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Alle waren dabei, aber keiner hat Schuld. So ungefähr stellt sich die Debatte um die Ermittlungen gegen einen unschuldigen 17-Jährigen in Emden dar.
Untreue ist eines der zentralen, komplizierten Delikte der Wirtschaftskriminalität. Immer wieder gibt es Streit um die richtige Auslegung des Paragrafen. Das Bundesverfassungsgericht hat nun eine Grundsatzentscheidung getroffen. Deswegen muss der Prozess um den Berliner Banken-Skandal neu aufgerollt werden.
Was soll mit gemeingefährlichen Straftätern nach ihrer Haft geschehen? Soll man sie wegsperren oder ihre Namen im Internet veröffentlichen? Worum es in dem politischen Streit geht.
Die Bochumer Polizei verfolgt erstmals ein Verbrechen in einer virtuellen Welt: Einem 45-jährigen Teilnehmer eines Online-Rollenspiels wurden virtuelle Gegenstände im Wert von 1000 Euro entwendet. Geht die Polizei nun in der Fantasy-Welt auf Streife? Und was sagt das Strafgesetz?
Kritik am Urteil gegen Klaus Zumwinkel wird nicht ausbleiben: Viele sähen den Ex-Post-Chef, stellvertretend für eine gierige Managerzunft, gerne hinter Gittern. Doch Volkes Zorn tobt außerhalb rechtstaatlichen Denkens. Er hat das Finanzamt betrogen, nicht mehr und nicht weniger.
Die Dreistigkeit der afrikanischen Piraten hat die Regierung aufgeschreckt: Sowohl Verteidigungsminister Jung als auch Außenminister Steinmeier wollen schnell eingreifen. Vor Ort planen islamistische Rebellen offenbar einen Angriff, um den saudiarabischen Supertanker "Sirius Star" zu befreien.
Yahoo hat eine Klage von zwei inhaftierten chinesischen Journalisten außergerichtlich beigelegt, deren E-Mails an die Behörden ihres Landes weitergegeben worden waren. Im stern.de-Interview spricht Dirk Pleiter, China-Experte von Amnesty International, über das Internet in der Volksrepublik und die Beteiligung der großen Onlinefirmen an Zensur und Überwachung.
Die Sorge um Marco W. ist groß: Der 17-Jährige, der im türkischen Antalya mit einer 13-Jährigen einen Sexualkontakt gehabt haben soll, sitzt nun im Knast. stern.de fragte den Strafrechtsspezialisten Ulrich Sommer, was passiert wäre, wenn sich der Fall in Deutschland zugetragen hätte.
In Verbindung mit den Londoner Anschlägen vom vergangenen Donnerstag hat die Polizei vier Terrorverdächtige festgenommen. Unter ihnen soll einer der verhinderten Selbstmordattentäter vom 21. Juli sein.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe nimmt sich der umstrittenen Freisprüche im letzten Mannesmann-Prozess an. Ob es zu einem neuen Urteil kommt, ist noch offen. Sicher ist aber, dass es ein Schaulaufen hochkarätiger Anwälte wird.
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