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Kreativer Protest gegen die Verbotskultur

Nervige Werbung, vorwurfsvolle Verbotsschilder, sexistische Graffitis: Eine Künstlerin aus Heidelberg sucht nach Botschaften im öffentlichen Raum - und versieht sie mit ihren ganz eigenen Kommentaren.

Barbara hat nicht grundsätzlich etwas gegen Straßenschilder. "Viele davon sind nützlich, hilfreich und mehr oder weniger notwendig", sagt die Künstlerin aus Heidelberg. Trotzdem beklebt sie immer wieder Hinweistafeln mit kleinen Sprüchen auf schwarzen Zetteln, manchmal trifft es auch Graffitis oder Werbeplakate. Botschaften im öffentlichen Raum, die ihrer Meinung nach "vorwurfsvoll, beleidigend und kontraproduktiv" sind.

Zum Beispiel das bekannte Baustellenschild mit dem Hinweis "Eltern haften für ihre Kinder". Eine "allgegenwärtige Drohung" sei das, sagt Barbara.

So wie andere Menschen im Netz schreiben, was sie von den Urlaubsfotos ihrer Freunde halten, kommentiert die Künstlerin Dinge, die sie täglich auf der Straße sieht - für jeden lesbar. "Ich teile gerne meine Gedanken", sagt Barbara gegenüber stern.de. "Wenn es Menschen gibt, die sich dafür interessieren, macht mich das sehr glücklich." Auf Facebook sind es schon mehr als 3700. Benutzt die Protestkünstlerin ihren richtigen Namen oder ein Pseudonym? Darauf sagt sie nur: "Ich bin Barbara."

stern.de hat ihre besten Motive zusammengestellt.

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