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Zum Namenstag des Heiligen Sankt Antonius, des Schutzheiligen der Tiere, haben zahlreiche Haustiere in spanischen Kirchen den Segen erhalten.
Manche Politiker wachsen an ihren Ämtern, andere scheitern. Christian Wulffs Drohanrufe bei Springer offenbaren, dass er das Amt des Bundespräsidenten für eine hohle Show hält. Zeit, dass er geht.
Christian Lindners Rücktritt als FDP-General rüttelt das politische Berlin gehörig durcheinander. Parteichef Rösler hat er damit vorerst den Job gesichert - vielleicht sogar Wulffs Platz in Bellevue?
In Russland steht seit Dienstag ein Exorzistenpaar vor Gericht, das seine Tochter bei einer angeblichen Teufelsaustreibung stundenlang gefoltert und zu Tode geprügelt haben soll.
Ein französischer Pfarrer hat zum Gedenktag des Erzengels Gabriel, des Schutzpatrons des Fernmelde- und Nachrichtenwesens, Handys gesegnet.
Der Papst kam, sah und sprach den Deutschen aus dem Herzen: weniger Ökumene und mehr Demut. Seine Botschaften wurden erhört, sogar die Börsen reagierten prompt.
Hunderttausende Urlauber verbringen ihre Ferien in einem Club. Was einst harmlos in Armeezelten anfing, bedeutet heute 24-Stunden-Animation und Buffetverpflegung. Oder? Ein Ratgeber für den Cluburlaub.
Zum Namenstag des Heiligen Sankt Antonius, dem Schutzheiligen aller Tiere, sind in Spanien am Montag Hunde, Katzen, Hamster und sogar Schweine in die Kirche gegangen.
In Russland hat ein Paar seine Tochter zu Tode geprügelt, weil es der 25-Jährigen nach eigenen Angaben böse Geister austreiben wollte.
Es ist doch immer wieder ein Zeichen für taktische Konsequenz, wenn man erst die Propaganda-Keule schwingt, nur um sie selber danach gleich wieder zu zerlegen. So z. B. die Sache mit dem Licht. Also mit der Lichtquelle. Also eigentlich mit der Anzahl. Na, sie wissen schon. Ein-Licht-Hypothese usw..  Wäre ja prinzipiell auch eher langweilig, wenn man sich selber an das hält, was man eben erzählt hat, nicht wahr? Wer jetzt glaubt, ich arbeite mich nun durch die einstelligen Zahlen, nur weil mal Beispiele zu einer und zwei Blitzen kamen, der wird, ich will nicht sagen, enttäuscht, aber zumindest „getoppt“. Nicht kleckern, sondern klotzen ist die Devise. Deswegen nehmen wir nicht 5 Lichtquellen. Nein! Auch nicht 8. Zehn? Weit gefehlt. Im Dutzend waren sie billiger. Ja, 12 ist die Zahl der Wahl. Quasi passend zur Weihnachtsgeschichte. Die 12 Jünger und so.  Naja, aber zurück zum Thema. Deswegen auch gleich etwas vorne weg. Es handelt sich natürlich NICHT um 12 Blitze. Sondern um kleine einzelne Glühlampen. Stichwort Dauerlicht. Comprende? Hintergedanke dabei ist nämlich der, dass man das Licht ja nicht nur als reine Beleuchtung an sich benutzt, sondern gleichzeitig als gestalterisches Element im Bild. Voraussetzung dabei ist im wesentlichen, dass es irgendetwas im Bild gibt, dass entsprechenden „Lichtkonstrukte“ im Wortsinn wiederspiegelt. Sonst sieht man´s ja nich, ne? Sicher könnte man irgendwas mit INS Bild stellen, aber erst mal geht´s um Reflexion. Technisch schnell umsetzbar, denn die gute alte Sonnenbrille tut immer ihre Dienste in dem Zusammenhang.  Wenn jetzt gleich wieder wer mäkelt. Ja, ich weiß, dass in der Brille sich keine 12 Lampen spiegeln. Das sind drei, in einem Dreieck aufgehängte Neonlampen, die man zu allerlei lustigen Formen zusammen fummeln kann, da die Möglichkeit gegeben ist, bis zu 12 Stück aneinander zu stecken. War mir aber damals einfach zu teuer. Deswegen nur drei. Einen ungewohnten Reflex im Auge erzeugt es allemale.  Doch zurück zum Leuchtring. Elektrotechnisch bewanderte Menschen oder gar TÜV-Prüfer mögen nicht so genau hinsehen, da die Konstruktion, naja, sagen wir mal, MIR-Standard hat. Sie erinnern sich? Es gab mal eine russische Raumstation namens MIR. Mit erstaunlich primitiven Mitteln haben die Jungs das Ding überdimensional lange am Leben erhalten. Der Leuchtring stammt quasi von da.  Als Träger diente damals ein Holzring mit einer Innenöffnung von ca. 25 cm. Darauf wurden 12 Lampenfassungen geklöppelt, parallel geschaltet und zur Freude des lokalen Energieanbieters mit 12 40 Watt Glühlampen bestückt. Die satten 480 Watt ballerten gut Strom raus und sorgen für abgefahren Nachbilder auf der Netzhaut. 25 Watt-Lampen haben später den Weg in die Fassungen gefunden, damit die Personen davor nicht ständig die Augen zusammenkneifen mussten. Kommt bei Porträts irgendwie nicht so gut, wa?  Das Schöne bei dieser Dauerlichtvariante war und ist, dass man mit relativ offener Blende fotografieren kann. Ob der geringeren Lichtmenge macht das eh Sinn und in Kombination mit erhöhter ISO-Werte bekommt man besondere Porträts damit hin. Wie der Teufel vorm Weihwasser gibt es Leute, die diese Audi-Beleuchtung in den Augen völlig daneben finden. Denen sei aber nur gesagt, dass glatt gebügelte und wachspuppen-behäutete Blondinen mit Körbchengröße E und Kaffee-Anbieter-Dessous auch nur ´ne Geschmacksfrage sind. Gelle?  Wer mag, kann schon beim Fotografieren den Weißabgleich entsprechend an das blaufreie Kunstlicht anpassen. Das Bildbearbeitungsprogramm tut es aber auch. Nur sollte man beim nächsten Shooting dran denken, die Kamera wieder umzustellen. Weißabgleich auf Kunstlicht und ISO 800 lassen schnell mal die normalen Studiobilder aussehen wie Karre Mist. Und ich weiß, wovon ich rede ;-)  Die offene Blende ermöglicht schöne Spielereien mit Schärfeverläufen, keine Frage. Beachten sollte man nur, dass die Schärfeebene eben einfach mal recht knapp sein kann dabei. Mit anderen Worten, man sollte einfach ein paar Bilder mehr machen, denn wenn das Modell, noch man selbst steht so still, als das man leichtes hin und her Bewegen ausschließen könnte. Da entscheiden schon 10 Millimeter über gelungen oder unscharf.  Sicher ist der Reflex nix neues. Und sicher kommt auch nix neues hinzu, wenn man das 35. Porträt damit macht. Aber in einer Serie ergeben sie schon wieder einen „roten Faden“, wobei sich die Bilder allein nur durch die Unterschiedlichkeit der Einzelpersonen und ihrer Mimik zu einem abwechslungsreichen Mosaik zusammenfügen. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
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