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Google Maps errichtet "Ozzy Osbourne Brücke" in Dresden

Metal-Fans dürfte es freuen: Ein Unbekannter hat sich auf Google Maps einen Spaß erlaubt und die Dresdner Waldschlößchenbrücke in "Ozzy Osbourne Brücke" umbenannt.

  Ein Unbekannter hat beim Kartendienst der Suchmaschine Google den Namen der Dresdner Waldschlößchenbrücke ind "Ozzy Osbourne Brücke" umbenannt

Ein Unbekannter hat beim Kartendienst der Suchmaschine Google den Namen der Dresdner Waldschlößchenbrücke ind "Ozzy Osbourne Brücke" umbenannt

Unbekannte haben Google einen Streich gespielt: Wer sich am Montag via Google Maps über die Dresdner Waldschlößchenbrücke leiten lassen wollte, wurde zur "Ozzy Osbourne Brücke" geführt. So stand es zumindest für einige Stunden im Onlinekartendienst des Unternehmens. "Nutzer können Karten auf Google Maps selbst aktualisieren und ihre Ortskenntnisse ergänzen", teilte ein Google-Sprecher auf Anfrage am Montag mit. User hätten etwa die Möglichkeit, Straßennamen, Parkanlagen und Sehenswürdigkeiten hinzuzufügen. Diese würden intern dann nochmals überprüft. Wie genau es dazu kommen konnte, dass die Brücke vorübergehend nach dem britischen Hardrocker "umbenannt" wurde, ließ Google offen.

Nicht der erste Streich, der Google Maps gespielt wurde. Erst zu Beginn des Jahres wurde der Berliner Theodor-Heuss-Platz in Adolf-Hitler-Platz umbenannt.

"Wir haben den Fehler behoben, als wir darauf aufmerksam gemacht wurden", so der Sprecher. Am Montagnachmittag hieß die Elbquerung im Internet wieder Waldschlößchenbrücke.

Eine Fledermaus verbindet

Die Unbekannten sahen offenbar eine Verbindung zwischen Ozzy Osbourne und der Elbquerung: Der Sänger der Metal-Band Black Sabbath wurde bekannt, weil er in einem seiner Konzerte einer Fledermaus den Kopf abbiss. Eine Fledermaus war es auch, die die umstrittene Waldschlößchenbrücke bundesweit in die Schlagzeilen brachte. Wegen der "Kleinen Hufeisennase" wurde 2007 zunächst der Bau im Dresdner Elbtal gestoppt. Naturschutzverbände hatten geklagt, weil sie den Lebensraum der streng geschützten Fledermaus-Art gefährdet sahen.

Die Stadt Dresden nahm die kurzfristige Namensänderung mit Humor: Ozzy Osbourne sei ein passender Scherz, hieß es. Immerhin werde der Musiker als "Godfather des Heavy Metal" bezeichnet. "Was ihn als Namensgeber für eine Brücke aus 6800 Tonnen Stahl ja eigentlich prädestiniert."

stb/DPA/DPA
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