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Googles Drohung, sich aus der Volksrepublik zurückzuziehen, lässt die meisten Bewohner des Landes kalt. Angebote wie Ebay, Facebook oder Twitter spielen dort keine große Rolle. Das Reich der Mitte hat sich längst sein eigenes riesiges Intranet geschaffen.
Yahoo hat eine Klage von zwei inhaftierten chinesischen Journalisten außergerichtlich beigelegt, deren E-Mails an die Behörden ihres Landes weitergegeben worden waren. Im stern.de-Interview spricht Dirk Pleiter, China-Experte von Amnesty International, über das Internet in der Volksrepublik und die Beteiligung der großen Onlinefirmen an Zensur und Überwachung.
Laut "Reporter ohne Grenzen" beteiligt sich "Yahoo" nicht nur "begeistert" an der Zensur in China, sondern arbeitet sogar als "Polizei-Informant". Einem 37-jährigen Journalisten brachte eine E-Mail so zehn Jahre Haft ein.
Um in China ihre Angebote betreiben zu können, beugen sich einige Internet-Dienste den Bedingungen der Regierung. Jetzt soll Yahoo! den Behörden sogar dabei geholfen haben, einen Bürgerrechtler zu stellen.
Das Online-Unternehmen Yahoo hat eine Klage von zwei inhaftierten chinesischen Journalisten beigelegt. Informationen, die Yahoo den chinesischen Behörden übergeben hatte, sollen zur Festnahme der beiden Journalisten geführt haben. Nun will die Firma die Familien der Inhaftierten unterstützen.
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