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2. Dezember 2007, 07:05 Uhr

User sollen die Spreu vom Weizen trennen

Eine Mischung aus Google-Suche und User-basierter Linksammlung soll das deutsche Portal "Xibben" sein. Der Rang der Websites innerhalb eines Suchergebnisses wird durch die Bewertungen der Nutzer bestimmt. Das verbessere die Qualität der Suche, versprechen die Macher.

Xibben versucht sich als Suchmaschine mit Web-2.0-Funktionen© Xibben.de

Konkurrenz für Google und Co: Die neue Suchmaschine "Xibben" soll im unübersichtlichen Informationsdschungel des Internets die Spreu vom Weizen trennen - mit tätiger Hilfe ihrer Nutzer.

Nach Vorstellung der Anbieter aus Düsseldorf sollen unbrauchbare Suchergebnisse auf dem neuen System keine Chance haben. Zu jedem erdenklichen Suchbegriff liefere Xibben eine Top-Ten-Liste der besten Treffer. Voraussetzung dafür ist, dass die Nutzer selbst interessante Adressen in die Suchmaschine einstellen und vorhandene Einträge per Mausklick bewerten. Jeder kostenlos registrierte Nutzer kann eine Themenrubrik einrichten. Jeder Link im Internet kann einer oder mehreren Rubriken zugeordnet werden. Zum Start bietet Xibben etwa 15.000 Empfehlungen in über 1.000 Rubriken.

Peter Bürger ist Geschäftsführer von Xibben.de© Xibben.de

Der künftige Erfolg dürfte freilich sehr stark von der Resonanz der Internetnutzer abhängen. Alle Rubriken funktionieren wie Link-Portale und sind rund um den Globus vom Computer und Handy im Internet jederzeit abrufbar - ohne spezielle Software.

Xibben-Geschäftsführer Peter Bürger betonte, bei Xibben könne jeder Nutzer mit ein paar Klicks seine eigene weltweite Community schaffen. Die Xibben-Portale eröffneten völlig neue Möglichkeiten nicht nur für den privaten Bereich, sondern auch für den professionellen Einsatz.

Zusätzlich können Nutzer von Xibben ihre persönlichen Internet-Lesezeichen sammeln, ordnen und jederzeit weltweit abrufen. "Xibben ist eine innovative Kreuzung aus Suchmaschine, Social Bookmarking-Plattform, Linkmanager und Newsportal in einem angereichert um viele weitere Funktionen aus dem Web 2.0-Genpool", sagte Bürger.

AP
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
toppas (03.12.2007, 11:11 Uhr)
Mister Wong
Mister Wong ist so ähnlich aufgebaut. Denke, daß es wichtig ist über neue Wege nachzudenken wie man effizienter Informationen aus dem Web filtern kann, weil das Web immer schneller wächst.
gforce (03.12.2007, 05:55 Uhr)
geile Idee
Ich finde den Ansatz von Xibben auch klasse. Eigentlich simple, demokratisch entscheiden zu lassen, was wichtig ist. Ich glaube, dass nicht jeder schon das Potanzial erkannt hat, was in Xibben steckt. Denn die Möglichkeit, mal eben schnell ein eigenes Link-Portal anzulegen ist sensationell. Das muss ja gar nicht für die Ewigkeit sein, sondern ist ja schon beispielsweise für ein befristetes Projokt total nützlich. Ich glaube, Xibben ist wie ein guter Film: Zweimal (hin)gucken...
Lukas119 (02.12.2007, 18:38 Uhr)
Qualität von Suchmaschinen
Xibben ist eine nette Idee. Was meiner Meinung aber viel wichtiger als WEB 2.0 -Vermarktung ist die Qualität einer Suchmaschine. Wir betreiben einen ähnlichen Dienst wie Xibben, aber bei uns kommt Spreu erst gar nicht rein, d.h. User brauchen die „Spreu“ vom „Weizen“ gar nicht zu trennen, weil Sie bei uns nur selber „Weizen einbauen“. Natürlich gibt es Unterschiede zu Xibben, und das ist gut so. Unsere Erfahrungen bei Lukas119.de zeigen aber das die gute Mischung zwischen „Weizen“ und Mensch auch bei Suchmaschinen gut tut, und nicht nur bei den Brauereien :) ...In diesem Sinne Prost :) und viel Erfolg für Xibben
screne (02.12.2007, 12:50 Uhr)
Na toll...
Ein weiteres Unternehmen, dass auf der "Web-2.0"-Welle mitschwimmen will und die Nutzer kostenlos für sich arbeiten lässt. Wie innovativ...
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