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Sex gab es in der virtuellen Welt von "Second Life" schon immer, woran sich einige Spieler auch schon immer störten. Ab sofort wird digitale Erotik und Gewalt in einen neuen Rotlichtbezirk verbannt. Allerdings hat so ein spezieller Bereich für Erwachsene auch seine Tücken. stern.de hat nachgefragt.
Die boomende Onlinewelt Second Life wird nun auch von deutschen Unternehmen besiedelt. Sie eröffnen Fillialen und verkaufen Produkte - zunächst nur virtuell, aber das soll sich irgendwann ändern.
Läden werden geschlossen, Werbestände abgebaut - die Wirtschaft zieht sich aus Second Life zurück. Grund genug für viele, einen Abgesang auf diese virtuelle Welt anzustimmen. Zu Unrecht: Second Life ist nicht tot, sondern auf dem Weg zu sich selbst, findet stern.de-Mitarbeiter Sven Stillich.
"Second Life" hat einen miserablen Ruf. Die virtuelle Welt erlebte erst einen beispiellosen Höhenflug bei Nutzern und Medien, stürzte dann aber umso tiefer ab. Doch die Macher von der Firma Linden Lab arbeiten rund zwei Jahre nach dem Hype daran, den ramponierten Ruf aufzupolieren. Im Gefolge des Pioniers hoffen Konkurrenten auf eine zweite Chance für das dreidimensionale Internet.
Die Tatsache, dass der Staatsanwalt in einem Fall von Kinderpornografie in "Second Life" ermittelt, nimmt Bayerns Sozialministerin Christa Stewens zum Anlass, die Betreiber der virtuellen Welt scharf zu kritisieren. Und das bayrische LKA schickt seine "Cybercops" los.
Dumm gelaufen: Weil er mit seiner Internetfigur in der Internetwelt "Second Life" einen Seitensprung wagte, steht ein Brite jetzt in seinem wahren Leben vor den Scherben seiner Ehe. Doch er hat schnell wieder Trost gefunden - und zwar ebenfalls in "Second Life".
In die virtuellen Welten im Internet kommt Bewegung. Nach dem Pionier Linden Lab hat auch Google einen Internet-Dienst veröffentlicht und tritt mit "Lively" direkt in Konkurrenz zu dem einst sehr populären "Second Life".
Millionen Menschen tummeln sich in der virtuellen Welt "Second Life" - aber auch Firmen, Parteien und Politiker wollen den Anschluss nicht verpassen. Wohin der Weg auch immer führen mag - neuerdings sind auch Sabine Christiansen und der WDR dabei.
Im virtuellen Kosmos Second Life ist alles möglich: Die Bewohner bauen Häuser, verdienen Geld und stellen Kunstwerke her - oder eben das, was sie dafür halten.
Der Betreiber von "Second Life" hat angekündigt, gegen Kinderpornografie in der virtuellen Welt streng vorzugehen. Die Community streitet: Sind die angekündigten Maßnahmen begrüßenswert, übertrieben oder unnütz? Juristisch ist das Verhältnis von Avataren und echten Menschen kompliziert.
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Second Life ist eine Online-3D-Infrastruktur für von Benutzern gestaltete virtuelle Welten, in der Menschen durch Avatare interagieren, spielen, Handel betreiben und anderweitig kommunizieren können. Das seit 2003 verfügbare System hat 15 Millionen registrierte Benutzerkonten, über die rund um die Uhr meist rund 60.000 Nutzer gleichzeitig in das System eingeloggt sind.