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14. Juni 2007, 10:33 Uhr

Keine Gnade für den "Spam-König"

Die US-Polizei hat kürzlich in Seattle einen der aktivsten Spammer der Welt festgenommen. Der wollte jetzt auf Kaution aus dem Knast - der Richter lehnte ab, so dass Robert Soloway bis Beginn seines Prozesses im Gefängnis bleiben muss.

Der festgenommende Robert Soloway gilt als einer weltweit aktivsten Versender unerwünschter Werbemails© DDP

Der wegen millionenfacher Verbreitung von Spam-Mails verhaftetete Robert Soloway bleibt bis Beginn seines Prozesses im Gefängnis. Ein Richter in Seattle lehnte eine Freilassung des 27-Jährigen gegen Zahlung einer Kaution ab. Richter James Donohue begründete seine Entscheidung damit, dass Soloway familiäre Beziehungen zu Schweden habe und möglicherweise fliehen könnte. "Es gibt Fälle von Computerkriminalität, die keine geographischen Grenzen kennen", sagte Donohue. "Man kann diese Aktionen von Schweden aus genauso fortsetzen wie in den USA."

Der als "Spam King" titulierte Soloway wurde am 30. Mai in Seattle verhaftet. Ihm wird in 30 Anklagepunkten unter anderem E-Mail-Betrug, Identitätsdiebstahl und Geldwäsche vorgeworfen. Der Prozess soll am 6. August beginnen. Bei einem Schuldspruch muss er mit 20 Jahren Gefängnis rechnen. Soloway hat nach Ermittlungen der Staatsanwälte seit 2003 mehrere zehn Millionen E-Mails verschickt, in denen er für Software zum Versenden massenhafter Werbemails warb. Das Spamhaus Project, eine internationale Anti-Spam-Organisation, zählte Soloway zu einer Gruppe von etwa 135 Spammern, die für 80 Prozent des weltweiten Aufkommens von unerwünschten Werbe-Mails verantwortlich gemacht werden.

AP
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
Extrasupergut (15.06.2007, 00:06 Uhr)
Nur leider ....
...hat es Messungen gegeben das sich das Spam Volumen auch nach der Festnahme um so gut wie nichts vermindert hat.
Bis jetzt hat leider noch niemand ein Mittel gegen diesen Mail Wahnsinn gefunden.
Aber was mich noch viel mehr nervt ist die Telefon Werbung !!!
Gegen Spam gibt es Filter, aber die Telefon Terorristen gehen mir so was von auf den S**k...
atride (14.06.2007, 17:49 Uhr)
exempel
statuieren!
bR4iNST0RM (14.06.2007, 13:47 Uhr)
Aus dem Verkehr!
Hoffe er bekommt eine saftige Strafe! Spam ist mitunter eine der widerlichsten „Werbeform“. Zumal die „Werbung“ eher gegenteilig funktioniert.
Zu Ernst1: Das hätte was, wenn sich andere durch dieses, hoffentlich harte, Urteil überlegen, einen anderen Weg des Berufs zu wählen, aber da befürchte ich wird das zu erwirtschaftende Kapital den Ausschlag geben.
Nichts desto Trotz: Sperrt ihn bitte laaaaange weg! Danke!
ElPrimo (14.06.2007, 11:54 Uhr)
jawohl...
in den knast mit dem gesockse, hoffentlich folgen noch viele mehr...
tagora-sagittara (14.06.2007, 11:51 Uhr)
Man kann nur hoffen,...
das dieser Kriminelle sammt seine Kollegen, so sie denn erwischt werden, so lange im Knast schmoren, daß sie für alle Zeit nicht mehr in die Nähe eines Computers trauen.
Ernst1 (14.06.2007, 11:10 Uhr)
Erstmal im Knast schmooren
Diese Typen begehen in meinen Augen größeren Schaden in der Industrie als Vierenschreiber. Hoffendlich schreckt dieses Urteil andere Spammer ab.
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