. .
Online-Neuigkeiten und Internet-Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
10. März 2009, 11:29 Uhr

Das Wlan gegen Angriffe schützen

Wlan macht das Surfen im Internet bequem. Auch die Installation entsprechender Geräte ist inzwischen äußerst einfach. Doch es ist Vorsicht geboten, da das ungeschützte Funksignal nicht an der Haustür halt macht. Mit wenigen Handgriffen wird das kabellose Surfen sicherer.

Wlan, Internet, Breitband, Funknetz, Blutooth

Wer kabellos ins Internet geht, sollte sein privates Wlan-Netze unbedingt absichern. Das ist gar nicht so kompliziert© DPA

Wlan macht das Surfen im Internet bequem. Auch private Anwender können über Funk problemlos mehrere Rechner miteinander verbinden, ohne sie aufwendig verkabeln zu müssen. Aber weil ein physisches Übertragungsmedium fehlt, ist der heimliche Zugriff relativ einfach - schließlich machen die Funksignale an der Wohnungstür nicht Halt. Es braucht allerdings nicht viel, um das Wlan vor unerlaubten Zugriffen zu schützen.

Wlan-Surfer sollten ihre Verbindung in erster Linie sichern, um ihre Privatsphäre zu schützen, rät Roland Bless vom Institut für Telematik an der Universität Karlsruhe. Außerdem könne ein Angreifer versuchen, in ein schlecht oder gar nicht gesichertes Wlan einzudringen, um über den DSL-Anschluss Spam-Mails zu verschicken.

Ein großes rechtliches Problem kann der WLAN-Besitzer laut Bless bekommen, wenn ein Dritter über sein Netzwerk Straftaten begeht - durch illegale Downloads etwa. In diesem Fall werde nur die IP-Adresse des Rechners oder Routers ermittelt, über den der Zugang ins Internet erfolgt. "Und der Besitzer muss sich verantworten." Um gar nicht erst unter Verdacht zu geraten, sollten Wlan -Besitzer die Eingangsbarrieren zu ihrem Netzwerk so hoch wie möglich halten.

Der grundlegende Schritt zur Sicherung des Wlan-Netzes sei es, die Verschlüsselungstechnik des Wlan-Routers zu aktivieren, erklärt Thomas Rau von der Computerzeitschrift "PC-Welt" in München. Dafür könne der Anwender den Installationsassistenten nutzen, der meist auf einer CD mitgeliefert wird. "Darüber wickelt er neben der Einrichtung des Routers und den Interneteinstellungen auch die Verschlüsselung ab." Oder der Nutzer geht über den Browser direkt in das Konfigurationsmenü des Routers und nimmt die Einstellungen vor.

Die Verschlüsselungen

Für neuere Geräte ist der WPA2-Mechanismus auf Basis des AES-Systems der gängige Verschlüsselungsstandard, erläutert Bless. Das erste Verfahren, das entwickelt wurde, sei der WEP-Mechanismus. Der biete zwar mehr Schutz als gar keine Verschlüsselung, könne aber schnell geknackt werden. "Die Angriffszeit liegt bei ein bis zwei Minuten - dann ist ein Fremder im Netz", erklärt Erik Tews vom Center For Advanced Security Research Darmstadt (CASED).

"WPA2 hingegen sollte noch ein paar Jahre hohe Sicherheit bieten", sagt Bless. Beim Einrichten des WLANs legen Benutzer dazu am Router einmalig einen sogenannten Pre-shared Key (PSK) fest. Er wird verwendet, um zu Beginn neue Sitzungsschlüssel zwischen Endgerät und Basisstation auszuhandeln - für die eigentliche Datenverschlüsselung.

Das Passwort der WPA2-Verschlüsselung sollte mit Bedacht gewählt werden, rät Tews. Manche Router sind bereits vom Hersteller mit einem Pre-Shared-Key versehen worden und kommen mit aktiviertem WPA2 zum Kunden. Der vorkonfigurierte Schlüssel sollte durch einen längeren Code ersetzt werden, der am besten 64 Zeichen ist und viele Sonderzeichen enthält.

Remote-Zugang nur bei Bedarf aktivieren

Es besteht auch die Möglichkeit, den Router über das Internet zu konfigurieren. Dieser Remote-Zugang stellt jedoch eine potenzielle Sicherheitslücke dar. Wer diese Funktion nutzt, sollte auf jeden Fall voreingestellte Passwörter für den Remote-Zugriff wie "admin" oder "default" ändern. Sonst können Unbefugte die Einstellungen des Routers leicht aus dem Internet heraus manipulieren. Wer den Remote-Zugriff nicht braucht, sollte ihn abschalten.

DPA
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
gmathol (10.03.2009, 23:59 Uhr)
MAC (auch Geraete) Adresse verwenden!
Da diese Geraete-Adresse weltweit nur einmalig vergeben werden und man damit nur den Geraeten in seinem Haushalt Zugang zum Router/W-Lan verschafft, ist das die sicherste wenn auch unbequemste Methode.
Neue Router Verschluesselungs-Methoden sind manchmal nicht mehr mit Alt-Geraeten kompatible, d. h. diese koennen nicht im W-Lan Modus kommunizieren.
Desweiteren sollte man von der Port Kommunikationskontrolle Gebrauch machen und nur die Ports zulassen die eine Anwendung benoetigt (alter Unix Trick).
Bruschetta (10.03.2009, 13:32 Uhr)
Die Experten der Gameboy-Generation...
Wer über die Rechtschreibung anderer mäkelt, sollte erst einmal die eigene auf Vordermann bringen. Und was nützt es, die Signalstärke herunterzuregeln, wenn ich das Signal im 20 m entfernten Arbeitszimmer benötige, mein Nachbar unter mir, Abstand 3 m, aber ständig (vergeblich) versucht, sich bei mir einzuklinken?!
Bantamo (10.03.2009, 13:22 Uhr)
inhaltlich nicht überzeugend
Seit der letzten Rechtsschraibrevorm schreibt ohnehin jeder wie er will. Macht euch keine Gedanken- "Wlan" ist schon o.k.
Inhaltlich wäre erwähnenswert, dass man an den meisten Routern heute die Signalstärke regeln kann; auch das verstecken der SSID (ihr wisst, was das ist...?!) hält manche Spielkinder davon ab, an fremden Netzwerken zu fummeln.
christian78bln (10.03.2009, 11:51 Uhr)
Autsch, da hat der Praktikant aber gepennt...
Wlan was soll das sein? ein neues Wort?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network
Das steht für Wireless Local Area Network.
Zumindest sollte man es WLAN abkürzen. Da es eine drahtlose Erweiterung zum herkömmlichen LAN ist, sieht man es häufig als W-LAN abgekürzt.
Furchtbar dieser schlampige Journalisumus...
Die Artikel über Rechnen in der Wolke ist so deplaziert, dass hier auch kein Kommentar mehr lohnt...
ich weiß gar nicht warum ich den stern noch lese..
MEHR ZUM ARTIKEL
Justiz Ungesichertes Wlan kann Ärger bringen

Wer sein drahtloses Netzwerk nicht gegen unbefugte Nutzer absichert, kann für das Fehlverhalten Dritter verantwortlich gemacht werden. Jüngst wurde mit dieser Begründung ein Rentner wegen Musikpiraterie verurteilt. mehr...

Scheibes Kolumne Wir fordern das totale Wlan

stern.de-Kolumnist Scheibe sitzt mit seinen Freunden Cookie, Robert und Jörgi in der Falkenseer Bowling-Bahn. Während sie eine ruhige Kugel schieben, diskutieren sie über die Forderung, ein deutschlandweites W-LAN zu etablieren. mehr...

Breitband-Telefonie So wechselt man richtig

Neben den DSL-Angeboten für schnelles Surfen im Internet versuchen immer mehr Anbieter, der Telekom ihre Festnetz-Kunden abzujagen. Es gibt einige Punkte, auf die man bei einem Wechsel achten sollte. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft