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Redtube schlägt zurück

Zehntausende Nutzer von Online-Pornos wurden abgemahnt. Nun melden sich die Redtube-Betreiber zu Wort - und sie lassen kein gutes Haar an den Abmahnanwälten.

  Wurde das Kölner Lndgericht ausgetrickst? Das vermuten nun einige Anwälte.

Wurde das Kölner Lndgericht ausgetrickst? Das vermuten nun einige Anwälte.

Ist das Anschauen eines Webstreams verboten oder nicht? Das ist die Frage, die derzeit Dutzende Juristen in Deutschland umtreibt. Seit die Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) Zigtausende Redtube-Nutzer wegen des Ansehens von Sexfilmen im Internet abgemahnt hat, wird verschärft über das Urheberrecht in Deutschland diskutiert. Nun hat sich Redtube-Betreiber Alex Taylor in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet, die dem Portal "ITEspresso" vorliegt. In dem Schreiben heißt es, Redtube halte "an seiner unerschütterlichen Überzeugung fest, dass diese Briefe vollkommen unbegründet sind und die Rechte der Empfänger in ernsthafter Weise verletzen", schreibt die Webseite.

Keine Kooperation mit Redtube

Auch die Frage, ob Redtube mit den Abmahnanwälten kooperiert hat, beantwortet Taylor: "Wir haben zu keinem Zeitpunkt Kundendaten an eine Kanzlei oder eine entsprechende Behörde weitergegeben. Es scheint so, dass dies auf unlautere Weise geschehen ist." Personenbezogene Daten würden bei Redtube sehr sorgfältig behandelt werden und es gebe strenge Datenschutzauflagen, heißt es in dem Schreiben. "Die Verletzung der Rechte, die Erpressung deutscher Bürger und das Eindringen in deren Privatsphäre sollte und wird 2013 nicht hingenommen werden", schreibt Redtube-Betreiber Taylor.

Außerdem bittet der Portalbetreiber alle Nutzer, die eine Spam-Mail mit gefälschten Redtube-Abmahnungen erhalten haben, um eine Rückmeldung an die E-Mail-Adresse media@redtube.com. Offenbar will Taylor nicht nur gegen die Abmahnanwälte vorgehen, sondern auch die kriminellen Trittbrettfahrer ins Visier nehmen, die aus der allgemeinen Verunsicherung Kapital schlagen wollen.

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Der Autor Christoph Fröhlich auf Google+

cf

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