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Gefangen in der Shopping-Hölle

Shopping ist ein Horror. Vor allem dann, wenn die Liebste beutelweise neue Klamotten aus den Läden schleppt. Ein US-Fotograf zeigt Männer, die tapfer auf ihre Frauen warten. Nicht alle halten durch.

  Verzweiflung. Trauer. Wut. Flehen. Eine ganze Palette an Gefühlen liegt im Blick dieses Mannes, der auf einer Couch halb dahingesunken auf seine Partnerin wartet. Sechs Einkaufstüten stapeln sich schon vor und neben ihm, und wenn man die entmutigte Haltung dieses Mannes richtig deutet, dürften es nicht die letzten dieses Tages gewesen sein. Der US-Fotograf Matt Stroud sammelt Fotos von Männern, die mit ihren Liebsten - meist unfreiwillig - shoppen gehen, und zeigt die Bilder auf seinem Instagram-Account namens "Miserable Men". In der Beschreibung des Accounts heißt es: "Es ist eine globale Welle".

Verzweiflung. Trauer. Wut. Flehen. Eine ganze Palette an Gefühlen liegt im Blick dieses Mannes, der auf einer Couch halb dahingesunken auf seine Partnerin wartet. Sechs Einkaufstüten stapeln sich schon vor und neben ihm, und wenn man die entmutigte Haltung dieses Mannes richtig deutet, dürften es nicht die letzten dieses Tages gewesen sein. Der US-Fotograf Matt Stroud sammelt Fotos von Männern, die mit ihren Liebsten - meist unfreiwillig - shoppen gehen, und zeigt die Bilder auf seinem Instagram-Account namens "Miserable Men". In der Beschreibung des Accounts heißt es: "Es ist eine globale Welle".

Sie kauern am Boden, machen ein Nickerchen zwischen Hunderten Schuhkartons und starren gedankenverloren auf Umkleidekabinen: die Rede ist von Männern in Einkaufszentren. Sie sitzen da wie ausgesetzt, wartend, flehend. Es ist ein bemitleidenswerter Anblick.  Sie fragen sich: Was Warum zur Hölle braucht sie so lange? Die andere Frau hat in der Zeit zwei Kleider an- und wieder ausgezogen, und die eigene Partnerin ist noch nicht einmal mit dem ersten durch. Überhaupt: Sie wollte doch nur eine neue Bluse? Wieso hat sie jetzt ein Kleid dabei? Gott sei dank sind mehr als fünf Kleidungsstücke in der Kabine verboten.

Am Ende zählt nur eines: Durchhalten. Er darf erst aufstehen, wenn sie den Laden verlässt - einer muss ja schließlich auf die Shopping-Trophäen aufpassen. Also lungert er auf dem Sofa im Wartebereich herum, verfolgt den Bundesliga-Spieltag am Samstagnachmittag auf dem Winzbildschirm seines Handys und flucht über die lahme Internetverbindung. Andere Männer sind deutlich abgehärteter: Ausgestattet mit Zeitschrift und bequemen Klamotten sitzen sie auf den Ausstellungsstücken im Möbelladen und überbrücken die Wartezeit. Und ein paar ganz Verzweifelte hocken sich mit den Tüten, beuteln und Kartons einfach auf den Boden.

In der Fotostrecke oben zeigen wir die besten Schnappschüsse von Männern, die in Einkaufstempeln auf ihre Partnerin warten.

cf
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