Startseite

Facebook verbietet Verkauf von Waffen

Wer sich eine Waffe besorgen möchte, wurde bisher auch auf Facebook fündig. Damit soll Schluss sein. Facebook verbietet den Waffenhandel. Komplett verbannt werden Pistolen und Gewehre jedoch nicht.

Eine Waffe des Herstellers Smith & Wesson

Facebook verbietet Privatnutzern den Waffenhandel. Dies ist eine Waffe des Herstellers Smith & Wesson.

Waffenverkäufe über Facebook sind künftig verboten. Das kündigte das mit 1,59 Milliarden Nutzern beliebteste Internet-Netzwerk der Welt an. Das Verbot gilt für Privatpersonen und umfasst auch die zum Konzern gehörenden Foto-App Instagram.

Zugelassene Waffenhändler dürfen weiter für ihre Angebote werben, die Transaktionen aber nicht über die Facebook-Dienste laufen, wie eine Sprecherin des US-Konzerns erläuterte. Nach Firmenangaben gibt es einen verstärkten Trend, das Netzwerk zur Produktpräsentation und zu Verkäufen zu nutzen. Den Handel von Marihuana, Arzneimitteln und illegalen Rauschmitteln hat Facebook bereits vor knapp zwei Jahren untersagt.

Facebook in den USA wegen Waffenhandel in der Kritik

Facebook stand seit längerem unter politischem Druck in den USA, gegen private Waffenverkäufe in dem sozialen Netzwerk vorzugehen, da es sich häufig um illegale Waffen handelt oder Einschränkungen durch das Waffengesetz umgangen werden.

In den USA gibt es nach einer Reihe von Amokläufen heftige Debatten über den Zugang zu Waffen. Präsident Barack Obama hat Internetfirmen dazu aufgerufen, gegen den Waffenhandel auf ihren Plattformen vorzugehen. 

anb/Reuters/AFP
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools