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Google Map

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Streit um Internetzensur
Streit um Internetzensur
Wie wäre China ohne Google?

Zurzeit hat Google nur die zensierte chinesische Version seiner Suchmaschine abgeschaltet. Sollte sich der US-Konzern komplett aus China zurückziehen, könnte das die Isolation der Nutzer verschärfen. Denn Google tut mehr als nur suchen.

Google Wave
Google Wave
Die erste Euphorie hat sich gelegt

Das als Kommunikationwunder angepriesene Google-Dienst Wave wird seit zwei Monaten von Nutzern getestet. Ernüchterung hat eingesetzt: Viele User sind immer noch verwirrt von der Informationsflut, die über sie schwappt. Potenzial hat Wave dennoch.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
TrackRoom für iPhone und Android: Jungs, wo seid ihr?

Ich habe einen wahrlich grottenschlechten Orientierungssinn, kann mir keine Zahlen merken und Straßennamen schon einmal gar nicht. Sich mit mir irgendwo in der Stadt zu treffen, kann wirklich anstrengend werden. TrackRoom hilft mir dabei, meine Freunde gezielt per GPS zu finden oder einen gemeinsamen Treffpunkt zu vereinbaren. Klar, dass ich mir diese App einmal genauer ansehe. Die Idee von TrackRoom ist grandios. Per Fingerzeig lege ich in der App einen neuen TrackRoom an. Das ist ein virtueller Raum, in dem ich gleich meine Freunde zusammenbringen kann. Diesen Raum gibt es nur für eine begrenzte Zeit, dann löst er sich mit allen Daten wieder auf. Die Vorgabe beträgt eine Stunde, aber sie kann mit dem Schieberegler auch in die Länge gezogen werden. Ein solcher Raum kann auch einen Namen und eine Beschreibung bekommen. Mögliche Namen wären etwa "Party bei Anna", "Pokerabend bei Peter" oder "Essen gehen im Hexenhaus". In diesem Fall hilft die App allen Freunden dabei, gezielt zu diesen Treffpunkten geführt zu werden. Man kann aber auch auf die Schnelle einen neuen TrackRoom aufmachen, wenn man seine Freunde im Gewühl eines Musikkonzerts verloren hat. Wie funktioniert das? Zunächst einmal: Wichtig ist, dass alle Freunde eine eigene Version der App TrackRoom installiert haben. Das muss nicht einmal teuer sein, denn für Apple gibt es neben der Bezahl-App auch noch eine Gratis-Version der App, die sich über eingeblendete Werbung finanziert. Es steht auch eine Android-Version zur Verfügung, sodass die beiden wichtigsten Smartphone-Systeme gleichermaßen abgedeckt sind. Eins der beiden Systeme nutzen die Freunde ganz bestimmt. So sollte es kein Problem sein, alle Beteiligten über die App anzusprechen. Einmalige Vorbereitungen sind nötig. Alle Freunde müssen sich mit ihrer Handy-Nummer und ihrem Spitznamen in der App anmelden. Cool: Ist das geschehen, so zeigt TrackRoom automatisch alle Personen aus den eigenen Kontakten an, die bei TrackRoom angemeldet sind. So lassen sie sich besonders schnell per Fingerzeig auswählen. Die Betroffenen werden via Push-Meldung auf den neuen TrackRoom und auf die Einladung dazu aufmerksam gemacht. Alle Teilnehmer bekommen nun unisono eine Google Map präsentiert, in der ihre aktuellen Standorte visualisiert werden. So kann jeder sofort sehen, wo die anderen gerade sind. Anrufe der Art "Wo bist du denn gerade?" können auf diese Weise komplett entfallen. Man kann sogar abschätzen, wie lange es dauert, bis sich die einzelnen Personen am Treffpunkt einfinden werden. Der eigentliche Treffpunkt selbst ist ebenso schnell angelegt. Er kann mit einem Namen und mit einer Uhrzeit verknüpft und dann ebenfalls in der Google Map markiert werden. So ist es kein Problem für alle, mit dem iPhone in der Hand gezielt zum Treffpunkt zu navigieren. Gibt es bei der Feinkoordinierung noch Abstimmungsbedarf, so ist das kein Problem. Aus der App heraus lassen sich Nachrichten versenden, die dann via Push auf den Displays der Freunde erscheinen. Eine Frage wie "Kann mich jemand zuhause abholen und mit dem Auto mitnehmen" kann da ganz schnell an den Mann gebracht werden. Jetzt mal ehrlich: TrackRoom funktioniert. Nachdem sich alle Freunde erst einmal angemeldet haben, ist es eine Angelegenheit von Sekunden, einen neuen Treffpunkt aufzumachen, die Freunde per Push zu informieren und sie über die Karte zum Ziel zu lotsen. Da die werbefinanzierten Versionen der App kostenfrei sind, muss man den Service nicht einmal bezahlen. ( Carsten Scheibe ) TrackRoom 1.0.2 Anbieter: SYSVISION GmbH Größe: 7,4 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Link zur Homepage Link zum AppStore Noch mehr App-Reviews für iPhone, iPad und Mac finden Sie bei Allemeineapps.de .

Zwischen Hedonisten und Hisbollah
Blog "Zwischen Hedonisten und Hisbollah"
Der Feind googelt mit

Wenn Bilder Kriegsziele liefern Der Blick in Nachbars Garten - mit Google Street View möglich? Die Aufregung über Google Street View ist derzeit groß in Deutschland. Bürger fürchten um ihre Privatsphäre, Reiche um ihre Schätze, Nudisten um das uneinsehbare Fleckchen auf dem Balkon. Wer Google Street View einmal benutzt hat – für viele amerikanische Städte ist das längst möglich – weiß, dass viele dieser Sorgen unbegründet sind, denn die Bilder im Netz werden, wie schon bei Google Map, keine Live-Bilder sein. Niemand kann also via Google View sehen, ob ich zu Hause bin, ob sich die Nachbarin im Garten räkelt oder ob alle Fenster geschlossen sind. Die Debatte über Google Street View macht eines sehr deutlich: wie schizophren die meisten von uns sich verhalten, wenn es um Datenschutz, Privatsphäre und die Überwachung des öffentlichen Raums geht. So haben Hunderttausende von Facebook-Nutzern keine Hemmungen, höchst private Fotos ins Netz zu stellen, im treuen Glauben daran, dass nur ihre Freunde diese sehen können. Dabei waren die Privatsphäreneinstellungen des Internet-Netzwerks bis vor kurzem so kompliziert, dass viele überhaupt nicht wussten, wie sie ihre Fotos vor einer breiteren Öffentlichkeit schützen. Doch was soll's - aus jener Generation, für die Facebook zum Leben gehört wie das tägliche Zähneputzen, tönt es ohnehin: „Privatsphäre? Das war gestern. Who gives a damn?“ Lieben die vielen I-Phone-Fans ihr Spielzeug nicht gerade dafür, dass sie überall erreichbar und online sind und ihre Standorte und Erlebnisse in Echtzeit weitergeben können? Wer  Google Latitude nutzt und seine Freunde davon überzeugt, das ebenfalls zu tun, kann, sofern diese ihr Mobiltelefon eingeschaltet haben, jederzeit sehen, wo  sich wer gerade aufhält. „Du fragst dich, ob dein Kumpel Jim noch bei der Arbeit ist? Melde dich einfach bei Google Latitude an oder schau bei Google Map auf deinem Handy nach – und siehe da, das Symbol für Jim auf der Karte zeigt, dass er noch an einem Arbeitsplatz ist“, jubelt ein begeisterter Technik-Blogger . Unsere tägliche Schizophrenie Auch dass in Deutschland längst an allen Ecken gefilmt und überwacht wird, scheint die breite Mehrheit nicht zu stören. Brave Bürger, heißt es dann oft, hätten ja nichts zu verstecken. Nach Auskunft der Regierung sind in Deutschland 3000 Kameras an 300 Bahnhöfen installiert ( Auskunft der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion ). Videoüberwachung von Demonstrationen gehört praktisch zum Polizeialltag – oder gehörte, denn kürzlich hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden, das permanente Filmen schränke das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und das informationelle Selbstbestimmungsrecht ein. In London kann man praktisch keinen Schritt in der Innenstadt machen, ohne gefilmt zu werden. Wie engmaschig das Überwachungsnetz weltweit ist, rückt gelegentlich ins Bewusstsein, wenn die Aufzeichnungen ausnahmsweise öffentlich gemacht werden, wie im vergangenen Mai in New York, als die Bilder diverser Kameras rund um den Time Square eine Spur zu jenem Mann legten, der versucht hatte, an dem belebten Platz eine Autobombe zu zünden. Solche punktuellen Erfolge erhöhen in der Regel sprunghaft die Akzeptanz staatlicher Überwachungsmaßnahmen. Was ansonsten mit der Bilderflut geschieht, wird nicht weiter hinterfragt. Bereitwillig wähnen wir sie beim Staat in guten Händen. Kontrolle über die Bilder oder auch nur die Information, welche Aufzeichnungen überhaupt von mir wo gespeichert sind, habe ich als Bürger nicht. Wenn Google Street View meine Straße ins Netz stellt, kann ich immerhin genau sehen, was zu sehen ist. Schauplatz Libanon Ortswechsel. Wer kann, wer darf wen wo sehen – diese brisante Frage hat im Libanon eine ganz andere Dimension. Im Libanon gibt es kein Google Street View – und doch wird rege gefilmt und überwacht. Nennen wir das System mal "IDF Air View": Mit unbemannten Flugzeugen und Drohnen überwacht das israelische Militär (Israeli Defense Force) das Nachbarland Libanon seit Jahren. In welchem Ausmaß dies geschieht, wurde jüngst offenbar, als der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, in einer zweistündigen Pressekonferenz Luftaufnahmen und Überwachungsszenen vorspielte, welche die Hisbollah aus israelischen Überwachungsflügen abgefangen hat. Uferstraßen, Wohngebäude, Autobahnen, Brücken – Bilder, die im Kriegsfall Ziele liefern. Gibt es eigentlich Studien darüber, ob Google Maps oder Street View auch für militärische Zwecke verwendet wird? Die Spione, die aus dem Süden kamen Ein Militärgericht in Beirut hat diese Woche zwei Männer wegen Spionage für Israel zum Tode verurteilt, weitere Urteile sind zu erwarten - seit April 2009 wurden mehr als 100 Personen wegen Spionage für Israel verhaftet. Da sich Israel und Libanon offiziell noch im Kriegszustand befinden, droht Spionen für den Feind die Todesstrafe oder lebenslange Haft mit harter Arbeit, falls die von ihnen gelieferten Informationen zum Verlust von Leben geführt haben. Zwar wurde seit 2004 kein Todesurteil im Libanon vollstreckt, doch hat der libanesische Präsident Suleiman bereits angekündigt, die Todesurteile gegen die Spione zu unterzeichnen und damit zum Vollzug freizugeben. Die Spione saßen an empfindlichen Stellen des Systems. In der Armee. In den politischen Parteien. Und, gleich reihenweise, in mindestens zwei libanesischen Telefongesellschaften, in einer der beiden Mobiltelefon- und in der nationalen Festnetzfirma. Wenn ich im Libanon telefoniere, gehe ich vorsichtshalber davon aus, dass mindestens drei, wenn nicht mehr Teilnehmer in der Leitung sind. Einige Spione sollten, so ihre Geständnisse, die Häuser führender Politiker ausspionieren, die genaue Lage, die Zufahrtswege, die nähere Umgebung. Könnte Google Street View ihnen diese Arbeit künftig abnehmen? Wer entscheidet eigentlich bei Google, welche Städte, welche Häuser fotografiert werden? In den südlichen Vororten Beiruts, in Dachiyeh, gilt Fotografieren nicht als harmloses Hobby. Wer dort arglos mit einer Kamera umherwandert und knipst, läuft Gefahr, auf ein Gespräch mit Sicherheitskräften der Hisbollah „eingeladen“ zu werden. Groß – und offenbar berechtigt – ist die Angst vor Spionen, die Information über mögliche Zielobjekte in der Hochburg der Hisbollah ins Nachbarland liefern. Google Street View? In Dachiyeh eher unwahrscheinlich. Anders als bei manchem Bild-Leser geht es hier nicht um die Sorge, beim Oben-Ohne-Sonnenbad gesehen zu werden. Gezielte Ermordung ranghoher Feinde gehört bekanntermaßen zum Werkzeugkasten des Mossads. Demnächst powered by Google? Die Spionage-Thriller des 21. Jahrhunderts jedenfalls haben eine neue Spielwiese.

iPhone-Junkie
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FlightRadar24 Pro 1.6: Wo geht die Reise denn hin?

Die Frage stellt sich wohl jeder einmal: Wo fliegen denn all die Flugzeuge hin, die über unseren Köpfen hinwegsausen? Die App FlightRadar24 Pro findet es heraus und zeigt alle wichtigen Informationen in Echzeit an. Es ist sehr faszinierend zu sehen, was da durch unseren Luftraum saust. FlightRadar24 Pro ist eine überaus ungewöhnliche App. Sie zeigt uns alle wichtigen Infomationen über die Flugzeuge, die über unseren Köpfen vorbeisausen. Nach dem Start der App lädt sie eine Google-Maps-Ansicht von Europa und markiert den eigenen Startort mit einem roten Pin. In gelber Farbe werden alle Flugzeuge angezeigt, die in diesem Luftraum unterwegs sind. Es sind erstaunlich viele Flieger. Wenn man bedenkt, dass die ohne Pannen alle gleichzeitig in der Luft sind, dann wird doch klar, dass das Flugzeug ein sehr sicheres Verkehrsmittel ist. Mit der Zwei-Finger-Geste vergrößert der Anwender den Kartenausschnitt auf einen für ihn genehmen Maßstab. Hier kann man sich die eigene Heimatstadt anzeigen lassen - und sieht dann genau die Flieger, die gerade über den eigenen Kopf hinwegsausen. Ein Fingerzeig auf ein Flugzeug blendet sofort eine kleine Infobox ein, die den Buchstabencode des Fliegers, die aktuelle Flughöhe in Fuß und die Geschwindigkeit in Knoten nennt. Ein weiter Fingertipp holt eine ausführlichere Texttafel auf das Display. Hier kann der Anwender auch das Flugzeugmodel in Erfahrung bringen, um auf diese Weise z.B. festzustellen, dass da gerade eine Boing 737-330 durch die Wolken pflügt. Auch die Fluggesellschaft wird genannt, etwa Air Berlin. Außerdem werden die Höhen-Feet hier in Meter umgerechnet und die Geschwindigkeits-Knoten in Stundenkilometer. Oft genug nennt die App auch noch den Start- und den Zielflughafen. So kann man etwa in Erfahrung bringen, dass ein Flugzeug von Kairo unterwegs nach Düsseldorf ist. Noch besser: Markiert man einen Flieger mit dem Finger, so wird die bisherige Flugstrecke als Strich mit in die Google Map eingezeichnet. Man kann also genau ablesen, welchen Luftweg ein Flieger bereits genommen hat. Noch besser: Über Augmented Reality kann man die Kamera des iPhones aktivieren und das Gerät in den Himmel halten. Visiert man so ein Flugzeug an, kann man die dazugehörenden Daten gleich mit im Diplay ablesen. Ein kleines Problem: FlightRadar24 Pro kann nur Flugzeuge "erkennen", die mit ADS-B Transpondern ausgestattet sind. Das betrifft etwa 60 Prozent aller Passagierflugzeuge. Bei den privaten und militärischen Maschinen gibt es nur wenige mit ADS-B, weswegen sie in FlightRadar24 Pro deutlich unterrepräsentiert sind. Damit die ADS-B-Signale ausgewertet werden, braucht FlightRadar24 Pro außerdem Zugriff auf Receiver, die die Daten empfangen und an einen Online-Server weitergeben. Zurzeit greift die App auf 200 Receiver-Stationen auf der ganzen Welt zurück. Nur Flugzeuge in der Reichweite dieser Receiver werden angezeigt. Zurzeit deckt die App so etwa 90 Prozent von Europa ab. In den USA, in Australien und im Nahen Osten gibt es nur eine vereinzelte Abdeckung des Flugraums. Flightradar24.com wurde 2007 in Schweden gestartet - als privates Hobby-Projekt. Das ist gar nicht lange her. Es ist also stark damit zu rechnen, dass das Angebot noch deutlich ausgebaut wird. Fazit: Flugzeug-Freaks müssen diese App einfach besitzen. Jetzt können sie auf einen Blick sehen, was da über ihnen in der Luft ist und wohin die Flieger unterwegs sind. Die Universal-App für das iPad und das iPhone wird zurzeit für 1,59 Euro angeboten. Normalerweise kostet die App um die 5 Euro. ( Carsten Scheibe ) FlightRadar24 Pro 1.6 Anbieter: Svenska Resenatverket AB Größe: 1,4 MB Preis: 1,59 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Wichtig : Bis zum 22. Dezember reduziert Gameloft 21 iPhone- und iPod-Spiele auf 79 Cents. Vorher kosteten Spiele wie Die Siedler, Prince of Persia, Iron Man 2, UNO, Let's Golf 2 etc. oft mehrere Euro. Hier gibt's die Übersicht dieser iPhone-Schnäppchen .

iPhone-Junkie
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Trackel 1.0

Trackel ist ein internationaler Videodienst mit Basis in Deutschland, der nun auch den Weg aufs iPhone gefunden hat. Die App ist kostenfrei und erlaubt es, eigene Videos geokodiert direkt ins Web hochzuladen. Auf Reisen zeigt Trackel so stets erste Eindrücke vom Zielort. Trackel ist ein kostenloser Dienst im Internet. Onliner, die sich auf der Homepage angemeldet haben, können ihre Videos auf den Server hochladen und dabei auch gleich benennen, wo sie eigentlich entstanden sind. Die geokodierte Speicherung ergibt mächtig Sinn: Trackel nutzt - für alle Anwender nutzbar - eine Google-Weltkarte, um beliebige Orte zu finden und anzuzeigen. Liegen passend zu diesem Ort bereits erste Trackel-Videos vor, so weist eine rote Markierung in der Karte auf den genauen Standort hin, zu dem das Video gehört. Ein Mausklick reicht aus, um das betreffende Video abzuspielen. So ein Service eignet sich sehr gut dafür, optische Vorab-Recherche zu betreiben - etwa vor einer Städtereise oder einem Urlaub am Meer. So kann man ohne großen Aufwand einen Eindruck davon bekommen, wie es "vor Ort" aussieht. Trackel macht nicht nur am Büro- oder Privatrechner Sinn, sondern auch in der mobilen Welt. Und so ist es nur konsequent, dass es Trackel 1.0 nun auch für das iPhone gibt. Die App belegt nur wenig Platz im Speicher und ist noch dazu völlig kostenfrei: Da gibt man der Idee doch gern eine Chance. Trackel 1.0 zeigt nach dem ersten Start auf dem iPhone einen Zufallsort auf der Google-Karte an - etwa Los Angeles, Seoul oder Paris. Sozusagen zum Vorglühen und zum Zeigen, wie der Dienst funktioniert. In den Plan sind bereits einige Trackel-Marken eingezeichnet. Ein Fingerdruck reicht an dieser Stelle aus, um den Namen des hinterlegten Videos einzublenden. Ein weiterer Fingerdruck holt die detaillierte Video-Infoseite auf den Bildschirm. Sie verrät, wer das Video gedreht hat, was es eigentlich zeigt und über welche Web-Seite sich zusätzliche Informationen abrufen lassen. Jedes Video weist auch ein Rating mit maximal fünf Sternen auf. So kann man schon vor dem Starten des Videos ablesen, wie die Trackel-Community den Filmschnippsel bewertet. Sobald das Video gestartet wird, spielt die App es im Vollbildmodus ab. Das funktioniert ganz hervorragend. Ein Tapp auf das Icon unten links in der App wechselt zum aktuellen Standort und zeigt ihn in der Google-Map an. So zeigt Trackel auf Reisen sehr schön, ob es Videos für Standorte in der Nähe gibt. Ein weiteres Icon hilft dabei, eigene Videos aufzuzeichnen und sie gleich zu Trackel.com hochzuladen. Trotz aller Euphorie gibt es zwei Kritikpunkte. Punkt Nummer 1: Die Trackel-Homepage und die App kommen beide aus Deutschland. Natürlich macht es Sinn, sie international in englischer Sprache zu halten. Aber trotzdem wäre es nett gewesen, wenn man wenigstens die App auf eine deutsche Benutzerführung umschalten könnte. Dass die deutsche Sprache so gar nicht unterstützt wird, ist zumindest mir nicht verständlich. Dazu passt Punkt Nummer 2: Für den deutschen Raum gibt es nur sehr wenige Trackel-Videos: Für Berlin konnten wir gerade einmal vier Filme finden - und die zeigten auch nicht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Fazit ist also: Trackel 1.0 eignet sich zumindest theoretisch sehr gut dafür, um sich die Welt vom iPhone aus anzusehen. Damit der Videodienst wirklich Sinn macht und einen wirklich nützlichen Eindruck vom einem potenziellen Reiseziel vermittelt, müssen aber noch dramatisch mehr Filme hinterlegt werden. Dann könnte Trackel zu einer unverzichtbaren Infoquelle werden. Eine deutsche Benutzerführung würde ich mir für zukünftige Versionen ebenfalls wünschen. (Carsten Scheibe) Trackel 1.0 Größe: 0,3 MB Preis: Gratis Sprache: Englisch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage: http://www.trackel.com/ Link zum AppStore: http://itunes.apple.com/de/artist/trackel-gmbh/id341775674

iPhone-Junkie
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Wohin? 2.5.1

Wohin? ist einer der beliebten GPS-Scouts, der passend zum eigenen Standort alle Restaurants, Unterhaltungsangebote oder Ärzte in der direkten Nachbarschaft listet. Die App ist zwar teurer als so mancher Konkurrent, dafür aber auch besonders vielseitig und sehr einfach zu bedienen. Orientierungslos? Wer ist das nicht? Wer weiß schon unterwegs immer ganz genau, welche Restaurants, Apotheken oder Bowlingbahnen es in der direkten Umgebung gibt - und wo genau sie zu finden sind? Das ist eine der besonderen Stärken des iPhones: Es gibt unzählige GPS-Apps, die passend zum eigenen Standort die Angebote der direkten Umgebung listen. In diesem speziellen Bereich, für den es am PC nicht auch nur ansatzweise eine Entsprechung gibt, tummeln sich inzwischen sehr viele Apps im AppStore. Viele von ihnen sind umsonst - AroundMe bietet sich hier an, aber auch DasÖrtliche, meineStadt oder GelbeSeiten. Wohin? kostet Geld und zwar deutlich mehr als die üblichen 79 Cents. Trotzdem findet sich die App von der deutschen Firma FutureTap auf vielen iPhones. Der Grund: Das 190.000 Mal verkaufte Programm ist mit 600 Kategorien besonders umfangreich bestückt und demnach auch für ausgefallene Suchbereiche stets ein verlässlicher Partner. Hinzu kommt, dass die Bedienung der Software einfach allererste Sahne ist. Nach dem Start der App zeigt sich ein runder Kreis, der mit kleinen Symbolen bestückt ist. Jedes Symbol steht für eine Oberkategorie wie "Essen & Trinken", "Unterhaltung", "Reise & Transport", "Gesundheit & Medizin", "Organisationen", "Notfall", "Attraktionen", "Öffentliche Einrichtungen", "Bildung", "Dienstleistungen" oder "Shopping". Wer die Zuordnungen noch nicht kennt, drückt eins der Symbole, lässt den Finger auf dem Ring und fährt dann von einem Symbol zum anderen. Dabei blendet das Programm nacheinander die Bezeichnungen der Kategorien ins Zentrum des Kreises ein. Ein Tapp auf ein Symbol öffnet die Übersicht der vorhandenen Unterkategorien. Wer sich etwa für "Essen & Trinken" entscheidet, kann in der Folge auswählen, ob er lieber afghanisch, asiatisch, bayerisch oder französisch speisen möchte. Möglich ist es auch, nach Gourmet-Restaurants, Frühstück-Angeboten oder einem schnöden Imbiss suchen zu lassen. Ist so viel Auswahl vor Ort nicht zu erwarten, zeigt die App auch gern alle Restaurants der Umgebung in einem Rutsch an. Möglich ist es auch, sich überraschen zu lassen. Notfalls auch durch Schütteln des iPhones. Noch ein Beispiel: Anwender, die sich für die "Unterhaltung" entscheiden, können die App nach Kinos, Karaoke-Bars, Kart-Bahnen, Paintball-Anlagen oder Tanzlokalen suchen lassen, um nur einige wenige von ganz vielen Unterkategorien zu nennen. Wer sich erst einmal mit dem Angebot von Wohin? vertraut gemacht hat, wird die App sehr oft konsultieren, um sich vor Ort schlau zu machen. Vor allem bei einem Ausflug in die Großstadt oder im Urlaub machen sich die 2,39 Euro für die Anwendung schnell bezahlt. Geht es konkret darum, sich die Angebote vor Ort anzeigen zu lassen, so zeigt Wohin? wahlweise eine Karte mit roten Pins an oder blendet eine Liste mit den Namen und Adressen aller Treffer ein. Von dieser Liste aus reicht wiederum ein Tapp aus, um sich die aktuelle Position in einer Google Map zeigen zu lassen. Gelungen ist, dass die App dazu in der Lage ist, eine Wegbeschreibung in den Navigon MobileNavigator zu laden oder aber eine aufgespürte Adresse in die Kontakte des iPhones zu übernehmen. (Carsten Scheibe) Wohin? 2.5.1 Größe: 1,6 MB Preis: 2,39 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

"WeFi"
Wo geht's ins Internet?

Viele Anwender und Unternehmen unterhalten ein offenes Wlan, das jeder beliebige Anwender frei nutzen darf. Vor allem im Ausland ist das gang und gäbe - etwa in Coffeeshops, in öffentlichen Büchereien, in vielen Hotels oder auch im privaten Umfeld. WeFi hilft dabei, diese Hotspots zu finden.

Online-Community
Online-Community
Zweite Chance für Romanze

Die unbekannte Schöne in der U-Bahn, der hübsche Fremde auf der Treppe - viele flüchtige Begegnungen hinterlassen bleibenden Eindruck. In Frankreich erfreuen sich Online-Communitys großer Beliebtheit, wo man Menschen suchen kann, die man in Bahn, Bus oder Supermarkt nicht angesprochen hat.

Scheibes Kolumne
Scheibes Kolumne
Alle meine Exfreundinnen!

stern.de-Mitarbeiter Scheibe freut sich: Täglich öffnen neue Web-2.0-Communitys ihre Pforten im Internet und laden mit den verrücktesten Ideen zum gemeinschaftlichen Mitmachen im geschlossenen Netzwerk ein. Scheibe würde ja gerne - wenn er nur die Zeit hätte.

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