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15 Tipps für Zwitscherer

Über Twitter Kurznachrichten zu verfassen und Retweets zu verschicken, ist einfach. Wer den Microblogging-Dienst richtig ausnutzen will, muss sich Tricks und Helferlein bedienen. Wir haben einige zusammengetragen.

Twitter hat in den vergangenen Jahren einen Siegeszug angetreten und sich zu einer beliebten und mächtigen Plattform entwickelt. Doch mit dem Microblogging-Dienst lässt sich viel mehr machen, als Status-Updates zu verfassen und Retweets zu verschicken.

Twitters Website wird den Möglichkeiten des Dienstes nicht gerecht und verschenkt viele Möglichkeiten. Mit den richtigen Hilfsmitteln und Tricks lässt sich das Zwitschern allerdings schnell optimieren. Hier kommen 15 Tipps und Tricks.

1. Auf Twitter suchen

Zum Finden von Inhalten auf Twitter bietet sich die Seite search.twitter.com an. Über die Suchleiste lässt sich nach Themen oder Usernamen suchen. Letztere können durch ein "@" vor dem Namen gefunden werden, für Themen gibt es den Hashtag (#) als Kennzeichnung. Die Suchergebnisse werden chronologisch mit dem aktuellsten Ergebnis an oberster Stelle aufgelistet.

2. Erweiterte Suche

Meistens reicht eine einfache Suchanfrage aus, um an die gewünschten Ergebnisse zu gelangen. Manchmal muss man allerdings etwas tiefer graben, um relevante und qualitativ gute Tweets zu finden. Dazu bietet sich die erweiterte Suche ("Advanced Search") auf search.twitter.com an. Dort können die Suchergebnisse nach unterschiedlichen Sprachen und sogar nach Orten gefiltert werden. Außerdem kann nach negativ oder positiv konnotierten Tweets sowie nach Twitter-Meldungen, die Fragezeichen enthalten, gesucht werden. Tweets können aber auch über den Namen des Verfassers beziehungsweise Empfängers gesucht werden.

3. Tweets speichern

Bei der regelmäßigen Verwendung von Twitter sammeln sich mit der Zeit sehr viele Statusmeldungen an. Die Sicherung von Tweets ist deshalb für einige User wichtig. Der Software-Entwickler Johann Burkard bietet in seinem Blog die Software Twitter Backup an. Dabei handelt es sich um ein Java-Programm, das alle vorhandenen Tweets in eine XML-Datei speichert. Der Anwender braucht lediglich seinen Usernamen sowie sein Passwort und einen Dateinamen für die Sicherung eingeben. Die Anwendung muss über Twitter autorisiert werden. Dann wird der Autorisierungscode in Twitter Backup eingegeben und die Sicherungsdatei auf dem eigenen Computer gespeichert.

4. Online-Sicherung

Alle, die ihre Tweets lieber einem Cloud-basierten Service anvertrauen, sollten Tweetbackup.com ausprobieren. Dabei handelt es sich um einen Onlinedienst, mit dem Tweets täglich gesichert werden können. Um das Angebot nutzen zu können, muss die App einmal bei Twitter autorisiert werden, was mit zwei Klicks erledigt ist. Außerdem muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Sobald das erledigt ist, kann man sich einloggen und bekommt dann unter dem Tab "View Posts" die 50 neuesten Tweets angezeigt. Über die "Export"-Option lässt sich die Backup-Datei entweder als reine Textdatei oder im HTML- beziehungsweise RSS-Format herunterladen.

5. Freunde vergleichen

Der Service Twtrfrnd.com lässt den User herauszufinden, ob man gemeinsame Freunde mit einem neuen Follower hat. Nach der Eingabe zweier Twitter-Konten zeigt die Seite die gemeinsamen Freunde und Follower sowie allgemeine Informationen zum Follower-Status an.

6. Mit Chrome leichter Inhalte teilen

Über Twitter kann man einfach Inhalte zu teilen, die man online gefunden hat. Es muss dafür aber eine URL kopiert, gegebenenfalls gekürzt und dann in Twitter gepostet werden. Selbst wenn man einen URL-Kürzungsdienst über einen Twitter-Client nutzt, muss man immer noch die Adresse kopieren und einfügen. Wem das zu umständlich ist, dem empfiehlt sich die TweetRight im Chrome Web Store. Mit dieser Erweiterung für Googles Webbrowser Chrome lassen sich Links ganz einfach in die Twitter-Timeline einfügen: nach einem Rechtsklick auf die URL einfach unter der Option "Tweetright" den Befehl "Post link to Twitter" ("Sende den Link zu Twitter") auswählen.

7. Echofon, ein Twitter-Client für Firefox

Echofon ist ein Twitter-Client der direkt in Firefox verwendet werden kann. Sobald man den Client installiert, erscheint das Echofon-Symbol in der Firefox-Statusleiste. Mittels Doppelklick auf das Symbol öffnet sich das Programm. Damit werden neu gepostete Tweets in einem Pop-up-Fenster in einer Vorschau anzeigt. Echofon ist auch als eigenständiger Client für Apples Betriebssysteme iOS sowie OS X erhältlich.

8. Twitter individualisieren

Allen, denen der blaue Twitter-Hintergrund auf Dauer zu langweilig wird, bietet sich Twitbacks.com an. Auf der Seite werden sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Hintergründe für den Microblogging-Dienst angeboten. Anwender müssen sich mittels Twitter-Username und E-Mail-Adresse für den Dienst registrieren und können dann aus über 80 Designs auswählen.

9. Bedeutung von Hashtags herausfinden

Die Bedeutung von populären Hashtags lässt sich auf der Seite Whatthetrend.com herausfinden. Auf der Seite bekommt werden Erklärungen für Themen angezeigt, die derzeit im Trend liegen. Außerdem kann der Anwender selbst nach Hashtags suchen.

Um mehr über verschiedene Hashtags zu erfahren, empfiehlt sich auch The Archivist. Die Seite erstellt über die Schaltfläche "Start analysis" Statistiken zu den gesuchten Begriffen. Neben der Beliebtheit eines Begriffes werden auch die Anwender angezeigt, die diesen Begriff am häufigsten in ihren Tweets verwendet haben. Neben archivierten Tweets werden auch aktuelle Twitter-Nachrichten von dem Service einbezogen.

10. Die Benutzeroberfläche vereinfachen

Dabr ist eine alternative Twitter-Oberfläche für unterwegs. Das Design ist zwar gewöhnungsbedürftig, allerdings ist die Anwendung sehr schnell und effizient. Die Seite bietet auch viele Funktionen, die von Drittanbieter-Clients zur Verfügung gestellt werden. Viele Anwender schätzen Dabr aufgrund seiner Einfachheit und hohen Geschwindigkeit. Symbole neben jedem Tweet ermöglichen die umgehende Erstellung einer Antwort, einer Direktnachricht oder eines Retweet. Einzelne Tweets lassen sich zudem als Favoriten markieren. Bilder von TwitPics erscheinen außerdem als Miniaturansicht innerhalb der Timeline.

Mehr über Follower und Statistiken lernen

11. Follower vorhersagen

Um herauszufinden, wie viele neue Follower man im nächsten Monat zählen könnte, empfiehlt sich Twitter Counter. Die Website analysiert den Twitter-Account des Anwenders und erstellt eine Grafik zu den Followern über eine Zeitspanne von einer Stunde bis zu sechs Monaten. Auf Basis dieser Zahlen rechnet die Seite hoch, wie viele Follower man höchstwahrscheinlich in Zukunft bekommen wird. Außerdem erfährt der Nutzer seine Position auf der Follower-Rangliste und kann diese mit den populärsten Usern vergleichen. Auch die Statistiken von anderen Anwendern können betrachtet werden - man braucht lediglich deren Usernamen einzugeben und sieht deren Follower-Entwicklung sowie die Anzahl ihrer Updates und ihren Ranglistenplatz.

12. Blog-Einträge twittern

Twitterer, die auch ein Blog ihr Eigen nennen, werden Twitterfeed sehr hilfreich finden. Zwar kann in Twitter durch das manuelle Einfügen des Links auf einen neuen Blog-Eintrag aufmerksam gemacht werden, allerdings kann das beim regelmäßigen Bloggen durchaus mühsam werden. Twitterfeed automatisiert diesen Prozess, indem der RSS-Feed des Blogs mit dem Twitter-Account verbunden wird. Updates können in stündlichen oder täglichen Intervallen durchgeführt werden. Der Titel des Blog-Eintrags lässt sich ebenfalls innerhalb des Tweets anzeigen.

13. Noch mehr Statistiken

Twitalyzer ist ein weiteres Statistik-Tool für Twitter, bietet jedoch andere Auswertungen als Twitter Counter. Auf www.twitalyzer.com kann man den Usernamen eines jeden beliebigen Twitter-Anwenders zur Analyse eingeben. Die Auswertung dauert einige Minuten. Die Ergebnisse werden in mehreren Kategorien angezeigt. Neben einer allgemeinen Zusammenfassung erhält der User Informationen zu den Freunden und Themen, die für den gesuchten Twitter-Anwender bezeichnend sind. Außerdem werden unter anderem der Einfluss des Users und die Wahrscheinlichkeit eines Retweets durch ihn angezeigt sowie verraten, wie oft er von anderen erwähnt wird.

14. Herausfinden, wer einem folgt - und wer nicht (mehr)

Ein weiterer heißer Tipp ist "Friend or Follow". Mit Hilfe dieser Seite lässt sich ein guter Überblick über seine Follower erhalten. Nachdem man den Usernamen auf der Seite eingibt, erscheinen die drei Listen Following, Fans und Friends. Unter Following sieht der User, welchen Twitter-Mitgliedern er folgt, die wiederum ihm nicht folgen. Unter Fans werden diejenigen Mitglieder angezeigt, die einem selbst folgen, denen man aber umgekehrt nicht folgt. Unter Friends finden sich jene Anwender, mit denen die Twitter-Verbundenheit auf Gegenseitigkeit beruht.

15. Tweets planen

Manchmal kann es von Vorteil sein, Tweets im Voraus zu verfassen und etwas später veröffentlichen zu können. Empfehlenswert dafür ist #link;www.socialoomph.com;SocialOomph#, da der Computer nicht eingeschaltet bleiben muss, damit die Updates online gehen. Um den Service nutzen zu können, muss man einen Account erstellen und seine Twitter-Account-Details angegeben.

TechRadar

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