. .
Online-Neuigkeiten und Internet-Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. Mai 2010, 10:09 Uhr

Entschuldigung für "versehentliche" Speicherung

Google hat eingestanden, mit seinen umstrittenen Kamera-Autos für den Dienst "Street View" private Daten aus drahtlosen Netzwerken abgegriffen zu haben. Das deutschen Verbraucherschutzministerium hatte den Internet-Dienst Ende April aufgefordert offenzulegen, welche Daten bei der Erstellung der Street Views gesammelt würden.

Der Internetkonzern Google hat eingeräumt, "versehentlich" private Daten aus WLAN-Netzwerken für seinen Straßenfoto-Dienst Street View gesammelt zu haben. Die Informationen seien durch speziell ausgerüstete Google-Street-View-Fahrzeuge aus ungesicherten und nicht Passwort-geschützten Netzwerken gewonnen worden, teilte der ranghohe Google-Manager Alan Eustace am Freitag (Ortszeit) mit. Google habe diese Daten aber nie für seinen Dienst Street View genutzt und werde sie "so schnell wie möglich" vernichten. Die Google-Fahrzeuge seien einstweilen gestoppt worden. Eustace entschuldigte sich - Google habe dabei versagt, das Vertrauen der Bürger zu gewinnen.

Google habe die Panne entdeckt, nachdem der Hamburger Datenschutzbeauftragte eine entsprechende Anfrage gestellt habe, erklärte Eustace weiter. In Deutschland gibt es zahlreiche Widerstände gegen den Straßenfoto-Dienst. Deswegen hatte sich Google mit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) darauf geeinigt, dass Google sein neues Angebot in Deutschland erst startet, wenn die von Bürgern eingereichten Widersprüche vollständig umgesetzt sind. So müssen die betroffenen Wohnungen, Häuser und Gärten vollständig unkenntlich gemacht werden.

Für Street View lässt Google Straßen und Häuser fotografieren. Datenschützer kritisieren, dass die Fotos auch Privatgebäude zeigen und dies Dieben oder Einbrechern in die Hände spielen könnte. Außerdem sind Menschen und Autos zu sehen, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen auf den Straßen befinden.

AFP
 
 
 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft