Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Das Online-Netzwerk Stayfriends fotografiert für den Dienst Tausende deutsche Schulen - ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Erst kürzlich ging Google in Deutschland mit "Street View" mit einem ähnlichen Service an den Start - und erhielt dafür Kritik von Politikern und Datenschützern.
Wir haben unsere Leser gefragt, welche Themen zu kurz kommen. Silke aus Hamburg folgte dem Aufruf und erzählte von ihrer verzweifelten Suche nach einem alten Schulfreund. Teil 3 der Sommerloch-Serie.
Früher war es extrem schwierig, Kontakt zu den alten Mitschülern zu halten. Dank StayFriends ist das nun nicht mehr so. Der Online-Dienst bringt inzwischen 10 Millionen Klassenkameraden zusammen. Ab sofort steht für GOLD-Mitglieder auch eine kostenlose iPhone-App zur Verfügung. Wie schwierig war es früher, Jahre nach dem Abschluss der Schule ein erstes Klassentreffen zu organisieren? Die alten Mitschüler sind schließlich in der Zwischenzeit umgezogen oder haben geheiratet und damit ihren Namen geändert. Inzwischen sind die meisten Kumpels aus vergangenen Tagen allerdings bei StayFriends angemeldet und halten hier ihre Daten aktuell. Da die einzelnen Leutchen stets der jeweiligen Schule und der Klasse zugeordnet werden, ist es ein Leichtes, alte Klassenkameraden wiederzufinden. StayFriends fragt ja auch immer wieder penetrant per E-Mail nach: Carsten, kennen Sie DIESE Person? Inzwischen habe ich bei mir in StayFriends bestimmt ein Drittel meiner alten Jahrgangsstufe aus dem Gymnasium beisammen. Zugegeben: StayFriends achtet sehr intensiv darauf, Geld einzusammeln. Wer sich kostenfrei beim Dienst anmeldet, bekommt nur unvollständige Nachrichten präsentiert und kann viele Funktionen nicht richtig verwenden. Kurzum: Die gesamte Kommunikation mit den alten Schulkameraden funktioniert nicht, wenn man kein GOLD-Mitglied ist - und damit einen kleinen Batzen Euros pro Jahr verbrät. Immerhin: Gold-Mitglieder können sich nun kostenfrei eine App herunterladen, die den Besuch der Homepage völlig überflüssig macht. Die App zeigt beim Start zunächst an, was im eigenen Netzwerk zuletzt alles passiert ist. Man kann genau sehen, welcher der eigenen Kontakte neue Kontakte aufgebaut hat, wer Geburtstag hatte und wer neue Fotos ins Netz gestellt hat. Auch kann man sehen, wer das eigene Profil besucht hat und ob es wohl neue Nachrichten aus der eigenen Schule gibt. Man kann auch das eigene Profil einsehen und verändern und dabei auch gleich neue Fotos zu StayFriends hochladen, die mit dem iPhone aufgenommen wurden. Ebenso ist es möglich, eine alphabetisch sortierte Liste aller Kontakte einzusehen. Aus dieser Übersicht heraus ist es möglich, eine Nachricht zu schreiben, die dem Kontakt umgehend zugestellt wird. Schade ist, dass man an dieser Stelle nicht auch die Adressen und Telefonnummern der Kontakte einsehen kann. Dann könnte man StayFriends nämlich auch gleich als Adressbuch verwenden. Die App zeigt auch gern alle Nachrichten, die der Benutzer zuletzt mit seinen Kontakten ausgetauscht hat. Das ist mitunter sehr nützlich, um Absprachen nachzulesen oder dabei übermittelte Telefonnummern nachzuschlagen. Eine Suche rundet die App ab. Fazit: Prima. StayFriends besuche ich nicht mehr am Desktop-PC, sondern nur noch im iPhone. Die App habe ich jetzt gleich auf Seite 1. Wann immer ich mal fünf Minuten Zeit habe, schaue ich in die App hinein und bringt mich dank der starken "Neues"-Funktion schnell wieder auf den aktuellen Stand der Dinge. Was allerdings nervt: Die App aktualisiert sich nicht automatisch beim Start, sondern immer nur dann, wenn ich von einer Funktion zur nächsten springe. Dann muss ich auch bei jeder Session mein Passwort neu eingeben. Das nervt. Einstellungen, in denen ich das ändern könnte, finde ich nicht. Da muss nachgebessert werden. ( Carsten Scheibe ) StayFriends GOLD 1.1 Anbieter: StayFriends GmbH Größe: 2.2 MB Preis: Gratis-App Sprache: Deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Die Zahl der älteren Nutzer sozialer Netzwerke wie Facebook und Stayfriends ist nach einer Studie rasant gewachsen.
Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook hat auch in Deutschland die Nase klar vorn.
Sie sind neu in der App-Welt von iPhone, iPad und iPod Touch? Der glänzende Apple-Kosmos birgt einige Geheimnisse. In der vierten Folge unserer Serie geht es um die Frage: Welche Apps gehören auf jedes iGerät?
Die Internetfirma Stayfriends will tausende deutsche Schulen fotografieren.
Im Netz mobilisiert sich erstmals eine breite Masse gegen Rechtsextremismus. Über 260.000 User wollen den Seitenbetreiber Facebook zur Löschung von Seiten der NPD bewegen.
Sie tauchen auf, wie der Wolf im Schafspelz: Rechtsextreme Gruppen versuchen laut Verfassungsschutz immer häufiger in sozialen Netzwerken Jugendliche anzuwerben. Die NDP gebe ihren Anhängern sogar Tipps für die Unterwanderung von Facebook, VZ und Co.
Nach Verbraucherministerin Ilse Aigner prügeln nun auch die Verbraucherzentralen auf das soziale Netzwerk Facebook ein: Angesichts der möglichen Änderungen beim Datenschutz solle man "auf Facebook komplett verzichten".
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?AOL Apple Apps Boris Becker Carsten Scheibe Datenschutz Facebook Golf Kolumne Nazis NPD Portal Protest Rechtsextreme SchülerVZ Soziales Netzwerk StudiVZ Tools Verbraucherzentrale Windows
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

StayFriends ist eine Website zum Finden und Verwalten von Schulfreunden. Sie ist nach eigenen Angaben mit mehr als 8,7 Millionen Einträgen an über 70.000 Schulen und rund 11.000 über ihre Plattform organisierten Klassentreffen der führende derartige Suchdienst in Deutschland. Er ist in seiner Basisversion kostenlos; für die Nutzung des vollen Funktionsumfangs muss eine kostenpflichtige Gold-Mitgliedschaft abgeschlossen werden.