Startseite

Ein Hauch von Nichts

Ein bisschen Facebook, ein wenig Twitter: Das neue Google+-Design stößt im Netz auf viel Kritik. Vor allem die großen, weißen Flächen sorgen für Verärgerung.

Von Christoph Fröhlich

  Das neue Design des sozialen Netzwerks Google+ stößt im Netz auf viel Kritik

Das neue Design des sozialen Netzwerks Google+ stößt im Netz auf viel Kritik

Wie man es auch macht, man macht es verkehrt. Das bekommt jetzt auch Suchmaschinenriese Google zu spüren: Im Grunde genommen macht Google beim neuen Design seines sozialen Netzwerks vieles richtig. Aber eben nicht alles. Grund genug für die 'Netizens', die Internetgemeinde, erst einmal richtig zu meckern. Das neue Google+ sieht aus wie Facebook, es gibt zu viel weiß, zu viel grau, auf großen Monitoren ist es hässlich, auf kleinen auch. Und überhaupt ist es viel zu linksbündig. "Was hat sich Google nur dabei gedacht?", schallt es durch die Foren und Kommentarspalten.

Die auffälligste Änderung ist die Navigationsleiste am linken Bildschirmrand: Sie ist permanent sichtbar und in dezentem Grau gestaltet. Fährt man mit der Maus über eines der Symbole, wird es farbig und bietet weitere Funktionen. Eine gute Idee mit einem Makel: Der Text ist dunkelgrau und auf dem hellgrauen Hintergrund nur schwer zu lesen. "Anstrengend für die Augen" sei das neue Design, meint Twitterer Todd Barnard.

Er ist nicht der einzige, der das Netzwerk wenige Stunden nach dem Re-Design renovierungsbedürftig findet. Selbst gut gemeinte Änderungen stoßen auf Widerstand.

Abschauen bei den Nachbarn

So wurden beispielsweise die Profile überarbeitet. Wie auch bei Facebook gibt es jetzt ein breites Titelbild, das allerdings weniger wuchtig erscheint als in Mark Zuckerbergs Netzwerk. Das Profilbild in Google+ ist jetzt wesentlich größer als vorher. Und: Das Banner wird auch im Miniprofil in der Übersicht angezeigt. Das ist prinzipiell gut, allerdings orientieren sich diese Änderungen einigen zu sehr am Facebook-Look. Sie lehnen auch den neuen Chat am rechten Bildschirmrand ab, der ebenfalls an das Facebook-Pendant erinnert, das im Juli 2011 eingeführt wurde. Positiv: Sind nur wenige gemeinsame Freunde online, wird der Chat kleiner und füllt nicht permanent den rechten Bildschirmrand, wie es bei Facebook der Fall ist.

Doch nicht nur beim Netzwerkprimus wurde sich bedient, sondern auch beim Kurznachrichtendienst Twitter: Zwischen dem Chat und dem eigenen Nachrichten-Stream gibt es jetzt das Feld "Trending on Google+". Dort sind aktuell Themen wie "Jennifer Lopez", "The Avengers" oder "Microsoft" aufgelistet, was stark an die "Trending Topics", die angesagten Themen, auf Twitter erinnert. Auch über den (Un-)Sinn einer weiteren Neuerung diskutieren die Nutzer - die großen, weißen Flächen.

Eine Topfpflanze vielleicht?

Die neue Übersichtlichkeit von Google+ ist mit einer linksbündigen Gestaltung und vielen freien Flächen erkauft. Je größer der Monitor, desto leerer wird der Bildschirm zwischen Stream und Chat. Bei modernen 24-Zoll-Monitoren im 16:10-Format bleibt gefühlt der halbe Bildschirm leer. Google selbst hat sich zu den weißen Flächen bereits geäußert: Werbung soll dort nicht platziert werden, stattdessen soll der Platz zukünftig sinnvoll genutzt werden. Genauere Details verschweigt der Suchmaschinenkonzern.

Die Nutzer haben sich schon einmal eigene Gedanken gemacht: Es gäbe jetzt beispielsweise genügend Platz für eine Topfpflanze vor dem Bildschirm. Oder eine stillsitzende Katze. Oder ein bis zwei Bierflaschen. Ein anderer User fragt scherzhaft: "Was ist, wenn in dem weißen Bereich Inhalte versteckt sind, die wir nur nicht sehen können?"

Google+ - eine virtuelle Geisterstadt?

Mehr als 170 Millionen Nutzer haben sich mittlerweile bei Google+ angemeldet, rund 100 Millionen sollen aktiv sein, verkündete Google-Chef Larry Page vergangene Woche. Der Begriff "aktiv" wurde dabei allerdings nicht näher erläutert. Laut einer Datenerhebung des Marktforschungsinstituts Comscore verbrachten Nutzer im Monat Januar nur durchschnittlich drei Minuten in dem sozialen Netzwerk. Zum Vergleich: Facebook lag mit mehr als sieben Stunden unangefochten auf Platz eins der Rangliste. Selbst der totgeglaubte Konkurrent Myspace liegt mit acht Minuten vor Google+. Es bleibt fraglich, ob das Re-Design daran etwas ändern wird.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools