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Paid Content

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Pro & Contra Paid Content
Pro & Contra Paid Content
Darf Online-Journalismus etwas kosten?

Im Netz gibt's Journalismus für lau. Toll. Allein: Gute Berichte kosten Geld. Sollen Leser deshalb auch im Internet zahlen? Hier streiten Blogger Sascha Lobo und stern.de-Autor Felix Disselhoff.

Paid Content
Paid Content
Ein gefährliches Geschäft

Internet-Magazine und Nachrichtenseiten finanzieren sich vor allem über Werbung - und die meisten schreiben rote Zahlen. Trotzdem ist Paid Content, also das Bezahlen für digitale Inhalte, keine Lösung. Im Gegenteil.

19.10.2005
Akzeptanz von Paid Content im Internet steigt

stern-Studie MarkenProfile 11: 5,7 Millionen Deutsche sind grundsätzlich bereit, für Internetinhalte zu zahlen / Wachsende Interneterfahrung, steigende Nutzungsintensität und DSL-Flatrates begünstigen die Zahlungsbereitschaft

Münchner Medientage
Münchner Medientage
Zwangskuscheln mit Google

In München diskutieren Medienschaffende über die Zukunft des Journalismus. Doch im Übergang zum Digitalen haben die Verlage mit Unternehmen wie Google ganz neue Gesprächspartner - die sie hassen, aber zugleich lieben müssen.

iPad von Apple
iPad von Apple
Der Apfel ist kein Strohhalm

Tablets sind wunderbare Geräte, aber nicht die Retter der Zeitung. Wichtiger ist, dass die Verlage umsteuern. Doch welcher Weg ist richtig: Alle Inhalte umsonst oder alles gegen Bezahlung?

Kampf der digitalen Giganten
Kampf der digitalen Giganten
Wer darf in Ihr Wohnzimmer: Google oder Apple?

Im digitalen Raum tobt eine Schlacht: Apple vs. Google. Es geht um Marktanteile und die Frage: Wem schenken Sie Ihr Vertrauen? Google und der kostenlosen Warenwelt von Earth bis Books, oder zahlen Sie lieber für den Dienst und das Stylogerät Ihres Vertrauens aus dem Hause Apple?

Experten-Umfrage
Experten-Umfrage
Wie wird das iPad Medien verändern?

Hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen fiebern Verlage dem iPad und anderen Tablet-Computern entgegen. Können sie Verluste im Werbegeschäft ausgleichen? Wird Gedrucktes in digitaler Form eine neue Blüte erfahren? stern.de hat vier Experten befragt.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Wir brauchen eine Online-Philosophie

Die Wirkkraft des Internets stellt den Menschen vor grandiose neue Herausforderungen. Klassische Fragen der Philosophie müssen neu gestellt und neu beantwortet werden. Wir brauchen eine Online-Philosophie. So wie es eine philosophische Disziplin gibt für das Sein, für den Menschen und für die Erkenntnis. Denn: Wie der Mensch sich erlebt, wie er sich inszeniert, wie er die Welt wahrnimmt, erkennt und Veränderungen bewirkt, wird ihm heute mit dem Netz mitgegeben. Das Netz ersetzt ihn nicht, gibt ihm aber die Kraft, schöpferisch zu sein und seine Anlagen zu nutzen und zu potenzieren. Wikipedia - was kann ich wissen? Wir stapeln und horten kein Wissen mehr. Denn Wissen ist überall. Die Leistung ist herauszufiltern, welches Wissen relevant ist. Wissen ist verfügbar. Die Verfügbarkeit des Wissens bedeutet nicht gleichzeitig seine Demokratisierbarkeit. Wissen unterliegt keinem Mehrheitsbeschluss. Die Wissensgesellschaft würde so zu einem Diktat des Mobs oder einer herrschenden Gruppen, die ein bestimmtes Wissen nicht zulassen kann. Werden wir künftig noch Wissen memorieren, Gedichte auswendig lernen, Lieder singen, Gebete sprechen können? Wissen zusammenführen wird das Netz. Wissensgewinn stiftet die Kraft des menschlichen Geistes. Wissen kann man nicht aus dem Kopf auslagern. Nutzungsbedingungen - was soll ich tun? Das Netz ist abendländisch, das Netz ist westlich: Es fußt auf dem Glauben an den Einzelnen, seine unveräußerlichen Rechte. Das Netz wirkt demokratisierend. Es hat Kampagnenkraft. Es kann friedliche Revolutionen begründen und es ist imperialistisch. Der Kampf der Kulturen ist ein Kampf um das Netz: Wer Facebook und Google bannt, steht auf der anderen Seite. Er gehört nicht “zu uns”, sondern er ist einer “von denen”. Algorithmus - was darf ich hoffen? Die Kombination der Zahl als der Schlüssel zur Welt: Die Araber haben das so gesehen, ebenso der Heilige Augustinus. Wer die richtige Zahlenkombination hat, der entschlüsselt die Weltformel. Programmierer haben ihre eigene Religion. Ihr Credo: Alles ist vorhersehbar: Meine Lebensgewohnheiten schrumpfen zusammen auf einen Code. Der Mensch bleibt ein Mehr als die Summe seiner Gewohnheiten. Es gibt immer Abweichungen. Die Abweichung ist das Unkalkulierbare. Das Unkalkulierbare unterscheidet den Menschen von der Maschine. Das Netz liefert die Daten zu befreiten Entscheidungen. Die Identität - was ist der Mensch? er sind wir im Netz? Derselbe wie in der Wirklichkeit? Inszenieren wir uns selbst oder der (die), der (die) wir gerne geworden wären? Ein Fall für die Couch oder die Vielzahl der Welten? Das Netz vergisst uns nicht. Unsere Namen werden nie vergehen, die Nachwelt wird wissen, wie wir ausgesehen haben (als wir Babys waren, als Studenten, als Greise). Idealisiert gemalte Porträts sind die Relikte einer Virtualität vergangener Jahrhunderte. Jetzt muss man nur nach uns suchen. Das, was uns zu großen und bedeutenden Menschen macht, wird weiterhin außerhalb des Netzes geschehen. Hoffentlich bekommt niemand einen Pagerank, der ihm (ihr) nicht zusteht. Jeder, der neben uns sitzt, wird künftig wissen, wer wir sind. Virtuelle Realität und wirkliche Wirklichkeit werden nicht mehr nebeneinanderstehen. Du kannst Dich nicht mehr idealisieren. Du musst der werden, der Du bist. Selbstfindung war nie einfach. Es wird nicht leichter. Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur von The European Weitere Netzthemen auf The European: Google versus China Journalismus im Netz Geht Paid Content? Ihnen viel Freude beim Lesen!

Paid-Content im Internet
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Web-Visionäre befürchten Inselbildung

Die Vordenker der Internet-Kultur sehen Befürchtungen bestätigt: Pläne von News Corp. und Microsoft, Inhalte für einzelne Webangebote zu reservieren, fördern die gefährliche Inselbildung im einst so freien Netz.

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