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Nach der Musik- ist es nun die Filmindustrie, die Nutzer von Internettauschbörsen verklagt, die illegal Filme heruntergeladen haben. Auch wer geständig ist, könne nicht auf Schonung hoffen, verkündet der Filmverband MPAA.
BTjunkie hat dichtgemacht. Nach sieben Jahren hat das Filesharing-Portal freiwillig den Stecker gezogen und auf der Webseite ein Abschiedsstatement veröffentlicht.
Der Widerstand gegen geplante US-Gesetze zur Kontrolle des Internets hat einen Höhepunkt erreicht: Die englischsprachige Version von Wikipedia protestiert mit einem 24-stündigen Blackout gegen Netzsperren. Auch Google trägt Schwarz, geht aber nicht offline.
Das Internet hat seinen ersten Streik: Die englischsprachige Version von Wikipedia und andere Webangebote protestieren mit einem 24-stündigen Blackout gegen amerikanische Netzsperren-Pläne. Es ist der Höhepunkt einer Welle des Widerstands.
Während zahlreiche Wirtschaftszweige unter der Finanzkrise leiden, floriert die Kinobranche. Im Vergleich zum Vorjahr konnten Hollywood-Produktionen weltweit zulegen. Besonderen Anteil hat daran ein verstorbener Schauspieler.
Während es im Stockholmer Gerichtssaal beim Raubkopierer-Prozess gegen die Betreiber der Website The Pirate Bay paragrafentrocken zugeht, tobt draußen ein schrilles Medienspektakel. Die Angeklagten verstehen es seit Jahren, sich als moderne Robin Hoods zu inszenieren. Ihre schärfste Waffe ist das Internet.
In der weltweit größten Aktion gegen Organisationen, die in Internetpiraterie verwickelt sind, wurden 65.000 Raubkopien und 200 Computer beschlagnahmt. Ermittlungen laufen auch in Deutschland.
Michael Moore will keinen Film über den britischen Premierminister Tony Blair drehen. Die Ankündigung in einem Interview sei ein Scherz gewesen. Sehr zum Ärger des Filmemachers wurde sein neuer Film "Fahrenheit 9/11" in den USA erst ab 17 Jahren freigegeben.
Erzkonservative Mitglieder der Republikanischen Partei haben in den USA zu einem Boykott des Bush-kritischen Dokumentarfilms "Fahrenheit 9/11" aufgerufen.
Ein US-Gericht fällte ein bahnbrechendes Urteil: Softwarehersteller von Internet-Tauschbörsen sind für die Urheberrechtsverstöße ihrer Nutzer nicht verantwortlich. Musik- und Filmindustrie sind schwer getroffen.
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