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Rund 90 Prozent aller E-Mails sind ärgerlicher Spam. Die Technik ist veraltet. Längst gibt es leistungsstärkere und praktischere Nachfolger. Wie wir morgen elektronisch kommunizieren werden.
stern.de-Kolumnist Scheibe ist völlig uncool. Weil er beim Arbeiten oder beim Leben nicht ständig gestört werden möchte, verzichtet er auf Twitter, Facebook, Instant Messenger, Chats und Social Communities aller Art. Damit steht er sicherlich alleine da, hat aber wenigstens seine Ruhe. Ist das Online-un-sozial?
Es gibt eine ungeschriebene Regel, die da heisst »You fly, I buy«. Oder auch »I fly, you buy« - je nach Bedarf. Gerne wird sie von vielbeschäftigten Händlern praktiziert, für die eine 5-minütige Abwesenheit vom Trading-Desk schon einen großen Verlust bedeuten kann.
Die großen Geschwister machen es vor, die kleinen wollen auch - in sozialen Netzwerken mitmischen. Oft ahnen Eltern nicht, wo ihre Kinder virtuell unterwegs sind, dabei lauern im Netz viele Gefahren.
Was bringt dasTechnikjahr 2011? Konkurrenz für das iPad, 3D ohne Brille sowie das Web im TV. Und auf dem Land wird mobil schneller gesurft als in der Stadt per Kabel. Zehn High-Tech-Trends.
Das iPhone ist ein technisches Chamäleon, das alle nur erdenklichen Aufgaben übernehmen kann. Ist die App WebCamera installiert, verwandelt sich das Smartphone sogar in eine kabellose WebCam, die ihr Bild über das WLAN direkt in den Desktop-Rechner überträgt. Wir haben überprüft, ob das funktioniert. Viele Notebooks sind mit einer eingebauten Webcam ausgestattet. Bei Videokonferenzen, beim Skypen oder beim Chatten in einem Instant Messenger kann so immer das eigene Bild mit übertragen werden. Eine USB-Cam erlaubt es, das Auge der Kamera schon etwas freier zu platzieren. Echte Bewegungsfreiheit entsteht aber erst, wenn das Kabel auch noch verschwindet. Das Software-Unternehmen SHAPE Services (IM+, Business Card Reader und iDisplay) geht diesen Weg und macht aus dem iPhone eine kabellose WLAN-Cam. Bevor allerdings daran gedacht werden kann, die iPhone-Cam auszuprobieren, muss das System vorbereitet werden. Eine kostenlose Desktop-Software ( http://www.mobiola.com/mobiola-web-camera ) muss auf dem eigenen Windows-PC oder auf dem Macintosh installiert und auch aufgerufen werden. Dann öffnet sich ein Fenster auf dem Desktop, das in Kürze das Live-Videobild des iPhones zeigt. Auf dem iPhone wird die App WebCamera installiert. Sie sucht nach dem Start nach der aufgerufenen Desktop-Software und listet im Test auch fast sofort den aufgefundenen "Scheibe-PC". Ein Tipp mit dem Finger - und die Verbindung steht. Umgehend erscheint im Rechner das aktuelle Bild der iPhone-Kamera. In den Einstellungen lässt sich die gewünschte Auflösung für die Live-Übertragung auswählen. Es stehen die drei Qualitätsstufen 92x144, 480x360 und 1280x720 zur Verfügung, die sich direkt in der App vorgeben lassen. Ebenso leicht ist es, zwischen der rückseitigen und der vorderseitigen Kamera des iPhones hin und her zu wechseln. Hinzu kommt, dass die App zwischen einem Foto- und einem Videomodus unterscheidet. Was in der App fehlt, sind Toneinstellungen aller Art. Es ist zumindest uns nicht möglich, ein Mikrofon zuzuschalten. Probeaufnahmen zeigen, dass der Ton auch nicht automatisch mit übertragen wird. Sicherlich wird beim Videochatten über Skype, Yahoo, Windows Live Messenger, AIM, ICQ oder anderen Messenger Diensten eh ein Headset vorausgesetzt. Aber wenn ich mit dem iPhone durch meinen Garten pilgere, um dabei ein Live-Video aufzuzeichnen, dann wäre Ton doch schon ganz nett, oder? Für erste Erklärungen darüber, was ich da gerade filme. Die WebCamera übermittelt ein gestochen scharfes Bild, sobald das iPhone ganz ruhig gehalten wird. Bei schnellen Bewegungen verwischt das übertragene Bild, bei ruhigen Bewegungen bleibt die Qualität gut. Die etwas verzögerte Übertragung kann natürlich auch an der Leistungsstärke des WLANs liegen, sodass man hier verschiedene Arbeitsumgebungen testen müsste, bevor man die Verzögerung der App in die Schuhe schieben kann. Im Haus sind die Bilder ein wenig zu dunkel und leicht fehlfarbig. Hier wäre es nicht schlecht, wenn sich die LED-Lampe des iPhone 4 automatisch zuschalten würde. Wozu haben wir sie denn? Die Desktop-App kann wahlweise einen Snapshot speichern oder ein ganzes Video einfangen. Einzelbilder und Videos werden auf der Festplatte gespeichert und können jederzeit wieder geladen und begutachtet werden. In den unterstützten Videochat-Programmen kann das iPhone wie eine normale Videokamera eingebunden werden. Wer also gerade keine Webcam zur Verfügung hat, braucht nur 1,59 Euro zu investieren - und kann sein iPhone einsetzen. ( Carsten Scheibe ) WebCamera 1.0.9 Anbieter: SHAPE Services Größe: 1.0 MB Preis: 1,59 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Jeden Tag eine Übersicht der iPhone-Apps, die nur einen einzigen Tag lang kostenfrei sind: www.allemeineapps.de .
E-Mail, Chat, SMS - Facebooks neue Funktionen verschmelzen alles. Geht es nach Mark Zuckerberg, kommunizieren wir nur noch in seinem Netzwerk. Ein weiterer Schritt Richtung Webherrschaft.
Twitter, Facebook, Chat, ICQ, E-Mail, Skype - wer über das Internet kommuniziert, muss viele Programme und Webseiten gleichzeitig im Auge behalten. Hilfe versprechen Multi-Messenger, die die gesamte Kommunikation bündeln.
Die Kritik an Facebooks Datenschutzpolitik wird immer schärfer. Viele wollen nicht mehr akzeptieren, dass Firmengründer Mark Zuckerberg Privatsphäre für ein überholtes Konzept hält.
Fürs Teenie-Fernsehen schien er stets etwas zu alt. Dieses Problem hat MTV-Moderator Markus Kavka bei seinem neuen Arbeitgeber nicht mehr. Für das Zweite soll der 41-Jährige nun die Zielgruppe verjüngen. Hätte klappen können. Doch leider ist das ZDF nicht mutig genug.
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