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5. Januar 2008, 05:35 Uhr

Blogger sorgt für Ärger - aus dem Knast

Im Dezember war in Saudi-Arabien der Blogger Fuad al-Farhan festgenommen worde - wegen eines Artikels über politische Gefangene. Seitdem sitzt er ohne Urteil im Gefängnis - und schadet dem Image des Landes.

Auf Al-Farhans Website wirbt die Kampagne "Free Fouad" um Unterstützung© alfarhan.org/

Nach der internationalen Empörung über die Verurteilung eines Vergewaltigungsopfers in Saudi-Arabien droht dem islamischen Königreich nun ein weiterer Image-Schaden. Denn das Schicksal des im Dezember verhafteten saudischen Internet-Autors (Bloggers) Fuad al-Farhan beschäftigt Blogger und Aktivisten rund um den Globus. Seine Freunde und Leser haben im Netz eine Kampagne für Al-Farhans Freilassung in Gang gesetzt. Auf der Internetseite des Community Facebook haben sich bereits mehr als 560 Nutzer einer virtuellen Unterstützergruppe für den 32-jährigen Saudi angeschlossen.

Al-Farhan war nach Angaben seiner Freunde vor seiner Verhaftung gewarnt worden, dass er wegen eines Artikels über politische Gefangene hinter Gittern landen könnte. Er wurde am 10. Dezember in seinem Büro in der Hafenstadt Dschidda am Roten Meer verhaftet. In seinem Blog www.alfarhan.org hatte der Inhaber einer IT-Firma außerdem saudische Geistliche, Geschäftsleute und Minister kritisiert. "Wir haben leider keine Kultur des Dialoges zwischen den verschiedenen Gruppen unserer Gesellschaft", schrieb er in einem seiner letzten Einträge vor der Verhaftung. Konkrete Vorwürfe sind gegen Al-Farhan bislang nicht erhoben worden. Das Innenministerium hatte drei Wochen nach seiner Verhaftung lediglich erklärt, er werde "einvernommen".

Aus saudischer Sicht ist der Zeitpunkt für den Streit um die Meinungsfreiheit im Königreich ungünstig. Denn in zehn Tagen wird US- Präsident George W. Bush zu seinem ersten Besuch in Saudi-Arabien erwartet. Und da will König Abdullah - der die wegen eines Treffens mit einem ihr nur entfernt bekannten Mann zu 200 Peitschenhieben verurteilte Frau im Dezember begnadigt hatte - mit Bush nicht über Meinungsfreiheit sprechen, sondern über den Nahost-Friedensprozess.

Washington hat protestiert

Das Verhältnis des Königreichs zu den USA, das sich auf eine militärstrategische Allianz und eine Interessengemeinschaft in Sachen Öl stützt, ist seit Jahrzehnten stabil und konnte selbst durch die Terroranschläge vom 11. September 2001 - an denen 15 Saudis beteiligt gewesen waren - nicht ernsthaft beschädigt werden. Doch nach der Festnahme des Bloggers protestierte Washington offiziell gegen diesen jüngsten Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Die Zeitung "New York Times" forderte den saudischen König auf, wie im Fall des Vergewaltigungsopfers selbst einzuschreiten, um eine Entscheidung der Polizei- und Justizbehörden seines Landes zu revidieren. In dem an diesem Freitag veröffentlichten Kommentar heißt es: "König Abdullah hat einen lobenswerten Reformwillen demonstriert. Er muss verstehen, dass Grausamkeit, die Diskriminierung von Frauen und Zensur nicht Teil eines modernen Rechtsstaates und eines Landes sein können, das zur modernen Welt gehören will. Wenn Präsident Bush diesen Monat Saudi-Arabien besucht, sollte er den König daran erinnern."

Anne-Beatrice Clasmann/DPA
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
faustjucken_de (06.01.2008, 16:40 Uhr)
@clavacs
Haha, Mikrowellenterror...
Du hast ja den totalen Sockenschuss.
Mich wundert immer wieder, dass solche hypochondrischen, paranoiden idioten überhaupt schreiben können... man lernt nie aus...
faustjucken_de (06.01.2008, 16:32 Uhr)
Islam ist Barbarei
http://faustjucken.blogspot.com/2007/12/islam-ist-barberei.html
faustjucken_de (06.01.2008, 16:24 Uhr)
Anschrift und Faxnummer
Ich bin schon am schreiben an:
Botschaft des Königreichs Saudi-Arabien
S.E. Herr Prof. Dr. med Ossama Abdulmajed Ali Shobokshi, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter
Telefon: 030 - 88 92 50
Fax: 030 - 88 92 51 79
Fax. 030 - 88 92 51 76 - Büro des Botschafters
Fax. 030 - 88 92 51 03 - Konsulat
Kurfürstendamm 63
10707 Berlin
Schreibt doch mal, der freut sich bestimmt.
Barbarei
PPSS (06.01.2008, 15:05 Uhr)
Dumme Artikelüberschrift
Nicht der Blogger sorgt für Ärger, sondern das mittelalterliche Bürgerrechtsverständnis im Königreich...
schlotti (06.01.2008, 13:10 Uhr)
@clavacs
Das Sie "besendet" wurden, und zwar nicht zu knapp, glaube ich Ihnen unbesehen...
MfG,
Schlotti
clavacs (05.01.2008, 20:42 Uhr)
Brisant: Staaten als kaltblütige Mörder
Anne Beatrice, wie scherzhaft, im Vergleich dazu:
Brisant: Staaten als kaltblütige Mörder
Die Geheimdienste in den westlichen Demokratien, vermutlich in allen technisch hoch entwickelten Staaten agieren als subtil-kaltblütige Mörder …
In Deutschland hierfür unmittelbar verantwortlich, Kanzleramtsminister Thomas de Maizière und Bundesinnenminister Schäuble (letzterer falls die Inlandsgeheimdienste mit involviert sind) und gegebenenfalls auch noch Bundesverteidigungsminister Jung, falls der Militärische Abschirmdienst ebenfalls damit befasst ist und letztlich natürlich Bundeskanzlerin Angela Merkel – es stellt sich eindringlich die Frage nach strafrechtlich relevantem Handeln, selbst hinsichtlich versuchten Mordes.
In meinem Fall sind unisono alle Länder mit involviert, soll beispielsweise meine Observation aufgehoben werden, bedarf es der Zustimmung aller Länder …
Auf europäischer Ebene wiederholt sich dieses Muster organisierter Verantwortungslosigkeit, zwischen der europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten …
Auf internationaler Ebene, zwischen der Uno und deren Mitgliedstaaten …
Und dann ist noch Souveränitäts-Präsident, nach innen, wie nach außen, George W. Bush gefragt, welcher Demokratie beschwört und Welt-Diktator spielt …
Und nicht zuletzt, die goldene Stadt Rom, Benedikt fleht gnadenlos die Gnade, leider umsonst – Affinität von Bewusstsein und Ereignissen!
Geheimdienstmitarbeiter, also staatliche Höllenhunde und Knallfrösche, gehen dabei sehr subtil vor, sie setzen Strahlenwaffen zur Folter ein und töten mittels Mikrowellen-Waffen, hierzu das Merkblatt der Interessengemeinschaft der Opfer von Elektro-Waffen:
Merkblatt April 2004
Interessengemeinschaft der Opfer von Elektro-Waffen
An alle Polizeidienststellen der Bundesrepublik Deutschland
Mikrowellen -Verbrechen / Elektromagnetische Folter aus der Distanz
Sehr geehrte Damen und Herren,
Seit über zehn Jahren werden in Deutschland Menschen in ihren Wohnungen durch Wände
hindurch, heimlich und in menschenverachtender Weise mit gepulsten, hochfrequenten
elektromagnetischen Strahlen gefoltert. Nach unseren Recherchen besteht seit langem eine
entsprechende Organisierte HighTech-Kriminalität, die sich ungehindert etablieren und ihr
Vorgehen zunehmend präzisieren konnte. Es handelt sich bei diesen Verbrechen nicht um
Einmal-Delikte. Mikrowellen-Verbrechen sind auf Langzeit angelegt.
Neueste Elektronik und hochentwickelte Mikrowellen-Technologie bieten viele
Möglichkeiten zur kriminellen Nutzung. Ahnungslose Bürger werden gezielt abgehört,
„überwacht“ (Surveillance), verfolgt, geortet und in schädigender Absicht besendet.
Die Motive sind vielfältig und reichen vom einfachen „Freistrahlen“ eines Hauses, um eine
Immobilie günstig zu erwerben, bis hin zu langsamen, grauenvollen „Liquidierungen“. Wir
kennen Fälle, die man ohne Übertreibung als Hinrichtungen bezeichnen kann. Diese Geräte
sind auch ideal, um Konkurrenten zu erledigen. Die Auswahl der Opfer ist häufig von
Rachemotiven, krankhaftem Hass und Sozial-Neid geprägt. Wie wir in Erfahrung bringen
konnten, zahlen zudem entsprechende Auftraggeber enorme Summen für illegale
Menschenversuche (Waffentests), um die biologischen Auswirkungen von gezielter
MW-Besendung zu erforschen.
Die Foltermethoden sind extrem vielfältig und erzeugen mannigfache Phänomene: Feine
Nadelstiche, messerscharfes Stechen wie mit einem Dorn, Erhitzung einzelner Körperteile,
die das Gefühl, „gegrillt“ zu werden, erzeugt, Vibrieren und Reissen, als wäre man in eine
Stromquelle geraten, Schmerzen unterschiedlicher Qualität an wechselnden Körperstellen
u.v.m. Auffällig ist das pervers-sadistische Verhalten vieler Folterer, die ihre Opfer
vorzugsweise in die Genitalien und den After „schießen“.
Die bestialische Kaltblütigkeit, mit der diese Verbrechen durchgeführt werden, ist für normale
Bürger, die gar nicht begreifen, was da mit ihnen geschieht und warum sie dermaßen traktiert
werden, entsetzlich und kaum fassbar.
Die Auswirkungen der Mikrowellen-Besendung sind u.a. abhängig von:
Intensität (elektrische Feldstärke bzw. Leistungsdichte) / Trägerfrequenzen /
Pulswiederholrate (Modulation) / Strahlenbündelung / Abstand Besendungsquelle-Opfer /
Interferenz mehrerer Besendungsquellen.
Wer sich mit diesen Parametern auskennt, kann Menschen aus der Distanz unsichtbar,
heimlich, gezielt und schwer nachweisbar:
lahm legen / manipulieren / quälen / foltern / krank machen / in den Selbstmord treiben
und/oder töten.
Wer diese Geräte / Waffen, die teilweise mit wenig Aufwand und geringen Vorkenntnissen
selbst angefertigt werden können (s. Bauanleitung im Internet) besitzt, verfügt über ein
unglaubliches Machtmittel und erschreckendes Zerstörungspotential und kann sich bisher
vor strafrechtlicher Verfolgung absolut sicher fühlen.
Die kriminelle Verwendung neuester Mikrowellen-Technologie kennzeichnet die Kriminalität
der Zukunft. Sie bietet auch ideale Möglichkeiten zur Herstellung von Waffen für
elektromagnetischen Terrorismus, vor dem im Zweiten Gefahrenbericht der
Schutzkommission beim Bundesminister des Innern (Band 48, 2001) gewarnt wird. Mit dem
entsprechenden technischen KnowHow erreicht man nicht nur gezielt eine Person in einer
Familie/ oder Gruppe. Man kann die Besendung auch großflächig einsetzen und damit
verheerende Auswirkungen erzielen.
Seit über 10 Jahren beobachten wir eine zunehmende Präzisierung der Technik und des
Vorgehens. Die Folter kann aus immer grösseren Entfernungen mit immer kleineren,
transportablen Geräten unter Verwendung „intelligenter“ Antennensysteme verursacht
werden. Die Besendungen werden differenzierter und spezifischer. Der unmittelbare Nachbar,
der mit einem umgebauten Mikrowellen-Herd foltert, stellt nur die Primitivvariante einer
weitaus komplexeren und äußerst geschickt getarnten HighTech-Kriminalität dar.
Je länger die Verbrechen geduldet werden, um so schwerer wird die Aufklärung sein.
Verbrechen, bei welchem das Opfer
einerseits mit elektromagnetischer Strahlung angegriffen wird und andererseits durch
zusätzliche Straftaten systematisch geschwächt, geschädigt, eingeschüchtert undEs handelt sich um ein hinterhältig ausgeklügeltes isoliert
werden soll.
Bitte lesen Sie weiter unter:

Interessengemeinschaft der Opfer von Elektro-Waffen
www.mikrowellenterror.de
oder
http://hansahas.blogg.de
Die hier eindrucksvoll geschilderten und erschreckenden Sachverhalte muss ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen leider vollumfänglich bestätigen und um begleitende Foltermaßnahmen erweitern … (Erweiterung in der Strafanzeige).
Es ist davon auszugehen, organisiertes Verbrechen und Geheimdienste verfügen jeweils annähernd gleichzeitig über die modernsten Mittel und Werkzeuge für ihre Menschen verachtenden Handlungen, das dürfte auch erklären, warum Sicherheitsbehörden sich beharrlich weigern, Straftaten mittels Strahlenwaffen zu verfolgen und zu ahnden – sie schützen die Geheimdienste und deren Praktiken. Opfer werden zu Tätern verkehrt!
Welche Möglichkeiten für staatliche Höllenhunde und Knallfrösche, unliebsame Kritiker entsorgen zu können ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen und die fragwürdige Terrorgesetzgebung öffnet der Politik Tür und Tor für Willkürakte – es kann zu jeder Zeit jeden von uns treffen!
Strahlenmorde als perfekte Verbrechen, ohne Spuren zu hinterlassen – eine Herausforderung für die Strafverfolgungsbehörden.
Eine solche Gesellschaftsdoktrin möchte ich unseren Kindern und Kindern und Kindern nicht überantwortet, sondern erspart wissen!
Stellt sich zuallererst mir selbst die Frage nach Größenwahn, leider ist nicht Wahn die Frage, sondern bestialische Realität, Verbrechen an unserem Menschsein einerseits und die feste Überzeugung, es geht auch anders, andererseits!
Menschenwürde und Menschenrechte, was sind diese – Menschsein und nicht Bestie!
clavacs
(googeln hilft weiter)
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