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So schützen Sie sich vor dem Facebook-Trojaner

Ein Facebook-Schädling sorgt für Schlagzeilen: Der als Video getarnte Trojaner spioniert den Browser aus und klaut Passwörter. Mehr als 800.000 Nutzer sind bereits betroffen. Wie Sie sich schützen.

Von Christoph Fröhlich

  Der Facebook-Trojaner tarnt sich als Video und klaut anschließend die Passwörter der User.

Der Facebook-Trojaner tarnt sich als Video und klaut anschließend die Passwörter der User.

Wer verdächtigt schon die E-Mail eines Freundes? Oder die Facebook-Nachricht eines Arbeitskollegen? Niemand. Das wissen auch Cyberkriminelle, und die bedienen sich derzeit einer besonders fiesen Masche, um an die privaten Daten von ahnungslosen Nutzern zu gelangen. Die Hacker verbreiten in sozialen Netzwerken und per E-Mail Nachrichten mit einem Link, der auf ein Video führt, in dem das Opfer angeblich von einem Freund markiert wurde. Wird der Link angeklickt, gelangt man auf eine Internetseite, auf der ein schwarzes Videofenster zu sehen ist, schreibt der "Bits"-Blog der "New York Times". Um den Clip anschauen zu können, benötige man ein neues Browser-Plugin, suggeriert die Webseite. Stimmt man der Installation zu, tappt man in die Falle: Statt einer neuen Abspielsoftware gibt es ein Spionagetool, dass heimlich private Daten wie Passwörter für E-Mail-Konten, Facebook- oder Twitter-Accounts mitliest. Diese Daten werden anschließend benutzt, um den Schädling weiterzuverbreiten.

Carlo De Micheli, ein italienischer Sicherheitsexperte, erklärt im Interview mit der "New York Times", dass sich der Trojaner rasend schnell mit etwa 40.000 Angriffen pro Stunde verbreite. Betroffen sind Nutzer des Chrome-Browsers und von Mozillas Firefox. De Michelis Analysen zufolge seien bereits mehr als 800.000 Chrome-Nutzer betroffen. Die Köpfe hinter der Spionagesoftware vermutet er in der Türkei. "Vor ein paar Jahren warnte man seine Freunde noch davor, keine unbekannten Anhänge zu öffnen", sagt der Sicherheitsexperte der Zeitung. Jetzt müsse man dasselbe mit Browser-Plugins raten. Dem "New York Times"-Bericht zufolge arbeiten sowohl Facebook als auch Google bereits an Gegenmaßnahmen.

So entfernen Sie den Facebook-Trojaner

Ist der Browser einmal befallen, ist es sehr schwierig, den Trojaner wieder loszuwerden. Der Schädling verhindert nicht nur den Zugriff auf die Browser-Einstellungen, sondern blockiert auch die Webseiten bekannter Antivirensoftware.

Um die Software zu löschen, sollten Sie am besten mit einem anderen Browser - etwa dem Internet Explorer oder Apples Safari - eine aktuelle Antivirensoftware herunterladen und anschließend den PC scannen. Welches Programm empfehlenswert ist, können Sie hier nachlesen.

Zudem sollten Sie alle Passwörter, die im Browser gespeichert waren, sicherheitshalber ändern. Nur so können Sie verhindern, dass Fremde auf ihr E-Mail- oder Facebook-Konto zugreifen können. Hier finden Sie Tipps für ein sicheres Kennwort.

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