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Zuckerbergs cleverer Schachzug

Facebook zahlt eine Milliarde Dollar für ein Startup mit 13 Mitarbeitern und kaum Umsatz. Ziemlich gaga? Mitnichten. Der Instagram-Kauf ist ein ziemlich cleverer Schachzug von Mark Zuckerberg.

Ein Kommentar von Andrea Rungg

  Die Foto-App Instagram gehört bald zum Facebook-Kosmos

Die Foto-App Instagram gehört bald zum Facebook-Kosmos

Ist es gaga? Oder ist es vielleicht doch clever, wenigstens ein klitzekleines bisschen? Als am Montagabend die ersten Meldungen liefen, Facebook habe die Fotoapp Instagram für eine Milliarde Dollar erworben, da schaute man erst einmal nach, ob das ein verspäteter Aprilscherz war. Nun ja, es war keiner und schnell kam die Frage auf: warum? Nicht warum Instagram, sondern warum eine Milliarde Dollar?

Der Zukauf von Instagram ist zunächst einmal clever. Anders als die eigene Facebook-Anwendung für Smartphones ist die Instagram-App einfach zu bedienen und sie ist schnell. App öffnen, Foto machen, Farbfilter auswählen und an Twitter, Facebook oder via E-Mail versenden. Wer noch will, kann seinen Ort hinzufügen. So einfach ist die Anwendung. Fotos können allen Nutzern oder nur einem ausgewählten Bekanntenkreis zugänglich gemacht werden.

Binnen 18 Monaten konnte Instagram so 30 Millionen iPhone-Nutzer gewinnen. Als das Unternehmen vor Kurzem auch erstmals eine App für Googles mobiles Betriebssystem Android anbot, kamen allein binnen zwölf Stunden eine Millionen Nutzer hinzu. Kurzum - Instagram wächst rasant schnell.

Und Facebook? Immerhin laden die knapp 850 Millionen Nutzer täglich - und die Betonung liegt auf täglich - 250 Millionen Fotos hoch. Fotos gehören, wie es im Börsenprospekt hinlänglich betont wird, zum Kernprodukt von Facebook. Es zieht die User auf die Plattform, beschäftigt sie, bindet also ihre Zeit. Wenn es bei den Fotos hakt, dann ist das ein Problem für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, das sich unter Umständen in mangelnder Nutzeraktivität widerspiegeln kann.

Kannst Du es selbst nicht besser machen, dann kaufe es

Probleme kann sich Zuckerberg so unmittelbar vor dem avisierten Megabörsengang wahrlich nicht leisten. Wenn er feststellen muss, dass da neben ihm attraktive andere Angebote aus dem Boden sprießen, dann muss er handeln - und das hat er auf spektakuläre Art und Weise getan.

Wenn Du etwas in angemessener Zeit nicht besser machen kannst, dann kaufe es - bevor es zu spät ist. Zuckerberg hat schlicht eine alte Regel beherzigt und einen Rivalen geschluckt. Die Hälfte aller Facebook-Nutzer steuert das Netzwerk über Apps an. Scheinbar laden sie dabei nicht so viele Fotos hoch, als dass sich Zuckerberg von Instagram nicht hätte beeindrucken lassen können. Über den Preis darf man zweifelsohne irritiert sein. Eine Milliarde Dollar hört sich spektakulär an. So vieles hört sich im Silicon Valley spektakulär an. Es gibt rasante Aufstiege, ebenso rasante Abstürze und zwischendurch bleibt mal einer dauerhaft oben kleben. Beispiele gibt es viele. Ob Facebook dauerhaft oben steht, dass sehen wir in zehn Jahren.

Facebook hat mit dem strategisch wichtigen Zukauf zugleich ein Statement ausgesendet: Seht her, wir gehören jetzt zu den Großen. Wir können mal eben eine Milliarde Dollar aus dem Ärmel schütteln, noch dazu für ein Unternehmen, das gerade einmal 13 Mitarbeiter hat und kein Geschäftsmodell. Freilich zahlt Facebook nicht nur in bar. Mit knapp 3,9 Milliarden Dollar Barreserven wäre das möglich, aber genauso attraktiv dürften Anteile an Facebook sein. Ein bisschen Bares, ein paar Aktien und fertig ist die Kaufsumme von eine Milliarde Dollar. Die spannendste Frage ist doch eigentlich: Welchen Unternehmenswert hat Facebook sich eigentlich selber zugeschrieben?

FTD

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