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Happy Birthday, Mr. Facebook!

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg feiert seinen 28. Geburtstag. Das schönste Geschenk dürfte er aber erst am Freitag erhalten - dann soll das soziale Netzwerk an die Börse gehen.

  Mark Zuckerberg, Gründer und Chef des sozialen Netzwerks Facebook.

Mark Zuckerberg, Gründer und Chef des sozialen Netzwerks Facebook.

Wenn Facebook demnächst an die Börse geht, wird Mark Zuckerberg nicht nur auf einen Schlag zu den reichten Menschen der Welt gehören. Er wird mit gerade einmal 28 Jahren auch der Chef eines Unternehmens sein, das an der Börse ungefähr so viel wert ist wie Lufthansa, Deutsche Bank und BMW - zusammen. Ist es eine Verantwortung, der er gewachsen ist? Bisher konnte Zuckerberg bei Facebook frei wie eine einem kleinen Startup agieren. Muss er sich jetzt verändern, weil sich jetzt in die Welt der Börsen-Analysten, Finanzhaie und klagefreudiger amerikanischer Aktionäre begibt?

Gleich zu seinem ersten Auftritt an der Wall Street eckte Zuckerberg an. Zur New Yorker Präsentation der Aktie erschien er so, wie die Welt ihn kennt - in seinem typischen Kapuzenpulli. Kein Anzug, keine Krawatte. "Ein Zeichen von Unreife", wetterte daraufhin medienwirksam Analyst Michael Pachter. So gehe man ja schließlich auch nicht zu einer Hochzeit oder in die Kirche.

Der Traum von einer offenen Welt

Witzbolde im Internet schlugen einen Kapuzenpulli mit Nadelstreifen als Kompromiss vor. Die Botschaft von Zuckerberg kam aber an: Er will sich nicht anpassen. Und hat auch nicht allzuviel Respekt für die die Institution Wall Street: Für ein Essen mit Präsident Obama konnte er sich schließlich seinerzeit in ein Sakko werfen.

Ein Grund könnte sein, dass Zuckerberg den Börsengang eigentlich nie angestrebt hat und nur keine andere Wahl hatte, als sein Unternehmen die Schwelle von 500 Anteilseignern überschritt. Viel mehr wollte er ohne fremde Einmischung an seinem Unternehmen und der großen Vision weiterschrauben: Alle Menschen sollen immer und überall miteinander vernetzt sein - am besten über das von ihm gegründete Online-Netzwerk.

Diese Vision ließ Zuckerberg seit dem Teenager-Alter nicht aus den Augen. Auch in seinem Brief zum Börsenprospekt stellt er die "soziale Mission" der Plattform in den Mittelpunkt: Es gehe darum, "die Welt offener und vernetzter zu machen".

Mit dem Börsengang von Facebook wird diese Vision Zuckerberg innerhalb von acht Jahren von einem Außenseiter an der Elite-Uni Harvard zum Multi-Milliardär machen. Zuckerberg hält gut 28 Prozent der mit besonders vielen Stimmen versehenen "B-Aktien" von Facebook. Wird der Börsenwert wie erwartet bei 100 Milliarden Dollar angesetzt, wäre der 28-Jährige auf einen Schlag ein Mann mit einem Vermögen von rund 18 Milliarden Dollar - wahrscheinliche weitere Kurssteigerungen nicht inbegriffen.

Zuckerberg hat das Sagen

Milliardär hätte Zuckerberg allerdings schon lange werden können. Bereits 2006 bot der damalige Yahoo-Chef Terry Semel siegessicher eine Milliarde Dollar für das kleine Netzwerk mit nicht einmal zehn Millionen Nutzern. Zur großen Überraschung des einstigen Hollywood-Fuchses Semel lehnte Zuckerberg kühl ab, genauso wie bei späteren lukrativen Angeboten. Facebook ist sein Baby, sein Lebenswerk, das er nicht aus der Hand geben will. Deshalb setzte er auch beim Börsengang eine Struktur mit "Super-Aktien" durch, die ihm zehn Mal mehr Stimmen als gewöhnlichen Aktionären geben. Zuckerberg will noch lange das Sagen bei Facebook haben.

Zuckerberg wirkt mit seinen typischen Kapuzenpullis heute noch wie der ewige Student. Sein Privatleben ist denkbar unspektakulär. Mit seiner Freundin Priscilla Chan ist er seit seiner Studienzeit zusammen, sein erstes eigenes Haus kaufte er sich erst im vergangenen Jahr.

So unbeholfen Mark Zuckerberg bei seinen öffentlichen Auftritten wirken mag, so verbissen ist er aber, wenn es um seine Vision für das "soziale Internet" geht. Alle Lebenssituationen soll eine "Facebook"-Schicht durchdringen - diese Idee setzt er von Anfang an mit nahezu starrsinniger Beharrlichkeit durch. Mehr als einmal musste Facebook einen Schritt zurück gehen, weil es Nutzern zu schnell ging.

Von Andrej Sokolow/DPA/DPA

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