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Immer mehr Kinder haben Facebook-Profil

Einer Studie zufolge hat bereits jeder dritte Zehnjährige ein persönliches Profil im Internet. Die Eltern halten das zwar für bedenklich, unternehmen aber kaum etwas.

Jeder dritte Zehn- bis Elfjährige hat bereits ein persönliches Profil im Internet. Dies zeigt eine Studie über das Mediennutzungsverhalten von Kindern (KIM 2010) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest, wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag berichtete. Demnach werden soziale Netzwerke bei Kindern immer beliebter: Der Anteil der Sechs- bis 13-Jährigen, die mindestens einmal pro Woche Internet-Communities wie schülerVZ oder Facebook nutzen, lag der Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr bei 43 Prozent. 16 Prozent haben dabei schon einmal Inhalte gesehen, die nach ihrer eigenen Meinung für Kinder ungeeignet waren. Acht Prozent stießen auf Inhalte, die ihnen unangenehm waren.

Eltern unternehmen kaum etwas zum Schutz der Kleinen

SchülerVZ ist eigentlich für Kinder ab zwölf Jahren konzipiert. Facebook richtete sich ursprünglich an Erwachsene. Der Leiter der Medienstudie, Thomas Rathgeb, hält die Bereitschaft für "bedenklich", persönliche Daten preiszugeben. Das Thema Datenschutz erscheine Kindern "eher schwer zugänglich". Für die einzelnen Altersgruppen ergaben sich folgende Werte: Fünf Prozent der Sechs- und Siebenjährigen sowie 13 Prozent der Acht- bis Neunjährigen haben ein persönliches Profil im Internet. Von den Zehn- bis Elfjährigen nutzen 35 Prozent zumeist schülerVZ oder auch Facebook. Von den Zwölf- bis 13-Jährigen sind es der Studie zufolge 61 Prozent.

Aus der Studie ging auch hervor, dass sich Eltern zwar große Sorgen machen, wenn ihre Kinder im Internet surfen - sie aber kaum etwas zum Schutz der Kleinen unternähmen. 81 Prozent der Eltern sind demnach der Meinung, dass das Internet für Kinder viele Gefahren berge - aber nur 14 Prozent haben eine Kindersicherung auf dem Familiencomputer installiert.

fo/DPA/AFP/DPA

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