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Augen auf bei den Versandkosten

Die freudige Schnäppchen-Jagd im Internet kann schnell in Frust umschlagen. Versteckte Kosten können den Spaß zu einem teuren Vergnügen machen.

Fast jeder fünfte Verkäufer beim Internet-Auktionshaus Ebay verschweige bisweilen hohe Kosten für Versand und Verpackung, berichtete die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen am Donnerstag in Düsseldorf als Ergebnis einer Stichprobe bei 200 Auktionen von Privatanbietern. Die Experten rieten, vor dem Mitsteigern auf jeden Fall per E-Mail die Versandkosten beim Verkäufer zu erfragen.

Die Verbraucherschützer nahmen Ebay-Auktionen von CDs, tragbaren CD-Playern, Inline-Skates und Stereo-Kompaktanlagen unter die Lupe. Dabei hätten die CD-Verkäufer am häufigsten die Versandkosten offen gelegt: 96 Prozent gaben der Verbraucherzentrale zufolge die Kosten für Porto und Versandtasche an. Bei den tragbaren CD-Playern hätten diese Angaben bei jeder siebten Versteigerung gefehlt (14 Prozent), bei den Inlineskates gar bei jeder fünften. Bei den Kompaktanlagen sei fast jeder dritte Verkäufer die Auskunft über die Versandkosten schuldig geblieben.

Versandkosten machen das Schnäppchen zum teuren Vergnügen

Bei Ebay-Auktionen ist die Angabe der Versandkosten freiwillig. Ein Pflicht-Eingabefeld halte man dort für "nicht sinnvoll", so die Verbraucherschützer. Das Online-Auktionshaus berufe sich unter anderem darauf, dass etliche Verkäufer ihre Waren auch zum Selbstabholen anböten. Wurden die Versandkosten angegeben, variierten sie den Angaben zufolge stark. Bei den Kompaktanlagen reiche die Spanne von fünf Euro bis zu 21,90 Euro, bei den Inlineskates lägen die Versandkosten zwischen drei und zehn Euro. Bei CDs könne der Versand per Großbrief 1,44 Euro, bei einem anderen Anbieter aber mehr als das Dreifache kosten.

AP/AP
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