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Michael Bloomberg, der Bürgermeister von New York, ist Opfer von "Identitätsdiebstahl" geworden. Zwei Männer waren an die Kontodaten des Milliardärs gelangt und hatten versucht, mehr als 400.000 Dollar abzuheben. Der Coup scheiterte - und ist nur einer von vielen.
Dem US-Jobvermittlungsportal Monster.com sind 1,3 Millionen Datensätze mit Kundeninformationen gestohlen worden. Das Unternehmen hat die Betroffenen erst Tage später informiert. Da hatten die Täter bereits Betrugsmails im Namen der Firma verschickt.
Identitätsdiebstahl in den USA breitet sich aus: Zuletzt wurden LexisNexis mehr als 300.000 Datensätze über Verbraucher gestohlen. Und sogar die Bank of America vermisst wichtige Magnetbänder.
In den USA ist Identitätsdiebstahl der am schnellsten wachsende Kriminalitätsbereich. Der Grund: die allmächtige Sozialversichungsnummer und schlampige Firmen. Die Opfer bemerken oft viel zu spät, dass sie geschädigt wurden. In einem Extremfall nahm ein Pärchen sogar Freunde und Kollegen aus, um auf Weltreise zu gehen.
Ein 35-jähriger Computer-Hacker in den USA hat sich am Montag (Ortszeit) vor einem Gericht in Los Angeles schuldig bekannt, in die Computer von mehr als 50 Stars wie Scarlett Johansson und Christina Aguilera eingedrungen zu sein.
Wer beim Surfen im Internet nicht aufpasst, der gibt schnell mehr Informationen über sich selbst preis, als er eigentlich will. Oft reichen schon einfache Maßnahmen, um sich zu schützen.
Eher unauffällig hat Facebook eine Änderung vorgenommen, die Auswirkungen auf den Datenschutz hat: Handynummer und Adresse, die Nutzer in ihrem Profil eingetragen haben, können nun Dritten zur Vefügung gestellt werden - wenn der Nutzer zustimmt.
Die meisten Internetnutzer, die Opfer von Cyberkriminalität geworden sind, fühlen sich den Tätern machtlos ausgeliefert. Das ergab eine Studie eines IT-Sicherheitsunternehmens. Und dass die je Verantwortlichen gefasst werden, glaubt fast niemand.
Mit dem Umzug nach Hongkong versucht Google, Chinas Zensur zu umgehen. Es sind jedoch nicht nur autoritäre Regime, die Inhalte filtern. Auch demokratische Staaten ziehen die Grenzen enger.
Der Kampf gegen Spam, Viren und Hacker wird oft im Stillen geführt. Kein Wunder: Ein Spitzentreffen der Internetbranche gewährt abschreckende Einblicke - die Kunden den Spaß am Surfen verleiden könnten.
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