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Es bleibt dabei: Das Bewertungsportal spickmich.de, auf dem Schüler ihren Lehrern anonym Noten geben können, verstößt nicht gegen den Persönlichkeitsschutz. Eine Pädagogin aus Moers in Nordrhein-Westfalen hatte vergeblich versucht, ein Urteil des Bundesgerichtshofs zugunsten des Internetportals anzufechten.
Es bleibt dabei: Das Bewertungsportal Spickmich.de, auf dem Schüler ihren Lehrern anonym Noten geben können, verstößt nicht gegen den Persönlichkeitsschutz. Laut Bundesgerichtshof dürfen allerdings weder private oder intime Daten noch diffamierende Schmähkritiken auf Spickmich.de veröffentlicht werden.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Klage einer Lehrerin gegen die Internetseite "spickmich.de" zurückgewiesen und das Recht auf freien Meinungsaustausch gerade mit Blick auf den Lehrerberuf unterstrichen.
Die Anwälte einer Lehrerin, die sich gegen eine Bewertung auf "Spickmich.de" wehrt, denken über den Weg nach Karlsruhe nach: Das Bundesverfassungsgericht soll grundsätzlich über Lehrerbewertungen im Internet entscheiden.
Nach einer Einschätzung des Oberlandesgerichtes Köln ist die Lehrerbewertung auf der Website spickmich.de erlaubt. Ein endgültiges Urteil im Streit zwischen dem Seitenbetreiber und einer Lehrerin steht jedoch noch aus.
Deutsche Schüler haben vergeben im Internet Noten für ihre Lehrer verteilt. Alleine bei "Spickmich" wurden mehr inzwischen mehr als 100.000 Lehrer in den Kategorien "beliebt" oder "cool und witzig" bewertet. Die Durchschnittsnote: 2,7. Es sind allerdings nicht alle Lehrer mit dieser Benotung einverstanden.
Das Landgericht Köln hat die Klage einer Lehrerin gegen das Internet-Portal "Spickmich.de" abgewiesen. Auf der Website bewerten Schüler ihre Lehrer. Die Pädagogin hatte ihre Benotung von der Seite löschen lassen wollen - und war bereits mit einer einstweiligen Verfügung vor Gericht gescheitert.
Die Benotung von Lehrern durch ihre Schüler im Internet-Portal "spickmich" ist rechtens, entschied das Kölner Oberlandesgericht nach der Klage einer Lehrerin. Der Streit geht weiter: Pädagogen fühlen sich an den Pranger gestellt, die Portalbetreiber versprechen mehr "Transparenz" im Schulwesen - und der Bundeselternrat kritisiert beide Seiten.
Tausende Schüler stellen ihre Lehrer im Internet bloß - mal mit harmlosen Lästereien, mal mit schweren Beleidigungen. Das wollen sich die Pädagogen nicht länger gefallen lassen.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat eine umfassende Modernisierung des Datenschutzes gefordert.
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