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Facebook-Verzicht macht zufriedener

Timeline checken, Posts verfassen, Beiträge liken: Längst gehört Facebook für viele Menschen zum Alltag. Dass man aber vielleicht besser auf das soziale Netzwerk verzichten sollte, fanden nun dänische Forscher heraus.

Bild mit hochgerecktem Facebook-Daumen im Hintergrund

Daumen runter: Studienteilnehmer, die auf Facebook verzichteten, fühlten sich unter anderem konzentrierter und weniger gestresst

Der Verzicht auf Facebook macht Menschen glücklicher: Das ist das Ergebnis einer Studie dänischer Wissenschaftler mit 1095 Teilnehmern, über die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland am Samstag berichteten. Bei dem Test verzichtete demnach die Hälfte der Probanden eine Woche lang auf Facebook, die andere Hälfte nutzte das soziale Netzwerk wie gewohnt weiter.

Nach sieben Tagen empfand sich demnach die Offline-Gruppe als deutlich zufriedener und ausgeglichener als diejenigen, die Facebook weiter genutzt hatten. Die Offline-Teilnehmer fühlten sich konzentrierter, weniger gestresst - und waren auch mit ihren sozialen Kontakten deutlich zufriedener als die Mitglieder der Vergleichsgruppe.

In allen Bereichen zufriedener

"Das Resultat hat uns überrascht", erklärt Meik Wiking, Leiter des Happiness Research Institute in Kopenhagen, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk, dem die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und mehr als 30 weitere deutsche Tageszeitungen angehören. Zwischen den beiden Gruppen sei ein sehr deutlicher Unterschied erkennbar gewesen. In sämtlichen abgefragten Bereichen bemerkten die Facebook-losen Teilnehmer demnach nach den sieben Testtagen eine Verbesserung.

mod/AFP
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