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Mit traditionellen jüdischen Kippas auf dem Kopf haben sich in Berlin 150 Menschen versammelt, um gegen Antisemitismus zu demonstrieren. Anlass war der Angriff auf einen Rabbiner vergangenen Dienstag.
Ein Song erobert die Welt: Plötzlich tanzen alle vor laufender Kamera den "Harlem Shake" - selbst Großmütter, Soldaten und TV-Moderatoren.
Die Macher der US-Serie "The Big Bang Theory" dachten sich eine ganz besondere Überraschung für Zuschauer am Filmset aus: Einen Flashmob zu Carly Rae Jepsons Hit "Call me maybe".
Der "Harlem Shake" hat Russland erreicht: Hunderte haben sich zu einem Flashmob im Moskauer Einkaufszentrum "Atrium" versammelt. Sanktionen waren ausnahmsweise nicht zu befürchten.
Am Valentinstag haben in der ganzen Welt Menschen gegen die Unterdrückung von Frauen protestiert. Im Rahmen der Kampagne "One Billion Rising" schwangen auch in Berlin Hunderte das Tanzbein.
Wenn Horden von Menschen urplötzlich dasselbe tun und ebenso unvermittelt wieder damit aufhören, wissen Eingeweihte: Hier geht ein Flashmob vonstatten. Inzwischen untersuchen auch Wissenschaftler das Phänomen, der im Internet geplanten "Spontanaktionen".
Eigentlich wollte Christoph Stüber auf Sylt nur die Trennung von seiner Freundin überwinden. Im Internet rief er zu einer Spontan-Party auf. 5000 Feierwütige folgten dem Aufruf und hinterließen jede Menge Unrat. Für die Müllbeiseitigung soll Stüber nun zahlen. Doch er stellt sich stur.
Christoph Stüber "grinst" über die angekündigten Schadensersatzforderungen der Insel Sylt. Der 26-Jährige, dessen Aufruf am Samstag 5000 Feierwütige nach Westerland gefolgt waren, sieht sich nicht als Veranstalter der Party. Er hat bereits eine neue Aktion im Internet ins Leben gerufen.
In der aktuellen Folge von "Ins Netz gegangen" zeigt stern.de die Flashmob-Aktionen der New Yorker ImprovEverywhere. Der makabre Höhepunkt nach den Happenings "Unten ohne in der U-Bahn" oder "Freeze in Grand Central" stürmten die Improver nun eine Beerdigung. Aber bei näherem Hinsehen war nichts so wie es schien.
Sie nennen sich die "Unsterblichen". Sie sind Ewiggestrige. Dennoch nutzen sie moderne Methoden des Demonstrierens. Mit Flashmobs narren Neonazis die Polizei - und versuchen junge Leute anzulocken.
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