Im Iran spielen die neuen Medien bei den Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl eine zentrale Rolle. Mit Hilfe von Diensten wie Twitter, Facebook oder YouTube kommunizieren die Demonstranten untereinander - und mit der Außenwelt, trotz der staatlichen Einschränkungen der Pressefreiheit.
Die Bedeutung von Online-Netzwerken wie Twitter wächst in der Iran-Krise. Die Revolutionsgarden in Teheran sind zutiefst beunruhigt über die Nachrichten, die durch Internetdienste nach außen dringen, und greifen hart durch. Twitter ist inzwischen so wichtig, dass angeblich auf Wunsch des US-Außenministeriums eine Wartung verschoben wurde. mehr...
Unruhen im Iran Barack Obama bremst Mussawi-EuphorieIn der ganzen Welt gilt der offiziell unterlegene Präsidentschaftskandidat Mir-Hussein Mussawi als Hoffnungsträger für eine politische Wende im Iran. Ausgerechnet US-Präsident Barack Obama aber sieht das anders. Irans Regierung hat unterdessen westliche Botschafter einbestellt, um sich "feindselige" Reaktionen zu verbitten. mehr...
Iranische Opposition Twittern für den UmbruchSoziale Netzwerke und moderne Kommunikationsdienste sind für die politische Opposition im Iran unverzichtbare Hilfsmittel des Protestes. Demos werden über Twitter organisiert. Fotos und Filme im Web veröffentlicht. Der Staat wehrt sich mit Zensur - zum Teil vergeblich. mehr...
Sascha Lobo im Interview Der Twitter-FlüstererDer Autor und Blogger Sascha Lobo ist auch beim Kurznachrichten-Dienst Twitter sehr aktiv. Im stern.de-Interview erklärt, warum die Welt "persönliche Pressemitteilungen" braucht, was man über seine Mitmenschen dabei lernen kann - und wie man ein besserer Twitterer wird. mehr...
Soziale Netze Die Internet-GesellschaftOb Facebook, Twitter oder Xing: Immer weniger Menschen können sich dem Sog sozialer Netzwerke entziehen. Zu Recht, sagt stern.de-Redakteur Gerd Blank, denn trotz möglicher Gefahren überwiegen die Vorteile solcher Dienste. mehr...