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Im Streit über Google Street View hat Verbraucherministerin Ilse Aigner eine längere Widerspruchsfrist verlangt: Viele Bürger seien überrumpelt worden, kritisierte sie. Die Frist sollte deshalb verdoppelt werden. Google hat derweil Probleme mit seiner frisch gestarteten Widerspruchwebsite.
In der Diskussion über Google Street View hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur Gelassenheit geraten. Ein spezielles Gesetz für den Dienst lehnt er ab. Nicht alle sehen den neuen Internetdienst so locker.
Die große Mehrheit der Frauen lehnt es ab, dass ihre Wohnung bei Google Street View im Internet zu sehen ist. Ganz anders das Bild bei den Männern: Sie sind mehrheitlich dafür. Nach Konzernangaben haben schon Tausende Widerspruch eingelegt.
Street View bleibt in aller Munde. Während die EU von Google eine Verlängerung der Widerspruchspflicht verlangt, wird in Deutschland gar über ein Gesetz zur Regulierung des Dienstes diskutiert. Doch Google leht eine "Lex Street View" ab.
Microsoft macht Ernst mit seinem Angriff auf Google Street View: Im Mai schickt der Softwareriese Kameraautos auf Deutschlands Straßen, um sie für seinen Dienst Bing Maps Streetside aufzunehmen. Dabei will Microsoft die Fehler von Google unbedingt vermeiden.
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