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6. August 2009, 18:58 Uhr

Hacker zwingen Twitter in die Knie

Mit einer Flut von Anfragen haben Hacker den Mikro-Bloggerdienst Twitter lahmgelegt. Über mehrere Stunden hinweg hatte es sich im Internet "ausgezwitschert". Die Twitter-Betreiber haben Gegenmaßnahmen ergriffen. Auch das soziale Netzwerk Facebook soll betroffen gewesen sein.

Internet, Twitter, Hacker, Biz Stone

Stotterer im Dauerzwitschern: Hacker legten Twitter zeitweise lahm© Marc Müller/DDP

Ein Hackerangriff hat am Donnerstag den Internet-Dienst Twitter zeitweise lahmgelegt. Der Dienst blieb für länger als zwei Stunden völlig blockiert, danach lief er über mehrere Stunden deutlich langsamer als normal. Twitter-Gründer Biz Stone teilte mit, das Unternehmen sei einem sogenannten Denial-of-Service-Angriff zum Opfer gefallen. "Wir verteidigen uns gegen diesen Angriff." Nach der Attacke twitterte Stone: "Wir hatten heute morgen viele Dinge vor uns, die wir lieber getan hätten. Uns gegen einen DOS-Angriff zu verteidigen, gehörte aber nicht dazu." Auch das soziale Netzwerk Facebook hatte zeitweise Probleme.

Bei einer Denial-of-Service-Attacke versuchen Hacker, durch gezielte Überlastung den Zugang zu Diensten zu unterbrechen. Nach Angaben von Experten greift der Hacker dabei auf eine Vielzahl von schlecht geschützten Computern zu. Die Nutzer merkten dabei selbst gar nicht, dass ihr Computer für einen Angriff benutzt werde. Ziel der Attacke sei der Hauptrechner des Netzwerkes. Wie Stone mitteilte, wird diese Art von Angriffen meist gegen Online-Banken und Online-Bezahlungsmodelle geführt.

Täter sind bisher unbekannt

Wer hinter dem Angriff auf Twitter steht, sei jedoch völlig unklar, hieß es. Die Probleme bei Facebook während des Twitter-Ausfalls seien entstanden, weil viele Twitter-Nutzer auf Facebook umgestiegen seien, um ihre Kurznachrichten abzusetzen.

Reuters
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
phate (07.08.2009, 10:43 Uhr)
Hallo?!
Das ist mal wieder ein tolles Beispiel für die Verbreitung falscher Tatsachen. Leute, die in bösartiger Absicht Computersysteme lahmlegen, sind keineswegs "Hacker". Ohne die "Hacker" würde es nämlich gar kein Internet geben, in dem irgendwelche Systeme lahmgelegt werden können. Derartige Artikel verbreiten ein völlig falsches Bild und sind damit nicht einmal die Stromkosten wert, die der Computer des Journalisten beim Schreiben verbraucht hat. Mal ganz im Ernst: Eine etwas bessere Informationssuche wäre hier wirklich mal angebracht. Das ist schon so ähnlich, wie Architekten mit einem Bombenkommando der Taliban zu verwechseln.
Also Stern-Redakteure: Macht bitte eure Hausaufgaben, oder sucht euch einen anderen Job!
Lammbock (07.08.2009, 09:46 Uhr)
Ich weiß nicht....
...ob ich es schlimmer finden soll, dass Twitter einige Stunden ausgefallen ist oder dass Facebook auch noch ausgefallen ist, weil ein so großer Teil der Gesellschaft anscheinend heutzutage keine anderen Möglichkeiten mehr hat als mit Kurznachrichten über das Internet zu kommunizieren bzw. ihr eigentlich völlig uninteressantes Leben öffentlich zur Schau zustellen.
edwin (07.08.2009, 09:10 Uhr)
auf jeden Fall ein Hack
Lasst euch von nem echten Hacker sagen, dass das auf jeden Fall ein echter Hack war. Hab grad meine Kaffeemaschine mit nem Denial of Kaffee Angriff gehackt. Ich bin so gut. Morgen hack ich meine Oma und Klau ihr das Gebiss.
Evil-King (07.08.2009, 07:44 Uhr)
@ Alex
"Augenscheinlich" is gut. Steht doch im Artikel. Und so groß is der Unterscheid zwischen DoS und DDoS nicht ^^ Naja, aber ich stimme zu, dass nen DoS nix mit hacken zu tun hat. Das kann mittlerweile jedes kleine Kiddie. Tools dazu gibts ja zur genüge im Netz. Runtergeladen, gestartet und fertig is. Dafür braucht man keine Kenntnisse großartig.
Naja, aber mittlerweile wird ja das Wort Hacker sogar auf Cheater angewendet... Von daher.
dekanus (07.08.2009, 01:33 Uhr)
xing...

Xing, war sogar noch länger down. Aber das ist keinen Artikel wert, oder?
alexlehm (06.08.2009, 23:45 Uhr)
keine Hacker
das waren keine Hacker, dabei handelte es sich augenscheinlich um einen DDOS-Angriff.
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