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Nach einer mehr als siebenjährigen Planungszeit hat im Internet eine "Homepage-Namen-Revolution" begonnen.
Nach einer mehr als siebenjährigen Planungszeit hat im Internet eine "Homepage-Namen-Revolution" begonnen.
Auf dem Informationsgipfel in Tunis ist es nicht wie erwartet zum offenen Streit um die US-Vorherrschaft bei der Internet-Verwaltung ICANN gekommen. Die Probleme sollen später erörtert werden - in einem Forum, das keine Befugnisse hat.
Beim Weltinformationsgipfel in Tunis ist Streit programmiert: Die Internet-Verwaltung ICANN wird von den USA kontrolliert. Die EU, aber auch China und Kuba wollen das US-Machtmonopol brechen - aus unterschiedlichen Motiven.
Es ist eine kleine Revolution im Internet: Künftig können Internet-Adressen frei gewählte Endungen bekommen. Neben den bisher üblichen Namen kann es künftig auch Städte- oder Firmen-Namen geben. Allerdings sind die neuen Andressen nicht ganz billig.
ICANN, die Verwaltungsorganisation des Internet, untersteht dem US-Wirtschaftsministerium. Kritiker sähen ICANN lieber einer neutralen Körperschaft unterstellt - zum Beispiel den Vereinten Nationen.
Wer eine Internetadresse im Browser eingibt, muss lateinische Buchstaben benutzen. Mittelfristig soll sich das ändern, die Internetverwaltung Icann startet erste Tests mit URLs in Schriften wie Chinesisch oder Arabisch. Ein schwieriges Unterfangen.
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