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Kinderpornografie im Internet soll künftig nicht mehr durch Zugangssperren bekämpft werden, sondern durch das Löschen der Seiten mit verbotenen Inhalten.
Kinderpornografie im Internet soll künftig nicht mehr durch Zugangssperren bekämpft werden, sondern durch das Löschen der Seiten mit verbotenen Inhalten.
Nach jahrelangen Diskussionen wird es Internet-Sperren in Deutschland nun doch nicht geben. Die schwarz-gelbe Koalition will Kinderporno-Seiten stattdessen löschen. Die Internet-Branche jubelt.
Die Täter von Ameland fanden die Anleitungen zu den Sexualpraktiken im Web. Die reflexhafte Politiker-Reaktion: Das Internet ist Schuld an der Kinder-Verrohung. Doch die Pauschalisierung ist falsch.
Die EU-Kommission will die Mitgliedsländer dazu verdonnern, im Kampf gegen Kinderpornografie Internetsperren einzusetzen. Berlin sollte sich dagegen wehren - und die Union muss Farbe bekennen.
Gegenwind für die EU-Pläne im Kampf gegen Kinderpornografie: Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will die Brüsseler Initiative, entsprechende Internetseiten zu sperren, stoppen. Unterstützung bekommt die FDP-Politikerin von der Opposition.
Die Bundesregierung hat sich geeinigt: Netzsperren wird es bei der Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet nicht geben. Bundespräsident Horst Köhler hatte das Gesetz allerdings vorher noch unterzeichnet.
Der Widerstand gegen geplante US-Gesetze zur Kontrolle des Internets hat einen Höhepunkt erreicht: Die englischsprachige Version von Wikipedia protestiert mit einem 24-stündigen Blackout gegen Netzsperren. Auch Google trägt Schwarz, geht aber nicht offline.
Das Internet hat seinen ersten Streik: Die englischsprachige Version von Wikipedia und andere Webangebote protestieren mit einem 24-stündigen Blackout gegen amerikanische Netzsperren-Pläne. Es ist der Höhepunkt einer Welle des Widerstands.
Der "Welttag des geistigen Eigentums" wäre beinah lautlos an uns vorbeigehuscht. Wir wollen - vor dem Hintergrund des Kulturkampfs um "Raubkopierer" - diese Errungenschaft preisen.
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