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Die deutschsprachige Wikipedia umfasst nun mehr als eine Million Artikel und ist damit die zweitgrößte Ausgabe der Online-Enzyklopädie. Ob der millionste Artikel - über einen US-Botaniker - eine Daseinsberechtigung hat, ist allerdings noch umstritten.
Dass Wikipedia (trozt einiger Fehler) so gut funktioniert, ist auch zehn Jahre nach ihrer Gründung ein Rätsel: Tausende investieren ihre Freizeit, um das Wissen der Welt zu sammeln. Doch im Jubiläumsjahr hat das Projekt Nachwuchssorgen.
Schon als Kind las Jimmy Wales am liebsten in Lexika, 2001 gründete er gemeinsam mit einem Freund die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Fünf Jahre später stand er bereits auf der "Times"-Liste der weltweit einflussreichsten Menschen. Wer ist der Mann hinter Wikipedia?
Eine Studie des Wissenschaftsmagazins "Nature" hat ergeben, dass die Qualität der Wikipedia kaum unter der der renommierten Encyclopaedia Britannica liegt - zumindest bei wissenschaftlichen Artikeln.
Bei ihrer weltweit ersten Konferenz, der Wikimania in Frankfurt, haben sich rund 400 Aktive getroffen, die an der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia mitarbeiten. Für die Wikipedianer ist das Lexikon erst der Anfang...
Das Plattencover ist bereits mehr als 30 Jahre alt ? und doch sorgt die Hülle der Scorpions-Platte "Virgin Killer" derzeit für Aufregung im Netz: Ihretwegen haben britische Internetprovider Teile der Online-Enzyklopädie Wikipedia lahmgelegt. Der Vorwurf: Kinderpornografie.
Das Bundesarchiv überlässt dem kostenlosen Online-Lexikon Wikipedia 100.000 historische Fotos. Die Bilder reichen von der Kolonialzeit über die Weimarer Republik bis heute. Die Kooperation sieht außerdem vor, dass Recherchen über Personen erleichtert werden sollen.
Der Streit des Linken-Politikers Lutz Heilmann mit Wikipedia hat gezeigt: Die Online-Enzyklopädie ist trotz Schwächen inzwischen eine Macht. Wer sich mit ihr anlegt, muss ihre Regeln verstehen - sonst geht der Schuss nach hinten los.
Kampf gegen die Zensur: Aus Protest gegen zwei geplante US-Internetgesetze schalten sich mehrere Webseiten am Mittwoch für 24 Stunden ab. Darunter auch Wikipedia.
Der letzte Teil der "Harry Potter"-Saga ist in Deutschland noch nicht angelaufen, schon sorgt ein neues Projekt über den Zauberlehrling für Aufregung. J.K. Rowlings "Pottermore" soll nächste Woche im Internet starten. Ein Rollenspiel, eine Online-Enzyklopädie oder ein Potter-Netzwerk? Die Autorin gibt sich noch geheimnisvoll.
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