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Die deutschsprachige Wikipedia umfasst nun mehr als eine Million Artikel und ist damit die zweitgrößte Ausgabe der Online-Enzyklopädie. Ob der millionste Artikel - über einen US-Botaniker - eine Daseinsberechtigung hat, ist allerdings noch umstritten.
Ein Computerspiel oder ein neues Buch? Tagelang spannte Autorin J.K. Rowling die "Harry Potter"-Fans auf die Folter. Nun kündigte sie eine virtuelle Zauberwelt an - und quält ihre süchtigen Fans erneut.
Wann wurde Friedrich der Große geboren? Und wie viele Inseln gehören zu Uruguay? Im Internet liegen die Antworten auf solche Fragen meist nur einen Klick entfernt - zum Beispiel im Online-Lexikon Wikipedia. Allein die deutsche Fassung umfasst mehr als eine Million Artikel. Doch bei der Nutzung gibt es ein paar Dinge zu beachten.
Gerade mal zehn Jahre ist die Wikipedia alt, und schon ist die Online-Enzyklopädie aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch worum geht es im längsten Artikel? Was sind Edit Wars und Inkludisten? Kennen Sie sich aus in Wiki-Land?
Dass Wikipedia (trozt einiger Fehler) so gut funktioniert, ist auch zehn Jahre nach ihrer Gründung ein Rätsel: Tausende investieren ihre Freizeit, um das Wissen der Welt zu sammeln. Doch im Jubiläumsjahr hat das Projekt Nachwuchssorgen.
Seit Jahren schwelt ein Konflikt vor allem in der deutschen Wikipedia: Welche Themen sind es wert, in die Online-Enyklopädie aufgenommen zu werden? Fast alles, sagen die einen. Nur wirklich Wichtiges, sagen die anderen. Am Donnerstag setzen sich beide Parteien an den Verhandlungstisch.
Das Bundesarchiv überlässt dem kostenlosen Online-Lexikon Wikipedia 100.000 historische Fotos. Die Bilder reichen von der Kolonialzeit über die Weimarer Republik bis heute. Die Kooperation sieht außerdem vor, dass Recherchen über Personen erleichtert werden sollen.
Das Traditions-Nachschlagewerk Brockhaus geht vielleicht noch ein weiteres Mal in Druck. Weder Medienpartner noch Fans wollen auf das Lexikon verzichten. Die endgültige Entscheidung über eine 22. Auflage wird jedoch erst in zwei Wochen gefällt.
Die Wälzer sterben aus: Brockhaus verschiebt sein Hauptgeschäft mit Lexika praktisch komplett ins Internet. Die Kehrtwende ist eines der bislang spektakulärsten Beispiele für die Bedrohung traditioneller Geschäftsmodelle durch das Web.
Er ist der teuerste USB-Stick der Computergeschichte. Und hübsch ist er auch - der neue mobile Alleswisser aus dem Hause Brockhaus. Doch was bietet digitale Enzyklopädie für's viele Geld?
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