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Eine Österreicherin ist auf eine der ältesten Betrugsmaschen im Internet hereingefallen und hat der berüchtigten Nigeria-Connection 350.000 Euro überwiesen. Rekord! Dabei war der Text der Lock-E-Mail wieder einmal völlig absurd.
Die Internetbetrüger von der Nigeria-Connection haben eine neue Masche: Sie bieten per Mail ihre Dienste an - im Kampf gegen sich selbst und angeblich sogar im Auftrag der Vereinten Nationen.
Wenn stern.de-Kolumnist Scheibe eins gelernt hat, dann das: Geld kommt nicht ohne Arbeit ins Haus geflogen. Das haben auch viele geldgierige Bürger aus unseren Landen begriffen, die in den letzten Jahren auf die Nigeria Connection reingefallen sind. Und es gibt noch deutlich geschicktere Betrüger.
Das Schema ist immer das gleiche: In den E-Mails aus Nigeria oder Sierra Leone bitten wildfremde Menschen um Hilfe - und versprechen fürstliche Belohnungen. Sogar Wissenschaftler beschäftigen sich inzwischen mit der "Nigeria-Connection".
Wer die skurrilen Lockbriefe der Nigeria-Connection in seinem E-Mail-Fach findet, schmunzelt meistens und fragt sich, ob auf diese Betrugsversuche wohl jemand hereinfällt. Die Antwort lautet: ja. Gerade traf es eine 62-Jährige aus Bielefeld.
Internet-Nepp mit verlockenden E-Mail-Angeboten - das ist das Markenzeichen der "Nigeria Connection". Die Szene hat ihr Zentrum in Lagos - wo man im Laden um die Ecke alles kaufen kann, was man zum Betrug braucht.
Eine Frau will unbedingt ihr Auto verkaufen. Doch statt eines Interessenten meldet sich ein Mann, der ihr von einer Kiste voller Millionen erzählt. Gemeinsam könnte man diese aus dem Irak nach Europa holen. In ihrer Verzweiflung fällt die Frau auf dieses Märchen herein.
stern.de-Mitarbeiter Scheibe schreckt noch davor zurück, einen Spam-Filter auf seinem Rechner einzurichten. Viel zu spannend sind die vielen Nonsens-Mails, die da minütlich neu in seinem Postfach einschlagen.
Betrugsversuche werden zu Kunst: Für sein Buch "Cry For Help!" hat der Künstler Henning Wagenbreth 36 Scam-Mails der Nigeria-Connection gesammelt und illustriert.
stern.de-Kolumnist Scheibe weiß: Jeder fängt einmal neu an. Noch immer entdecken jeden Tag viele neugierige Menschen den Computer und nutzen ihn erstmals für sich. Dabei lassen sich stets die gleichen Anfängerfehler beobachten. Eine kleine Check-Liste sorgt dafür, dass zumindest beim Umgang mit dem Internet nicht allzu schlimme Fehler begangen werden.
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