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Nur wenige Tage nach einer internationalen Razzia gegen Personen, die Kinderpornografie verbreiten im Internet verbreiten, gab es in Deutschland weitere Ermittlungserfolge. Unter den Verdächtigen ist auch ein Staatsanwalt.
Mit einer bundesweiten Razzia ist das BKA gegen Anbieter von Kinderpornografie im Internet vorgegangen. Durchsucht wurden Wohnungen und Geschäftsräume von 57 Verdächtigen in zwölf Bundesländern.
Solange keine Molotow-Cocktails, Kinderpornografen oder Faschos im Spiel sind, sind Links im Internet hilfreich und legal - und kostenlos. Ohne sie gäbe es das Web in seiner Form gar nicht. Doch einige Firmen versuchen, mit Links Geld zu verdienen.
Irgendwie hatte ich mich in letzter Zeit schon ein bisschen gewundert, dass der Impetus in der »Killerspiel«-Debatte aus Niedersachsen kommt. Klar, Bayern, die sind immer gut für ein »Holier than thou«, aber Niedersachsen? Hm. Was treibt den Innenminister Schünemann an? Sorge um die Jugend? Möglich, aber nur das? Egal: Immer wenn einen etwas wundert am Verhalten von gesellschaftlichen Akteuren, sollte man mal jegliche Emotion beiseite lassen und nachdenken, ob es nicht am Ende einen kalten, rationalen Grund gibt, warum derjenige so handelt. Und, naja, eigentlich liegt es auf der Hand. Welche Gruppe hat, ähnlich wie die Spieler, ordentlich unter dem Fallout der »Amokläufe« zu leiden? Wessen Hobby ist von Gesetzesverschärfungen bedroht? Achja, die Sportschützen. Die Schützenvereine. Da gab es doch eine von der CDU/CSU bekämpfte Verschärfung des Waffengesetzes. Und allerlei Solidaritätsnoten von Unionspolitikern. Namentlich von Günther Beckstein (der auch mal forderte, man müsse schon mit zehn Jahren in einen Schützenverein eintreten können, nicht erst mit zwölf) und, achja, Uwe Schünemann. Natürlich. Ein paar prototypische Zitate folgen am Ende dieses Beitrags. Schon recht, Schützenvereine sind bei Unionspolitikern gut angesehen: irgendwie hübsch volkstümlich, gut organisiert, und sie wählen tendenziell eher schwarz, meint man. Da wirft man sich natürlich schon mal prophylaktisch schützend davor, auch wenn das bedeutet, dass man die Debatte mit Gewalt drehen muss, indem man einen potenziellen anderen Sündenbock, die Spiele, difffamiert. Mit gezielten Lügen, mit einer Schmutzkampagne, mit dem ganzen Innenministerinstrumentarium. Und stellt damit die Spieler auf die Stufe von Kinderpornografen. Egal, Kollateralschäden halt. Ach, und nochwas: Herr Schünemann hat eigentlich gar kein Problem mit dem virtuellen Töten. Muss nur am richtigen Ort sein. Siehe Bild: Zitate (Auswahl): Zur Reduzierung unnötiger Belastungen für den Waffenbesitzer ist es weiterhin notwendig, etwa auf die obligatorische periodische Überprüfung des Bedürfnisses 3 und 6 Jahre nach Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse zu verzichten, das Mindestalter für den Umgang mit geprüften Reizstoffsprühgeräten von 18 auf etwa 14 Jahre zu senken sowie erleichterte Regelungen für Brauchtumsschützen zum Führen von Schusswaffen im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen zu schaffen. ( Günther Beckstein ) Bei allen Regelungen wurde jedoch auch darauf geachtet, die Interessen der legalen Waffenbesitzer, insbesondere der Sportschützen zu berücksichtigen und sie nicht unnötigen oder schikanösen Erschwernissen auszusetzen. ( Uwe Schünemann ) Dabei darf sich ihr Augenmerk jedoch nicht nur auf die sportliche Ausbildung und den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen konzentrieren, sondern muss unbedingt auch die Vermittlung von Werten einschließen, zu denen selbstverständlich die traditionellen Werte des Schützenwesens gehören. ( Uwe Schünemann) Dieses pauschale Misstrauen gegenüber legalen Waffenbesitzern, insbesondere von Jägern, Sportschützen und Sammlern, ist vollkommen verfehlt und absolut inakzeptabel. Vor allem für den Missbrauch von Schusswaffen insbesondere durch Jugendliche gibt es ein ganzes Bündel anderer Ursachen als den legalen Waffenbesitz. Dazu zählt etwa die Beschäftigung mit sogenannten Killerspielen. ( Günther Beckstein )
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