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Google muss für Nutzer per E-Mail erreichbar sein

Mit Google via E-Mail in Kontakt zu treten, ist derzeit nahezu unmöglich. Eine Unmöglichkeit, befand nun das Landgericht Berlin. Der Internetkonzern verstößt mit dieser Praxis gegen das Gesetz.

US-Internetriese Google muss seinen Kunden künftig die Kontaktaufnahme per E-Mail erleichtern

US-Internetriese Google muss seinen Kunden künftig die Kontaktaufnahme per E-Mail erleichtern

Der US-Internetkonzern Google muss seinen Kunden die direkte Kontaktaufnahme per E-Mail leichter machen. Das Landgericht Berlin habe einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) stattgegeben, teilte der Verband am Donnerstag mit. Demnach hatte der vzbv Google verklagt, weil die mangelnde Kundenbetreuung des Konzerns gegen das Telemediengesetz verstoße.

Die Verbraucherschützer hatten moniert, der Konzern verweigere die Kommunikation per E-Mail. Nutzer, die an die im Impressum angegebene Adresse "support-de@google.com" schrieben, bekämen eine automatisch generierte Antwort mit dem Hinweis, dass über diese Adresse eingehende Mails weder gelesen noch zur Kenntnis genommen würden. Zusätzlich würden lediglich Anleitungen zur Selbsthilfe und Kontaktformulare geschickt, die erneut ausgefüllt werden müssten. Das verstoße gegen das Telemediengesetz, das eine direkte Kommunikationsmöglichkeit vorschreibe.

Nach Angaben der Verbraucherschützer stimmte das Landgericht Berlin dieser Ansicht zu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

mod/AFP/AFP

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