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Vor Facebook versuchten sich LinkedIn, Groupon oder Zynga als Börsenlieblinge aus der Internet-Branche. Manche dieser «Generalproben» für den Mega-Börsengang des weltgrößten Online-Netzwerks hinterließen bei Investoren einen schalen Beigeschmack.
Erntezeit für den "Farmville"-Entwickler: Der Onlinespiele-Spezialist Zynga hat bei seinem Börsengang in den USA eine Millarde Dollar eingefahren. Zynga-Chef Mark Pincus wird auf einen Schlag superreich, zumindest auf dem Papier.
Der traditionelle Fernsehabend wird in deutschen Wohnzimmern immer unwichtiger. Stattdessen gucken die Menschen ihre Lieblingssendungen im Internet. Eine große Chance für private Anbieter - wenn da nicht GEZ wäre.
YouTube steckt voller genialer Musikvideos. Muziic für den Web-Browser, Facebook oder für den Windows-Desktop versteht sich als cool inszenierter Jukebox-Player, der gezielt die besten Clips findet und in eine Playliste übernimmt. Jetzt gibt es den kostenlosen Dienst auch für das iPad - in Kombination mit einem Player für Online-Radios. Muziic als Windows-Anwendung ist eine echt schicke Sache für alle Musikfreunde. Das kostenlose Programm stellt eine Liste der zurzeit angesagten Musikvideos auf YouTube zusammen, sucht aktiv nach weiteren Songs und macht daraus eine Playliste, die durchaus dazu in der Lage ist, auf einer Party für Stimmung zu sorgen. Besonders das vollgestopfte Display der Muziic-Anwendung, auf dem alle Funktionen immer nur einen Mausklick weit entfernt sind, machte dabei den Coolness-Faktor der Software aus. Jetzt ist Muziic für das iPad erschienen. Ich erwartete eine 1:1-Umsetzung der Windows-Anwendung - und war zunächst sehr enttäuscht, dass sich die Entwickler dazu entschlossen haben, die iPad-Anwendung deutlich reduzierter ausfallen zu lassen. Nach dem Start der App erscheint ein karges Menü, das den Zugriff auf die "Featured Tracks", das "Internet Radio" oder die "Albums" erlaubt. Auch ist es möglich, direkt eine Suche zu starten - nach einem Künstler oder einem bestimmten Song. Suchen kann ich auch direkt bei iTunes, dazu brauche ich Muziic nicht. Und so sind die "Featured Tracks" für mich die Option der ersten Wahl. Bei bestehender Internet-Verbindung gibt die App sofort eine Liste mit aktuellen Musikvideos aus, die in der Gunst der Anwender ganz weit oben stehen. Hier finden sich viele Einträge von Rang und Namen, etwa "Lady Gaga" mit "Telephone", Eminem mit "Not Afraid" oder Rihanna mit "Te Amo". Die Liste lässt sich immer wieder erweitern, wenn der gesuchte Charthit noch nicht mit dabei ist. Ein Fingerzeig auf einen Titel spielt das YouTube-Video auf einer neuen Bildschirmseite innerhalb von Muziic ab - die App braucht also nicht verlassen werden. Hält man das iPad quer, so - passiert leider gar nichts. Schade, gerade bei den HD-Videos hätte es sich gelohnt, die Filmchen bildschirmfüllend anschauen zu können. Umso unverständlicher ist, dass der Bildschirm im Hochkant-Modus zur Hälfte leer bleibt. Gäbe es eine zweigeteilte und kombinierte Ansicht mit Song-Liste und Videofenster, so wäre es kein Problem, schnell von einem Video zum nächsten zu wechseln. So muss der Anwender in einem schier entnervenden Prozess immer wieder von einer Ansicht zur anderen hin und her switchen - das nervt sehr. Interessant ist die "Albums"-Funktion. Hier blendet die App die Cover von zahllosen aktuellen Musik-CDs ein. Der AC/DC-Soundtrack zu Iron Man 2 ist hier ebenso zu finden wie das neue Album von Amy MacDonalds, Shakira oder Lady Gaga. Eine Leiste am Rand wechselt von den "Top Albums" auch gern zu weiteren Alben-Übersichten, die zu Genres wie "Metal", "Hip-Hop", "Jazz/Blues" oder "Lounge/Ambient" passen. Was passiert, wenn man eins der Alben mit dem Finger berührt? In diesem Fall listet Muziic die Namen aller dazugehörenden Tracks. Ein Fingerzeig auf einen solchen Texteintrag spielt sofort ein passendes YouTube-Video ab. Das ist eine sehr coole Funktion. Allerdings stört auch hier wieder das lästige Pendeln zwischen Video-Bildschirm und Songliste. Gerade hier wäre auch eine Playlist-Funktion sehr wünschenswert. Sie fehlt aber leider völlig, während sie in der Web- und Windows-Version vorhanden ist. Bleibt die Funktion "Internet Radio". Sie kennt zahllose Online-Radios, die sich gern auch nach den Genres sortieren lassen. Wer einen passenden Sender gefunden hat, kann sich direkt in den Stream einklinken und sein iPad als Radio verwenden. Das macht Spaß, zumal es hier endlich einmal möglich ist, einen Sender zu finden, der exakt den eigenen Musikgeschmack umsetzt. Wer noch kein entsprechendes Programm für das iPad hat, das Online-Radios spielt, kann Muziic also immerhin dafür bestens verwenden. Fazit: Die iPad-App von Muziic ist für mich eine große Enttäuschung und meilenweit von der Qualität der genialen Windows-Version entfernt. Das reduzierte und unpraktische Design, das Fehlen einer Playliste, der nicht unterstützte Quermodus: Das alles sieht nach einem fürchterlich hektischen Schnellschuss aus. Wollen wir hoffen, dass eine neue Version den gewohnten Status Quo von Muziic wieder herstellt. ( Carsten Scheibe ) Muziic for iPad 1.0 Entwickler: Muziic Größe: 0,5 MB Preis: Gratis-App Sprache: Englisch Wertung: ***/** (3 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Es ist nicht mehr nötig, Musik zu "besitzen", um sie zu hören. Abo-Modelle im Internet machen den Kauf einer CD ebenso überflüssig wie den Download von MP3-Dateien. Mit neuen Diensten wird das Streaming zum Mainstream.
Unterwegs und auf Reisen brauche ich immer einen Wecker. Das iPhone bringt zwar von Hause aus einen mit, der Radio Wecker nutzt aber ein Internet-Radio, um mich mit sanften Klängen zu wecken. Auf Geschäftsreisen habe ich immer Angst, den nächsten Morgen und damit die ersten Business-Termine zu verschlafen. Bei diesen Hotelweckern weiß ich nie so richtig, wie ich sie zu stellen habe. Und auch dann würde ich ihnen nicht vertrauen - und entsprechend schlecht schlafen. Einen Weckruf an der Rezeption buchen, das ist mir auch nix. Das Telefonklingeln reißt mich so abrupt aus dem Schlaf, dass ich einem Herzkaspar nahe bin. Inzwischen nutze ich das iPhone als mobilen Wecker. Das Betriebssystem bringt zwar eine Uhr mit Wecker von Hause aus mit. Trotzdem habe ich mich für den Radio Wecker 2.0 als App entschieden; die 79 Cent habe ich gerade noch, wenn es um ein wenig Luxus geht. Das Tool erlaubt es mir, einen von 400 vorinstallierten Online-Radiosendern zu wählen. Die Weckzeit wird sehr komfortabel mit einem Drehrädchen vorgegeben. Sobald der Wecker eingeschaltet ist, kümmert sich das iPhone zuverlässig um das Wecken - auch im Sleepmodus oder im Locked-Zustand. So werde ich mit sanften Musiktönen meines Lieblingssenders aus dem Lummerland geholt. Sogar die gewünschte Lautstärke kann ich vorgeben. Das habe ich nun im WLAN und mit 3G ausprobiert - beides funktioniert. Allerdings saugt mir der Wecker über Nacht locker 20 Prozent aus dem Akku. Meine Konsequenz: Ich hab das iPhone über Nacht meist an der Steckdose. Das Tool bietet auch einen Sleep- und einen Snooze-Modus. Wer möchte, kann die App auch ohne Weckfunktion als Online-Radioplayer verwenden. Gut finde ich, dass es einen Nachtmodus für die Anzeige der Uhrzeit gibt. So kann man nachts mal eben das iPhone zur Hand nehmen und die Uhrzeit nachschlagen, ohne gleich vom hellen Display geblendet zu werden. Radio Wecker 2.0 Größe: 0,9 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zum Hersteller Hier geht's zum AppStore (Foto: Hersteller)
Aufgehorcht: Radios im Internet sind toll - aber einige werden im April verstummen.
Gut, dass der Mini ein Viersitzer ist. Denn ab sofort ist man zumindest im Sondermodell Mini 50 Camden nicht mehr allein unterwegs. Drei unsichtbare Helfer geben dem Piloten sinnvolle Tipps und hauchen dem Mini eine eigene Seele ein.
Immer dieses Radio-Einerlei - Dabei ist es möglich, genau die Stücke zu hören und aufzuzeichnen, die man will. Web-Radio ist eine prima Alternative zu illegalen Downloads. Wir zeigen, wie es geht und stellen die passende Hardware vor.
Geht es nach dem Europäischen Parlament ist demnächst Schluss mit dem Spaß in der Autowerbung. Fahrfreude zu suggerieren, will man verbieten, dafür sollen 20 Prozent der Autowerbung für Verbrauch und CO2-Emmissionen reserviert werden. Den Medien droht der Rückzug der Branche aus der klassischen Werbung.
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