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Wie Privates privat bleibt

Die neue Facebook-Chronik sorgt für viel Unmut in der Internetgemeinde. stern.de erklärt die neue Ansicht – und zeigt Tricks, wie Sie Ihre Privatsphäre am besten schützen.

Von Christoph Fröhlich

  Die Facebook-Funktion Timeline (Chronik) kommt, ob man will oder nicht

Die Facebook-Funktion Timeline (Chronik) kommt, ob man will oder nicht

Die Chronik kommt: In den nächsten Wochen wird die neue Ansicht bei allen Facebook-Mitgliedern aktiviert. Während einige Nutzer bereits kreative Titelbilder gebastelt haben, sind andere Nutzer skeptisch und drohen mit der Löschung ihres Accounts. Doch keine Panik: Wenn die Chronik bei einem Mitglied aktiviert ist, wird dies durch einen deutlich sichtbaren Hinweis am obersten Rand der Facebook-Seite angezeigt. Jetzt hat der Nutzer sieben Tage Zeit, seine neue Profilseite einzurichten: Wer darf was sehen, was sollte lieber gelöscht werden? stern.de erklärt die neue Chronik und gibt Tipps, wie Sie Ihre Privatsphäre am besten schützen.

So funktioniert die Chronik

Am auffälligsten ist die neue Titelgrafik am oberen Bildschirmrand. Das breitformatige Bild soll Besuchern einen ersten Eindruck über den Charakter oder die Hobbies des Nutzers geben. In der linken unteren Ecke ist das klassische Profilbild zu sehen – auch dieses Foto sollte wohlüberlegt gewählt werden, denn es ist neben jedem eigenen Beitrag zu sehen. Sowohl Profilbild als auch Titelgrafik sind immer öffentlich, das heißt für jedermann zu sehen. Man kann sie nicht verstecken.

Unter dem Profilbild sind zwei Kästen zu sehen – einer enthält Informationen über den Nutzer (unter anderem Wohnort, Ausbildung und Geburtsdatum), der andere Angaben zu Freunden, Interessen und besuchten Orten sowie die Fotoalben.

Anschließend folgt die eigentliche Chronik: Alle Beiträge, Fotos, markierte Orte, teilgenommene Events, Aktivitäten und neue Freundschaften werden in einer nach unten laufenden Sammlung aufgelistet. Mit der Zeitleiste am oberen rechten Bildrand kann bequem in die einzelnen Jahre oder Monate gesprungen werden, sogar bis zur eigenen Geburt – sofern das entsprechende Datum angegeben ist. Auf Wunsch können auch wichtige Stationen vor der Facebook-Zeit eingetragen werden. Dazu genügt ein Klick auf die Linie in der Mitte.

Einträge in der Timeline ausblenden

Wer eigene Beiträge bearbeiten will, muss den jeweiligen Post in der Chronik anwählen: In der rechten oberen Ecke erscheint ein Stift, anschließend erhält der Nutzer verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten. So kann der Beitrag gelöscht oder hervorgehoben, auf Wunsch auch das Daum oder der Ort verändert werden. Wer nur einzelne Kategorien – beispielsweise Fotos – bearbeiten möchte, kann direkt unter dem Titelbild den Punkt "Aktivitätenprotokoll" auswählen. Dort ist hinter jedem Eintrag am rechten Bildschirmrand ein Steuerelement zu finden, mit dem Kommentare, Links oder "Gefällt mir"-Angaben aus der Chronik gelöscht werden können.

Filtern für Faule

Gerade für exzessive Facebooknutzer ist es mühselig, jeden Beitrag einzeln zu bearbeiten. Das muss auch nicht sein: Um automatisch ältere Beiträge für Nicht-Freunde auszublenden, genügt ein Klick auf den Pfeil oben rechts (neben "Startseite") und den Reiter "Privatsphäre-Einstellungen". Daraufhin öffnet sich ein neues Menü, in dem der vorletzte Punkt "Beschränke das Publikum für ältere Beiträge" ausgewählt wird. Mit einem Klick auf "Alte Beiträge beschränken" in dem Pop-Up-Fenster und der anschließenden Bestätigung wird jeder Eintrag vor der Bestätigung für Fremde unsichtbar. Aber Achtung: Ist die Funktion einmal aktiviert, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dann muss jeder Beitrag manuell sichtbar gemacht werden.

Weitere Einstellungen für die Privatsphäre

In den Privatsphäre-Einstellungen verbergen sich weitere Möglichkeiten, die eigenen Daten zu schützen. Beispielsweise gibt es im Menü "Funktionsweise von Verbindungen" die Funktion, Freunden zu verbieten, auf die eigene Chronik zu posten. Am Ende des Menüs ist unter dem Link "Erfahre mehr" eine Erklärung der einzelnen Optionen zu finden.

In der Kategorie "Funktionsweisen von Markierungen" kann einstellt werden, ob Markierungen – beispielsweise Verlinkungen auf Fotos oder Orten - zuerst vom Nutzer freigegeben werden müssen, bevor sie online erscheinen. So bleibt die eine oder andere unangenehme Überraschung erspart.

Anwendungen beschränken

Spiele und Anwendungen sind eine tolle Sache. Doch viele Facebook-Apps schreiben ungefragt Einträge in das Profil. Im Punkt "Anwendungen und Webseiten" können sämtliche ungewollten Programme entfernt werden, der Button "Einstellungen bearbeiten" gibt einen umfangreichen Überblick über die einzelnen Apps und ihre Aktivitäten. Auch hier lohnt sich ein wenig Feintuning.

Freundeslisten erstellen

Wer darf was sehen? Wer nicht jeden seiner Beiträge für das gesamte Netzwerk sichtbar machen möchte, sollte einen Blick auf die Listenfunktion werfen. Dort können Freunde in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, beispielsweise Bekannte, Familie oder Arbeit. Facebook unterscheidet zwischen manuellen und intelligenten – also automatisch erstellten – Listen.

Zu finden ist die Übersicht am linken Bildschirm auf der Startseite (nicht in der Chronik). Anhand der eigenen Profilangaben erstellt Facebook zunächst einige Kategorien selbstständig, beispielsweise Freunde mit dem gleichen Wohnort oder die an der gleichen Universität studiert haben. Ein Klick auf die Liste zeigt die Beiträge der einzelnen Mitglieder, in der rechten oberen Ecke ist der Button "Liste verwalten" zu finden. Dort kann nach Meldungsarten sortiert werden oder Freunde entfernt oder hinzugefügt werden.

Alternativ können die Listen auch selbst zusammengebastelt werden: Klickt man auf das Profil eines Freundes, ist unter der blauen Leiste am oberen Bildschirmrand standardmäßig der Button "Freunde" mit einem Haken versehen. Mit einem Klick kann die Kategorie gewechselt werden.

Nicht vergessen: Damit die Beiträge auch wirklich nur von den jeweiligen Augen gelesen werden können, muss bei der Statuszeile neben dem blauen "Posten"-Button auch die dementsprechende Kategorie ausgewählt werden. Auch in der Chronik bleibt der Eintrag für fremde Augen verborgen.

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