. .
Online-Neuigkeiten und Internet-Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
22. Mai 2009, 10:38 Uhr

Pipi (3) ersteigert Bagger (echt)

Eine Dreijährige in Neuseeland hat in einem unbeaufsichtigten Moment im Internet einen Bagger ersteigert. Einen echten, wohlgemerkt. Zu einem Preis von vielen tausend Euro.

Auktion, Ebay, Versteigerung, Bagger

Auf der neuseeländischen Auktionsseite TradeMe sind mehr als 30 Kobelco-Bagger im Angebot© trademe.co.nz

Die Dreijährige wollte Bagger spielen - und ersteigerte sich ein echtes Gerät im Internet. Die Eltern der pfiffigen Neuseeländerin trauten ihren Augen nicht, als sie die E-Mail über den erfolgreichen Einkauf sahen: Ihre Tochter hatte schlappe 20.000 neuseeländische Dollar geboten - mehr als 8800 Euro. "Es war der Schock meines Lebens", sagte Mutter Sarah Quinlan der "Rodney Times".

Die kleine Pipi hatte sich an den Computer gesetzt, als ihre Eltern schliefen. Offen war die Seite eines Internet-Auktionshauses. Die Kleine sah den Bagger und begann zu klicken. Als die Mutter wenig später dazukam, las sie die E-Mail des Verkäufers. "Sie werden diesen Bagger lieben!" stand darin.

Sarah Quinlan dachte zunächst an ein Spielzeug, bis sie den Preis sah. Bei dem Gerät handelt es sich um einen echten Bagger des japanischen Herstellers Kobelco. "Da wirst Du wohl das Auto aus der Einfahrt nehmen müssen, um Platz zu machen", scherzte ihr Mann Reid.

Die beiden konnten das Auktionshaus und den Verkäufer bewegen, das Geschäft rückgängig zu machen. Pipi hat jetzt Computerverbot, außerdem wird der Rechner außerhalb ihrer Reichweite aufgestellt.

DPA/san
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
wurzelkitt (23.05.2009, 08:37 Uhr)
Eltern haften für ihre Kinder...
...gilt auch im "realen" Leben nur sehr eingeschränkt, nämlich nu dann, wenn eltern ihre Aufsichtsplicht grob fahrlässig verletzen. Dann brauchts aber auch dieses Schild nicht.
PWB-NZ (23.05.2009, 00:31 Uhr)
Ich bin Neuseeländer...
... und habe die Auktion verfolgt. Die Mutter ließ das Fenster mit ihren Login-Daten offen und das Kind, dem ein Spielzeug-Bagger versprochen war, ersteigerte versehentlich einen echten Bagger (das geht per Knopfdruck). Die Auktion wurde von der eher erheiterten als erschrockenen Mutter sofort storniert und TradeMe setzte die Auktion neu an, es wurden keine Gebühren berechnet. Alles also ganz harmlos - bei uns herrscht bekanntlich common sense. Zur Zeit läuft übrigens eine andere Auktion, bei der es einen Traktor für $1 zu ersteigern gibt - und eine Farm umsonst dazu http://tinyurl.com/o485xf . Wir kiwi sind weder vereinsamt, noch sonderlich aufmerksamkeitsheischend und heute ist auch nicht der 1. April. Und dass uns der "Rest der Welt" irgendwie ignoriert basiert auf völlig zufriedenstellender Gegenseitigkeit. Have a nice day.
Clibanarius (22.05.2009, 16:32 Uhr)
Neuseeland...
...liegt zwar am anderen Ende der Welt, hat mit etwa 10 Mio. doppelt soviele Rindvieher als vereinsamte menschliche Einwohner und wohl ebenso viele Schafe - aber immer wieder gut beim erfinden solcher Kuriositäten und sonstiger unüberprüfbarer Storys. Irgendwas müssen sie ja tun, damit sie beim Rest der Welt nicht in Vergessenheit geraten.
yahbluez (22.05.2009, 14:46 Uhr)
@pixelschubser
Wie soll den ein rechtsgültiger Vertrag zwischen einer 3 jährigen und dem Verkäufer zustande gekommen sein?
Und wenn doch, liefern lassen und vom 30 Tägigen Wiederrufsrecht gebrauch machen...
Andererseits hast du recht, das 3 jährige nichts im IN verloren haben. Es wäre besser wenn IN erst ab 18 erlaubt wäre.
butcher99 (22.05.2009, 14:29 Uhr)
1. April
leute leute leute
bitte solche Beiträge auf den 1. April beschränken
Pixelschubser (22.05.2009, 12:09 Uhr)
Komisch...
...warum steht eigentlich an jeder dusseligen Baustelle der Satz "Eltern haften für ihre Kinder" - und im Internet ist diese eherne Regel außer Kraft gesetzt? Im Grunde genommen häötten sowohl Verkäufer als auch Auktionshaus klar sagen müssen: "Leute: Pech gehabt! Wer nicht Acht darauf gibt, was seine Kinder so treiben, muss eben dafür zahlen!"
Andererseits wäre auch ich vermutlich froh gewesen, einen so verständnisvollen Handelspartner zu haben...
Also: Nochmal Glück gehabt...
MEHR ZUM ARTIKEL
Ebay-Auktion 19-Jähriger verkauft Diebesgut an Eigentümer

Ein Dieb aus Bochum ist mit der Versteigerung eines gestohlenen Zeltes im Internet seiner eigenen Dreistigkeit zum Opfer gefallen. Er brachte das Diebesgut persönlich beim Käufer vorbei - obwohl er wissen musste, dass dieser ihn persönlich kennt. mehr...

Ebay Belgien unterm Hammer

Das Online-Auktionshaus Ebay hat die Versteigerung Belgiens gestoppt. Es wurde ein "Königreich in drei Teilen" mit einem kleinen Nachteil feilgeboten. In der kurzen Geschichte von Ebay gab es aber noch weitere skurrile Auktionen. mehr...

 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft