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Stiftung Warentest prüft Mail-Anbieter: Nur ein kostenloser ist gut

Jeder nutzt heutzutage E-Mails, die meisten bei einem kostenlosen Anbieter. Aber sind die eigentlich gut? Stiftung Warentest hat 15 Dienste unter die Lupe genommen - und rät klar zu kostenpflichtigen Angeboten.

Mail Anbieter Dienste Test

Mails nutzt jeder. Aber welcher Anbieter ist gut?

Ob privat oder beruflich: E-Mails sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, wenn die Bedeutung auch langsam abnimmt. Die meisten haben sich irgendwann bei einem der kostenlosen Dienste angemeldet oder nutzen gar ein Angebot ihres Internet-Providers. hat sich nun 15 Mail-Angebote unter die Lupe genommen und zeigt: Eigentlich sollte man für E-Mails Geld bezahlen - aber zuviel muss es nicht sein.

Unter den 15 Angeboten sind eigentlich alle wichtigen Dienste wie , web.de, Telekom und Gmail zu finden. Viele von ihnen bieten sowohl einen kostenlosen Grunddienst, als auch ein Premium-Angebot. War das der Fall, prüfte Warentest beide unabhängig voneinander. Der Fokus lag auf der Handhabung, der Datensicherheit und den allgemeinen E-Mail-Funktionen, wie Postfachgröße und Cloudspeicher.

Die Testsieger kosten nur einen Euro

Die beiden besten Dienste dürften den meisten unbekannt sein: Posteo und Mailbox.org teilen sich mit der Gesamtnote "sehr gut" (1,4) den ersten Platz. Beide punkten sowohl bei den E-Mail-Funktionen wie mit der Handhabung. Den Sieg verdanken sie aber ihrem sehr guten Schutz der Privatsphäre. Hier ziehen sie mit umfangreicher Verschlüsselung und praktisch nicht vorhandenem Schnüffelverhalten den Konkurrenten klar davon: Mailbox.org mit einer perfekten Note 1,0, Posteo mit einer fast ebenso guten Note 1,1.

Beide Dienste kosten zwar Geld, den Preis von nur einem Euro im Monat kann sich nahezu jeder leisten. Zwei klare Sieger also.

Nur ein kostenloser Dienste ist "gut"

Als einziges kostenloses Angebot konnte web.de mit einer Gesamtnote von 2,5 gerade noch so ein "gutes" Ergebnis einfahren. Auch web.de punktet vor allem beim Testpunkt "Schutz und Privatsphäre" - wenn auch mit deutlichem Abstand zu den Testsiegern: Es reichte für ein "gut" (2,2). Immerhin die drittbeste Wertung im Test. Etwas schlechter schnitten die E-Mail-Funktionen an sich ab: Mit einer Postfach-Größe von nur 1000 Mails und maximal 20 MB großen Anhängen waren sie nur "befriedigend" (2,8).

Microsoft und Google ganz hinten

Ganz am Ende des Testfeldes finden sich die größten Anbieter: Googles Gmail (3,4) und Microsofts Outlook.com (3,3) sind beide nur befriedigend. Das haben die beiden kostenlosen Dienste allerdings einer drastischen Abwertung zu verdanken: Beide verloren eine ganze Note, weil sich in den Nutzungsbedingungen "sehr deutliche" Mängel fanden. Welche genau, gibt Warentest aber nicht an. Mit der Qualität des Dienstes hat das aber wenig zu tun. Schade, denn sonst hätte es bei beiden für ein "gutes" Gesamtergebnis gereicht. Gmail war in Punkto Handhabung sogar der beste Dienst im Test.


Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/email.

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