000 Dollar verlangt ein New Yorker bei Ebay für eine angeblich seltene Michael-Jackson-Pepsi-Dose. Die Devotionalien um den toten Popstar haben schon jetzt irrwitzige Preise erreicht.
Während Russland ein Parlament wählt, stehen im Internet sowjetische Webadressen mit der Domain .SU zum Verkauf bereit. Kehrt die Sowjetunion virtuell zurück ? oder war sie nie ganz verschwunden?
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