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12. November 2009, 16:23 Uhr

Alibi durch Facebook-Eintrag

Zwölf Tage saß ein junger US-Amerikaner in Untersuchungshaft, bis er seine Unschuld beweisen konnte. Als Alibi diente das größte soziale Netzwerk der Welt.

Facebook, Alibi, Diebstahl

Facebook kann vor dem Gefängnis bewahren© Adrian Wyld/AP

Ein Facebook-Eintrag hat einem 19-jährigen New Yorker das rettende Alibi verschafft. Zwölf Tage lang saß Rodney Bradford in Untersuchungshaft. Er wurde verdächtigt, zwei Menschen ausgeraubt zu haben, und zwar in dem Mehrfamilienhaus in Brooklyn, in dem sich seine Wohnung befindet. Bradford beteuerte seine Unschuld. Auch Zeugen erklärten, er sei zum Tatzeitpunkt in der Wohnung seines Vaters in Harlem gewesen. Zu seinem Glück surfte er während dieses Besuchs im Internet.

Eine Minute vor dem Raub verfasste Bradford auf seiner Facebook-Seite einen Eintrag: Er fragte seine Freundin, wo seine Pfannkuchen seien. Weil Facebook bestätigen konnte, dass der Eintrag tatsächlich auf einem Computer im Haus von Bradfords Vater verfasst worden war, stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den jungen Mann ein.

AP
 
 
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