HOME

So radikal wehren sich junge Chinesinnen gegen lästige Anmache

Wenn Männer zu aufdringlich werden, ist das für Frauen sehr schnell unangenehm. In China setzt sich gerade ein neuer Weg durch, baggernde Kerle abzuwehren: ein Flammenwerfer im Handtaschen-Format.

Werbebilder des chinesischen Flamenwerfers zeigen eine Dame im Abendkleid mit der Waffe

Je nach Einstellung fällt die Flamme des Handtaschen-Flammenwerfers unterschiedlich groß aus. 

Ob in der Bar oder auf der Straße: Weltweit müssen sich Frauen immer wieder gegen zu aufdringliche Anmach-Versuche zu Wehr setzen. Wenn dann auch noch Alkohol im Spiel ist, hilft manchmal leider nur noch Pfefferspray. In gehen die Damen noch einen Schritt weiter - und machen den Widerlingen wortwörtlich Feuer unterm Hintern.

Dafür sorgt der neueste Streich der einfallsreichen, chinesischen Technik-Hersteller. Der als "Anti-Perversen-Waffe" beworbene Mini-Flammenwerfer passt mit einer Länge um 20 Zentimeter in jede Handtasche. Per Knopfdruck wird gezündet - und eine bis zu 60 Zentimeter lange Flamme schießt dem Angreifer entgegen.

Modische Brandgefahr

Die kleinen Geräte werden von verschiedenen Herstellern angeboten, berichtet die "Beijing Youth Daily". Die in mehreren modischen Farben erhältlichen Flammenwerfer kosten gerade mal zwischen 90 und 300 Yuan (entspricht etwa 11 bis 38 Euro) und werden auf verschiedenen Webseiten verkauft, beispielsweise dem zum Handelsriesen Alibaba gehörenden Portal Toabao.

Ein Hersteller betont dem Bericht zufolge, dass es sich nicht um eine Waffe handele - "sondern um etwas besseres". Bei einem anderen klingt das schon deutlich drastischer. Das Gerät könne "einen Angreifer verbrühen und sogar entstellen", wirbt der Händler. "Es kann permanente Narben hinterlassen, ist aber ein nicht-tödliches, legales Werkzeug - keine Waffe."

Versand ist illegal

Die chinesische Polizei ist wohl weniger begeistert. Sie nennt die nach Angaben der "Bejing Youth Daily" gefährlich und rät von ihrer Nutzung ab. Zudem weist sie darauf hin, dass der Versand der mit Feuerzeug-Gas gefüllten Geräte eigentlich illegal ist. Gut möglich also, dass man die Flammenwerfer bald nur noch im Laden bekommt.

In den Medien ist die Reaktion dem Bericht zufolge ebenfalls eher negativ. Ein Kommentar des Nachrichten-Portals "Cjn.cn" fast die Situation gut zusammen: "Natürlich machen Perverse Frauen Angst. Aber diese Anti-Perversen-Geräte sind noch angsteinflößender."

Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.